15.
10.
2011
NLA Frauen | Autor: Unihockey Berner Oberland

Doppelter Nuller für Höfen

Die Höfnerinnen haben an diesem Wochenende eine bittere Pille schlucken müssen. Am Freitag verlor man das hart umkämpfte Cupspiel gegen Zug United mit 1:3 und am Samstag kassierten die Berner Oberländerinnen ein «Stängeli» gegen den aktuellen Schweizermeister aus Winterthur.

Guten Mutes gingen die Höfnerinnen ins Cupspiel gegen Zug United, konnte man doch gegen die Zugerinnen in der bisherigen Meisterschaft den bislang einzigen Sieg verbuchen. Beide Teams erarbeiteten sich gute Torchancen und fanden schnell ins Spiel. Eine doppelte Überzahl kurz vor Ablauf des ersten Drittels ermöglichte den Höfnerinnen vor der Pause in Führung zu gehen. Regula Seiler erlöste die Berner Oberländerinnen mit ihrem Führungstreffer in der 20. Spielminute. Das zweite Drittel blieb hart umkämpft, endete jedoch torlos.

Ein souverän verwerteter Penalty im letzten Drittel ermöglichte den Zugerinnen den Ausgleichstreffer. Der Gegentreffer brachte Verunsicherung ins Höfner Spiel. Dies nutzte das Gastteam eiskalt aus und wendete das Blatt innert zwei Minuten zur 1:2 Führung. Im letzten Drittel fand Höfen nicht mehr zu seinem Spiel der Anfangsminuten zurück. Die Zeit lief den Berner Oberländerinnen regelrecht davon und führte zu hektischen Angriffen mit der fehlenden Präzision im Abschluss. Das Gastteam sicherte sich den Sieg kurz vor Matchende mit einem Treffer ins leere Tor. Zug ist die Revanche für die Meisterschaftsniederlage geglückt, Höfen blieb nur der bittere Nachgeschmack.

Zeit um den Kopf hängen zu lassen blieb den Höfnerinnen nicht, denn am Samstag war der aktuelle Schweizermeister aus Winterthur zu Gast in Spiez. Das Ausscheiden im Cup schien jedoch beim Heimteam noch in den Köpfen herumzuschwirren, so kam es, dass die Berner Oberländerinnen im ersten Drittel passiv agierten, dem Gegner zu viel Respekt gebührten und zu ängstlich auftraten. Die Folge war ein 0:5 Rückstand nach 20 gespielten Minuten.

Im zweiten und letzten Drittel konnten die Höfnerinnen dem Gast aus Winterthur mehr Paroli bieten. Das Spiel wurde aggressiver und emotionaler. Lange blieb das zweite Drittel torlos. Kurz vor der zweiten Drittelspause erhöhte der Favorit mit einem Doppelschlag seine Führung. Auch im letzten Drittel knickte ein Gegentreffer für einen kurzen Moment das Höfner Spiel. Diese Unkonzentriertheit führte wiederum zu zwei weiteren Gegentreffer innert weniger Spielsekunden. Schlussendlich blieben die Red Ants ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen das Spiel mit 0:10.

Den Höfnerinnen wurden an diesem Wochenende die Grenzen und Schwächen aufgezeigt. Nun gilt es diese rasch möglichst zu kompensieren, damit man am nächsten Freitag bereit ist für das anstehende Kantonsderby gegen die Bern Capitals.


UHC Höfen - Zug United 1:3 (1:0, 0:0, 0:3)
ABC-Zentrum Spiez. - 80 Zuschauer. - SR Elmer/Schellenberg.
Tore: 20. Regula Seiler (Leu) 1:0. 47. Von Rickenbach 1:1. 48. Zülle (Von Rickenbach) 1:2. 60. (59:15) Von Rickenbach (Lackovà) 1:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Höfen. 2mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (Pezzutto) gegen Zug United.

UHC Höfen - R.A. Rychenberg Winterthur 0:10 (0:5, 0:2, 0:3)
ABC-Zentrum Spiez. - 35 Zuschauer. - SR Hohl/Keel.
Tore: 5. Möglichova 0:1. 7. Räss (Möglichova) 0:2. 8. Daniela Stettler 0:3. 10. Bühler 0:4. 16. Frick (Hofstetter) 0:5. 39. Frick (Kunz) 0:6. 40. Daniela Stettler (Scheidegger) 0:7. 52. Scheidegger (Daniela Stettler) 0:8. 52. Hofstetter (Daniela Stettler) 0:9. 53. Räss (Kokko) 0:10.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Höfen. 1mal 2 Minuten gegen R.A. Rychenberg Winterthur.

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4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
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5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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