02.
2009
Dietlikon gewinnt gegen Bern
Der Beginn der 3. Runde in der Finalpoule zwischen dem UHC Dietlikon und Bern Capitals war harzig. Beide Mannschaften wollten den Tritt nicht richtig finden. Zwar eröffnete Natalie Stadelmann in der 5. Minute das Skore, doch Trainer Benjamin Cernela war nicht restlos zufrieden. "Wir haben viel zu kompliziert gespielt,sowohl im Aufbau als auch in der gegnerischen Zone." Stadelmann's Torerfolg blieb denn auch der Einzige in diesem Spielabschnitt. Cernela weiter: "Bern stand nicht schlecht in ihrer Hälfte und wir haben uns dadurch zu unglücklichen Einzelaktionen verleiten lassen." Das Mitteldrittel war auf Seiten des UHC Dietlikon besser. "Die Verteidiger haben mehr Initiative gezeigt, dadurch war unser Aufbauspiel besser und die Chancen kamen vermehrt.", so Cernela. Stadelmann erhöhte die Führung in der 26. Minute auf 2:0-Tore und Simone Berner sowie Karin Hjelm zeichneten sich noch vor dem zweiten Pausentee mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung verantwortlich. Cernela suchte nach der Partie nach Erklärungen. "Das einfache und schnelle Passspiel, das wir eigentlich gut beherrschen, hat heute zu wenig funktioniert. Daran müssen wir arbeiten!" Bern gelang in der 52. Minute durch Miriam Flückiger der Ehrentreffer und Daniela Morf zeigte sich für das Schlussresultat (60.) von 5:1-Toren verantwortlich. Beni Cernela verlangt von seiner Mannschaft eine Leistungssteigerung. "Um im Cupfinal reüssieren zu können, brauchen wir uns gegenüber der heutigen Leistung zu steigern!"
UHC Dietlikon - Bern Capitals 5:1 (1:0; 3:0; 1:1)
Hüenerweid, Dietlikon. - 156 Zuschauer. - SR Röthlin/Züger.
Tore: 5. Stadelmann (Berner) 1:0; 26. Stadelmann (Anderegg) 2:0; 39. Berner (Rhöös) 3:0; 39. Hjelm 4:0; 52. Flückiger (Westman) 4:1; 60. Morf (Anderegg) 5:1.
Strafen: Dietlikon keine; Bern 1mal 2 Minuten.