20.
02.
2017
NLA Frauen | Autor: Piranha Chur

Churer Rumpfteam mit einem Punkt

Piranha chur verliert das drittletzte Meisterschaftsspiel gegen Rychenberg Winterthur mit 3:4 nach Verlängerung. Aufgrund der enorm schwachen Leistung der Churerinnen sind sie mit einem Punkt noch relativ gut bedient.

Am gestrigen Abend passte bei piranha chur nicht viel zusammen. Mit nur 14 Feldspielerinnen startete piranha ins drittletzte Meisterschaftsspiel. Bereits in den ersten Minuten zeichnete sich der Churer Fehlstart ab und die Gäste aus Winterthur kamen vermehrt zu Torchancen. Als sowohl Sonja Putzi und auch Katrin Zwinggi verletzt ausschieden war piranha endgültig von der Rolle und Winterthur erzielte in der 7. Minute den Führungstreffer. Der Treffer war zwar etwas glücklich aber aufgrund des Spiels nicht unverdient. In der 15. Minute kam Chur zu einem Powerplay. Putzi, die wieder ins Spiel eingreifen konnte, erzielte auch sogleich den Ausgleichstreffer zum 1:1. Piranha zeigte weiterhin nicht viel und das Spiel war geprägt von Fehlern, Ungenauigkeiten und Ballverlusten. In der letzten Minute traf Ramona Ludwig aus äusserst spitzem Winkel zum eher überraschenden 2:1. Nach diesem Treffer schienen die Churerinnen den Tritt etwas gefunden zu haben und eine Wende war zu erwarten.

Die Drittelspause hat den Churerinnen jedoch nicht geholfen, denn sie starteten ähnlich schwach ins zweite Drittel. Das einzige Tor im ungefährlichen und von Ballverlusten geprägten Mitteldrittel erzielte Winterthur mit einem Konter in der 33. Minute.

Im Schlussabschnitt führten die Bündnerinnen nach einem Treffer von Chiara Gredig zwischenzeitlich mit 3:2. Als Lara Heini, im Tor der Churerinnen, in der 50. Minute den Penalty von Céline Chalverat parieren konnte und auch die darauffolgende 2-Minuten Strafe überstanden war, sah es kurzzeitig so aus, als ob piranha mit einem blauen Auge davonkommen könnte. Zwei Minuten vor Schluss führte ein Fehlpass der Bündnerinnen zu einem Konter der Gäste und Nicole Mattle konnte alleine aufs Churer Tor ziehen. Die Winterthurerin wollte links neben der Torhüterin vorbeiziehen, verstolperte jedoch den Ball. Sinnbildlich zum ganzen Spiel kullerte der Ball, neben der sich verschiebenden Torhüterin, ins Tor. Der Ausgleich war zwar wiederum sehr glücklich, wenn man piranhas Leistung betrachtet jedoch nicht überraschend. In der regulären Spielzeit fielen keine Tore mehr, so folgte die Verlängerung. Bereits in der 3. Minute kam Margrit Scheidegger im Slot ungehindert zum Abschluss und entschied das Spiel zugunsten der Gäste.

Piranha konnte sich während des ganzen Spiels kaum festsetzen und ist mit einem Punkt noch relativ gut bedient. Dieses Spiel gilt es jetzt schnellst möglich zu vergessen und sich für das nächste Wochenende vorzubereiten. Nächsten Samstag steht der Unihockey Cupfinal in Bern an. Piranha chur trifft dort auf den ärgsten Rivalen der letzten Jahre, auf den UHC Dietlikon.

Mehr über den Cupfinal und wie du dabei sein kannst erfährst du hier: http://www.piranha.ch/cupfinal-tickets-und-anreise/


 

piranha chur - R.A. Rychenberg Winterthur 3:4 n.V. (2:1, 0:1, 1:1, 0:1)
Gewerbliche Berufsschule, Chur. 200 Zuschauer. SR Rudin/Siegfried.
Tore: 7. M. Mlejnkova (T. Bühler) 0:1. 17. S. Putzi (F. Marti) 1:1. 20. R. Ludwig (S. Putzi) 2:1. 33. C. Chalverat (M. Mlejnkova) 2:2. 44. C. Gredig (M. Dominioni) 3:2. 58. N. Mattle (J. Koller) 3:3. 63. M. Scheidegger (A. Frick) 3:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen piranha chur. 2mal 2 Minuten gegen R.A. Rychenberg Winterthur.
Bemerkungen: Marti und Chalverat als beste Spielerinnen ausgezeichnet
Piranha chur: Heini, Cotti, Marti, Sgier, Putzi, Ludwig, Gredig, Eskelinen, Ulber, Dominioni, Zwinggi (7. Dellagiovanna), Breu

 

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