24.
10.
2015
NLA Frauen | Autor: Unihockey Berner Oberland

Beo im Wechselbad der Gefühle

Unihockey Berner Oberland muss auch gegen die Red Ants Rychenberg Winterthur mit einer Niederlage vom Feld. Das 4:3 für die Gäste ist zwar bitter, gibt aber auch Hoffnung für den weiteren Verlauf der Meisterschaft.

Als UH BEO eigentlich das Spiel im Griff hatte und der zweite Punkt der Saison bereits in trockenen Tüchern schien, versetzte Silvana Nötzli mit einem Kullerball den Berner Oberländerinnen einen tiefen Stich ins Herz. Plötzlich stand der ehemalige Nati-Captain frei vor Beo-Hüterin Fabienne Aebi und erwischte diese mit einem eigentlich missglückten Schuss. Der Ball kullerte anschliessend in Zeitlupentempo in Richtung Tor. Die Oberländerinnen konnten damit die ersehnten Punkte im wahrsten Sinne des Wortes wegrinnen sehen. Die verbleibenden 41 Sekunden reichten dann nicht mehr aus, um noch einmal eine Wende herbeizuzwingen.

Davor musste UH BEO bereits fast das ganze Spiel einem Rückstand nachrennen. Winterthurs Top-Skorerin Alexandra Frick war bereits in der vierten Minute mit einem Konter erfolgreich. Erst in der 35. Spielminute konnte Nötzli mittels Penalty erhöhen. Dann endlich wurde die harte Arbeit von UH BEO das erste Mal belohnt. Sandra Hadorn traf via Backhand-„Buebetrickli". Eine Unkonzentriertheit ermöglichte den roten Ameisen einen Konter, welcher zur erneuten zwei Tore Führung genutzt wurde.

Im letzten Abschnitt bekam UH BEO vermehrt die Überhand. Dies zeigte sich auch auf der Anzeigetafel Patrizia Kiser und Sonja Thöni konnten den Spielstand bis zur 51. Minute ausgleichen. Was dann folgte, ist Geschichte...

Die sechste Niederlage im sechsten Spiel ist die bisher bitterste für Beo. Aufgrund der Spielanteile wären Punkte eigentlich verdient gewesen. Trotz Bitterkeit, das Spiel gegen die Red Ants hat gezeigt, dass sich UH BEO in der NLA nicht zu verstecken braucht. An den Themen Cleverness und Effizienz muss aber noch gearbeitet werden.


Unihockey Berner Oberland - Red Ants Winterthur 3:4 (0:1, 1:2, 2:1)
Raiffeisen Arena Gürbetal, Seftigen. -- 82 Zuschauer. -- SR Begré/Birbaum.
Tore: 4. Frick 0:1. 35. Nötzli 0:2. 36. Hadorn (Egli) 1:2. 37. Mlejnkova (Legowska) 1:3. 49. Kiser (Leu) 2:3. 51. Thöni (Seiler) 3:3. 60. (59:19) Nötzli (C. Chalverat) 3:4.
Strafen: keine gegen Unihockey Berner Oberland. 1mal 2 Minuten gegen Red Ants Winterthur.

Die Skorps, die Wizards und Zug blicken auf einen Rückschlag zurück, die Riders warten immer noch auf Punkte und BEO möchte die Tabellenführung verteidigen - die... Auf Wiedergutmachung aus
Kommen die Red Ants langsam auf Betriebstemperatur? Der Sieg gegen den Meister am letzten Wochenende ist ein Indiz dafür, bei den Skorps muss er nun aber auswärts bestätigt... Sara Piispa: «Der Sieg tat gut»
Zum ersten Mal seit über einem Jahr mussten die Wizards am Wochenende in einem Quali-Spiel nach 60 Minuten ohne Punkte vom Platz. Für Mirjam Wyss ein Warnschuss zu einem... Mirjam Wyss: „Die Saison ist kein Selbstläufer“
BEO gewinnt gegen die Riders und ist Leader mit drei Punkten zwei Spielen mehr als die ersten Verfolger. Die Jets bezwingen Uri knapp und die Skorps müssen in Chur erstmals... BEO Leader, Skorps erstmals ohne Punkt

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks