13.
01.
2008
NLA Frauen | Autor: Bern Capitals

Frauen NLA: Finalrunde trotz Klatsche

Trotz einer klaren 2:8-Niederlage im Heimspiel gegen Zug United erreichen die Bern Capitals die angestrebte Finalrunde. Mit den schnellen Stürmerinnen von Zug hatte die träge wirkende Caps-Defensive grosse Mühe. Durch krasse individuelle Fehler brachten sich die Bernerinnen zudem immer wieder selber in Bedrängnis, so dass Zug ab dem Mitteldrittel das Skore stetig erhöhen konnte.
Das brisante Fernduell mit den Burgdorf Wizards um den letzten zu vergebenden Finalrundenplatz gestaltete sich einzig im Startdrittel spannend. Während Chur gegen die Zauberinnen mit 2:0 in Front lag, hiess es in Bern nach 20 Spielminuten 2:3. Nach einem unnötigen 0:2-Rückstand bis zur 12. Minute vermochten die Caps zu reagieren und kamen durch das Duo Stettler/Flückiger zum zwischenzeitlichen Ausgleich (15.). Dieser hatte aber nur gerade 20 Sekunden Bestand. Krähenbühl, die wie auch weitere Akteurinnen einen schwarzen Abend erwischte, schoss als hinterste Spielerin direkt in die Beine von Rothenfluh, welche alleine auf Aebi losstürmend der Berner Schlussfrau keine Abwehrchance liess und Zug noch vor dem ersten Tee wieder in Führung brachte.

Vorentscheidung durch Arnold
Ab dem Mitteldrittel konnte sich Zug United stetig steigern und hatte die Caps immer besser im Griff. Die Bernerinnen taten sich mit der Spielweise der Zugerinnen schwer und liessen den Stürmerinnen meist zu viel Platz. So nutzte die torgefährliche Arnold die Freiheiten zu zwei sehenswerten Treffern, welche die Partie vorentschieden. Da es im Bündnerland aber nach 40 Spielminuten ebenfalls schon 6:0 stand, war die Finalrundenqualifikation der Caps trotz des Rückstandes so gut wie sicher.

Keine Tore aus dem Spiel heraus
Im letzten Abschnitt wollten sich die Capitals offensiv in Szene setzen, spielten so aber dem Gegner voll in die Karten. Die Berner hatten optisch mehr Ballbesitz, Zug war aber insbesondere läuferisch den Caps eine Klasse überlegen und überlief mit schnellen Kontern die träge wirkende Abwehr mehr als nur einmal. Erschreckend waren auch die krassen individuellen Fehler, welche sich die Bernerinnen während der ganzen Partie leisteten. Zug kam so zu Toren, ohne diese gross erarbeiten zu müssen. Schlussendlich schraubten die Innerschweizerinnen das Resultat im Schlussabschnitt auf 2:8 und verpassten den Capitals eine deutliche Klatsche.

Obschon die Bern Capitals dank dem 10:0-Sieg von Chur über Burgdorf die Finalrundenqualifikation in extremis realisieren konnten, hielt sich die Freude in Grenzen. Für die Bernerinnen ist die Saison faktisch beendet. Sie können auch rein rechnerisch nicht mehr auf Rang 4 kommen und müssen so für die Masterround andere Ziele definieren.


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6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
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10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
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5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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