02.
2010
Zuviele Eigenfehler gemacht
Die Bern Capitals wollten dieses Spiel gegen die Piranhas unbedingt besser beginnen als das Letzte (da stand es nach dem 1. Drittel bereits 0:5 für die Churerinnen). Dies gelang den Bernerinnen recht gut. Die Bündnerinnen liessen den Ball wie gewohnt sehr gut in den eigenen Reihen zirkulieren. In der 9. Minute war es dann so weit. Die Churerinnen erzielten mit einem Doppelschlag innerhalb von 40 Sekunden durch E. Kujula und Putzi eine 2 Toreführung. Die Bernerinnen liessen sich aber durch diesen Doppelschlag nicht aus der Ruhe bringen. Sie glaubten weiterhin an ihre Chancen und versuchten Piranha Chur Paroli zu bieten. Bis zum Drittelsende gelang beiden Teams noch je ein Treffer. Somit gingen die Bern Capitals mit einem 1:3 Rückstand in die erste Pause.
In den ersten 10 Minuten vom Mitteldrittel konnten die Hauptstädterinnen das Spielgeschehen ein bisschen spannender gestalten auch wenn die Churerinnen mit 1:5 davon ziehen konnten. Die Bern Capitals ihrerseits kamen aber innerhalb von 2 Min. 45 Sek. mit zwei Toren durch Hadorn und Streiff wieder auf 3:5 heran. Die Churerinnen liessen sich von diesen zwei Toren nicht beirren und spielten ihr Spiel konsequent weiter. Beide Teams konnten sich weiterhin gute Torchancen erarbeiten. Die Piranhas zeigten sich an diesem Nachmittag als das kaltblütigere Team. Sie mussten nur auf die Eigenfehler der Bern Capitals warten. So stand es nach einem torreichen zweiten Drittel 4:8 für die Bündnerinnen.
Im letzten Drittel konnten die Bernerinnen nicht mehr zusetzen. Der Torhunger der Piranhas war aber noch lange nicht gestillt. Mit dem herausgespielten 4 Torevorsprung und dem nötigen Selbstvertrauen konnten die Churerinnen das Skore kontinuierlich erhöhen. Das Schlussresultat von 4:12 entspricht nicht ganz dem Gebotenen. Die Bernerinnen hätten mit ein bisschen mehr Abschlussglück oder Kaltblütigkeit noch den einen oder anderen Treffer erzielen können.
Die Bern Capitals müssen versuchen die sich ihnen bietenden Chancen effizienter zu nutzen und in der Defensive abgeklärter zu werden und versuchen weniger Eigenfehler zu machen. Trotz dieser hohen Niederlage sind die Playoffträume noch nicht ausgeträumt. Bereits am nächsten Wochenende können sich die Bern Capitals gegen Dürnten und im Bernerderby gegen die Burgdorf Wizards für die Niederlage rehabilitieren.
Piranha Chur - Bern Capitals 12:4 (3:1,5:3,4:0)
GWB Chur. - 285 Zuschauer. - SR: Elmer/Schellenberg.
Tore: 9. (8:15) Kujala (Zwinggi) 1:0. 9. (8:51) Putzi (Kujala) 2:0. 18. (17:52) Kujala (Putzi) 3:0. 19. (18:26) Bärtschi (Walther) 3:1. 23. Zwinggi (Gabathuler) 4:1. 28. (27:27) Kujala 5:1. 28. (27:46) Hadorn (Locher) 5:2. 30. Streiff 5:3. 34. Kujala (Putzi) 6:3. 36. Anderegg 7:3. 37. Walther (Wyss) 7:4. 39. Kujala 8:4. 44. (43:35) Rüttimann (Arpagaus) 9:4. 45. (44:14) Kujala 10:4. 47. Gabathuler (Putzi) 11:4. 52. Zwinggi (Kujala) 12:4.
Strafen: Bern Capitals 1 x 2 Minuten / Piranha Chur keine.
Piranha Chur: Vitetti, Kessler, Arpagaus, Gabathuler, Rossier, Putzi, Anderegg, Hartmann, Fausch, Russi, K.Kujala, Streiff, Uliber, Kindschi, Marti, E.Kujala, Bürgi, Zwinggi, Kornberger, Rüttimann.
Bern Capitals: Christen; Aebi; Meyer, Stettler; Bertolotti, Burkhalter; Halter; Schori, Streiff, Flückiger; Wyss, Bärtschi, Walther; Collenberg, Hadorn, Locher; Brunner.