02.
2012
Zuger Fazit : Zero Points
Zug United misslingt die Hauptprobe für die Playoffs gegen Piranha Chur, beide Spiele gehen verloren. 1:5 gegen Dietlikon und 0:4 gegen Burgdorf lautet die Bilanz.
Wer in zwei Spielen nur 1 Tor schiesst, darf sich nicht wundern, wenn am Ende des Tages keine Punkte auf dem Konto sind. Die Gastgeberinnen starteten zwar gut in die Partie gegen den UHC Dietlikon und erarbeiteten sich einige Chancen, die jedoch kläglich nicht genutzt wurden. Nach der frühen Führung dachte wohl niemand aus der Equipe von Neil Anderes, dass dies das einzige Zuger Tor in dieser Doppelrunde sein würde. Kontinuierlich bauten die Zugerinnen Drittel für Drittel ab, kassierten einige sehenswerte Gegentreffer und machten definitiv nicht die beste Werbung als Playoffteilnehmer. Nach einem diskussionslosen 1:5 fragten sich bestimmt einige Zuschauer, wie sich das Team gegen die noch stärker einzustufenden Churerinnen in den Playoffs behaupten will. Die Antwort darauf gibt es in zwei Wochen.
Wo war der Siegeswille?
Wer dachte, dass immerhin das letzte Spiel in der Qualifikation gegen Burgdorf positiv beendet wird, wurde ebenfalls eines besseren belehrt. Mit einer nahezu inexistenten Offensive, zu viele Strafen und ohne Emotionen lassen sich selten Spiele gewinnen. „Der Siegeswille war nirgends zu sehen", stellte Sandra Heldstab am Ende der Partie korrekterweise fest. „Vielleicht benötigen wir einfach Druck, damit wir ein besseres Unihockey zeigen können. Unsere Stärken konnten wir an diesem Wochenende nicht ausspielen." Das 0:4 gegen das vermeintlich schwächere Burgdorf war der Lohn für eine nonchalante Leistung.
Steigerung dringend nötig
Das Positive an diesem Wochenende war definitiv die Erkenntnis, dass es schlechter kaum kommen kann. Sie wurden auf den Boden der Realität zurückgeholt. Wollen die Zugerinnen nicht bloss Kanonenfutter sein, braucht es viel Arbeit und ein klarer Fokus in den nächsten paar Wochen. Taktik, Technik und Physis stehen auf dem Programm der Zugerinnen, um das mögliches Wunder vom Zugersee zu schaffen. Nehmen sich die Zugerinnen die US College Boys von den olympischen Spielen aus dem Jahre 1980 zum Vorbild, ist nichts unmöglich.
Zug United : UHC Dietlikon 1:5 (1:0, 0:2, 0:3)
Ochsenmatt, Menzingen. - 50 Zuschauer. - SR: Anderhalden/Heri
Tore: 5. Jenal (Zünti) 1:0. 21. Wiki (Vögeli) 1:1. 30. Céline Chalverat 1:2. 42. Rittmeyer (Suter) 1:3. 54. Wiki (Rittmeyer) 1:4. 56. Ertürk (Rittmeyer) 1:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug United. 1mal 2 Minuten gegen UHC Dietlikon.
Zug United: Verburg; Heldstab; Limacher, Umbricht; Bösch, Parysova; Heimgartner, Räbsamen; Zünti, von Rickenbach, Bruggmann; Lackova, Eisler, Zülle; Pezzutto, Jenal, Frei; Wiesendanger.
UHC Dietlikon: Schwendener; Schmid; Hollenstein, Rittmeyer, Wiki, Bärtschi, Evans, Wüthrich, Vögeli, Bickel, Ackermann, Suter, Ressnig T., Zimmermann, Ertürk, Berner, Chalverat, Streiff, Meier, Ressnig A.
Bemerkungen: 51. Timeout Zug United. Zug United ohne Arnold, Kiser I., Kiser P. (verletzt), Polenska (krank).
Burgdorf Wizards : Zug United 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
Neue Schützenmatt, Burgdorf. - 50 Zuschauer. - SR: Hohl/Keel
Tore: 19. Cina (Cattaneo) 1:0. 32. Mischler (Krebs) 2:0. 36. Krebs (Mischler) 3:0. 59. Reinhard (Häubi) 4:0.
Strafen: keine Strafen gegen Burgdorf Wizards. 3mal 2 Minuten gegen Zug United.
Burgdorf Wizards: Zurbuchen; Beroggi; Krebs, Mischler, Vértesi, Reinhard, Molin, Aeschlimann, Käser, Frankhauser, Cattaneo, Cina, Häubi, Koch, Gübeli, Hermann, Piotrowska.
Zug United: Heldstab; Verburg;Limacher, Umbricht; Parysova, Heimgartner; Lackova, von Rickenbach, Zünti; Frei, Eisler, Zülle; Pezzutto, Jenal, Wiesendanger.
Bemerkungen: 51. Timeout Zug United. Zug United ohne Bösch, Bruggmann, Räbsamen (U21), Kiser I., Kiser P., Arnold (verletzt), Polenska (krank).