15.
01.
2011
NLA Frauen | Autor: Zug United

Am Gegner und an sich selbst gescheitert

Im wegweisenden Spiel um die Play-off Qualifikation verspielt Zug United einen Zweitore-Vorsprung und verliert gegen die Burgdorf Wizards mit 2:3. Dank Schützenhilfe steht das Team von Neil Anderes immerhin in der Masterround.

Die zweitletzte Runde der Qualifikation wäre zugunsten der Zugerinnen verlaufen. Dennoch konnten die Kolinstädterinnen das Momentum nicht ausnützen und nicht wie geplant mit einem Sieg zum viertplatzierten Bern aufschliessen. Im Gegenteil, die Play-off-Träume sind wegen der erneuten Niederlage in weite Ferne gerückt. Dabei hatte es zu Beginn des Spiels noch gut ausgesehen, dank den Toren von M. Limacher und E. Krizovà im ersten Drittel schufen sich die Zugerinnen eine gute aber eben doch zu knappe Ausgangslage. Das Heimteam vermochte nicht über die gesamte Spielzeit zu überzeugen und schaltete ab dem zweiten Drittel einen Gang zurück, während die Burgdorf Wizards zunehmends aufdrehten und besser ins Spiel fanden. Dazu kamen zwei Strafen auf Seiten der Zugerinnen, welche sich damit selbst schwächten. Kaum waren die jeweiligen zwei Minuten schadlos überstanden, da zappelte der Ball nach einem Gerangel vor dem Tor vor H. Bircher doch noch im Netz. Und es kam, wie es kommen musste, auf den Führungstreffer der Burgdorferinnen vermochten Zug United auch in einer turbulenten Schlussphase nicht mehr zu reagieren.

Kein déjà-vue
Es war die dritte Niederlage in Folge, die mit etwas mehr Cleverness hätte abgewendet werden können. Den Zugerinnen fehlen im entscheidenden Moment die Nerven oder die Routine, um das Glück auf ihre Seite zu zwingen und den Match zugunsten von Zug kippen zu lassen. Und für einen Platz in den top Vier braucht es eben diese Eigenschaften. Immerhin kommt es, im Gegensatz zu letzer Saison, nächsten Sonntag nicht zum Zitterspiel zwischen Zug und Dürnten. Auf einen Platz unter dem Strich haben die Zugerinnen dieses Jahr genügend Punktereserven, die Floorball Riders müssen definitiv den Gang in die Play-outs antreten. Sie konnten den Coup vergangenen Jahres nicht wiederholen und verloren gegen Piranha Chur. Das Minimal-Ziel der Zuger Equipe, die Masterround, ist somit erreicht.

Zug United - Burgdorf Wizards 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)
Ehret, Hünenberg. - 60 Zuschauer. - SR Rimensberger/Schneider.
Tore: 16. Limacher (Párysová) 1:0. 25. Krizovà 2:0. 29. Krebs 2:1. 42. Cattaneo (Molin) 2:2. 45. Cattaneo (Cina) 2:3.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Zug. 1-mal 2 Minuten gegen Burgdorf.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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