29.
01.
2005
NLA Frauen | Autor: Unihockey Sense

Damen NLA: Wichtiger Sieg für Sense

Die NLA-Frauen von Unihockey Sense haben das Duell gegen Floorball Thurgau Wuppenau mit 4:2 für sich entschieden.

Es war eine wichtige Partie, die in der gut besuchten Halle von Schmitten ausgetragen wurde. Wuppenau lag vor der Begegnung einen Zähler vor Sense und damit auf dem NLA-Platz sichernden achten Rang. Dass es um die wohl wichtigsten drei Punkte der Saison ging, spürte man deutlich, denn schön anzusehen war die Partie wohl nicht. Während Wuppenau oftmals mittels Forechecking versuchte die Freiburger Verteidigerinnen unter Druck zu setzten, zogen sich die Gastgeberinnen nach Ballverlusten in der Offensive jeweils schnell zurück in die eigene Platzhälfte. Disziplinierte Defensive, war die Devise von Coach Lukas Nesmerak. Die Räume vor dem Tor der sehr gut postierten Sense Hüterin Doris Zahno wurden jeweils eng gemacht und viele Schüsse abgeblockt. Obwohl es Wuppenau war, das mehr Ballbesitz zu verzeichnen hatte, waren die Freiburgerinnen gefährlicher. Prompt gingen sie nach einer weiten Auslösung von der gewohnt ruhig und souverän agierenden Lara Calderari auf Salome Meer in Führung. Die erst 16-Jährige überraschte die Thurgauer-Abwehr mit einem Backhand Abschluss und erzielte damit ihr zweites NLA-Tor. Die frühe Führung brachte etwas mehr Ruhe in die Reihen der Senslerinnen, welche auch eine Unterzahl schadlos überstanden und in der 13. Minute durch einen präzisen Weitschuss von Martina Tschannen gar auf 2:0 erhöhten. Noch vor der Pause war es Cornelia Poffet, welche für die Dreitoreführung verantwortlich zeichnete. Wuppenau hatte im ersten Drittel zu wenig effizient gespielt und mit dem Abwehrbollwerk der Senslerinnen Mühe gehabt. Dies änderte sich zu Beginn des Mittelabschnittes sofort. Es herrscht nun viel mehr Verkehr vor dem Sense-Tor. Immer mindestens eine Thurgauerin versucht Zahno die Sicht zu nehmen und auf Abpraller nach Weitschüssen zu spekulieren. Diese Taktik trug Früchte, vermochten die Ostschweizerinnen doch nach 22 Minuten auf 1:3 zu verkürzen. Die Gäste hatten nun deutlich mehr vom Spiel. Die Senslerinnen spielten noch defensiver und zuweilen auch etwas hektisch. Immerhin konnte Sonja Vonlanthen – die nach einer langen Verletzung erst ihr zweites Spiel bestritt – bei Hälfte der Partie mit einem Backhand-Schuss den alten Drei-Tore-Abstand wieder herstellen. Auch im letzten Abschnitt versuchten die Thurgauerinnen noch einmal alles, um ihr Manko aus dem ersten Drittel wieder wett zu machen: Sie betrieben zeitweise mit drei Spielerinnen Forechecking. Zwar konnten sie noch auf 2:4 verkürzen, zu mehr reichte es aber nicht mehr. Die Freiburgerinnen blieben konzentriert und diszipliniert bis zur Schlusssirene, mit welcher dir drei Punkte besiegelt wurden.
Sense liegt somit vier Spiele vor Ende der Meisterschaft auf Rang acht und kann etwas beruhigter in die kommende 3-wöchige Pause gehen.


Unihockey Sense Tafers – Floorball Thurgau Wuppenau 4:2 (3:0, 1:1, 0:1)
Gwatt, Schmitten – 130 Zuschauer
SR: Chiapparini / Meyer
Tore: 4. Meer (Calderari) 1:0, 13. M.Tschannen 2:0, 19. Poffet (Bursova) 3:0, 22. Stump (Välås) 3:1, 30. Vonlanthen 4:1, 43. Muster (Dintheer) 4:2
Strafen: Sense 1x2', Wuppenau keine
Sense: Zahno; Calderari, Martina Tschannen; Vonlanthen, Stauffiger; Bursova, Molinari, Poffet; Güngerich, Meer, Salzmann; Ruth Tschannen, Aerni
Floorball Thurgau: Wettstein; Svensson, Brägger, Schächtle, Stillhard, Hasler C., Wälas, Neidhart, L. Mayer, D. Mayer, Vogt, Ausderau, Stump, Dintheer, Hasler B, Brudermann, Sieber, ohne: Hangartner
Bemerkungen: Sense ohne Aebischer (Ausland); 59. Time-out Wuppenau, Wuppenau ab 58:59 ohne Torhüterin
Die Wizards und BEO gewinnen ihre Spiele und bleiben somit in der Spitzengruppe der Tabelle. Favoriten siegen auswärts
Die Skorps, die Wizards und Zug blicken auf einen Rückschlag zurück, die Riders warten immer noch auf Punkte und BEO möchte die Tabellenführung verteidigen - die... Auf Wiedergutmachung aus
Kommen die Red Ants langsam auf Betriebstemperatur? Der Sieg gegen den Meister am letzten Wochenende ist ein Indiz dafür, bei den Skorps muss er nun aber auswärts bestätigt... Sara Piispa: «Der Sieg tat gut»
Zum ersten Mal seit über einem Jahr mussten die Wizards am Wochenende in einem Quali-Spiel nach 60 Minuten ohne Punkte vom Platz. Für Mirjam Wyss ein Warnschuss zu einem... Mirjam Wyss: „Die Saison ist kein Selbstläufer“

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks