16.
02.
2023
NLA Männer | Autor: Güngerich Etienne

Aufgefrischte Spitzenaffiche

Erstmals seit sieben Jahren stehen sich die Grasshoppers und Floorball Köniz wieder einmal in einem Finale gegenüber. Damals trafen die beiden Teams wenige Wochen später auch im Superfinal aufeinander - mit anderem Sieger.

Aufgefrischte Spitzenaffiche Der Cupfinal der Männer wird für viele brenzlige Situationen sorgen. (Bild: Fabian Trees)

In der Saison 2015/16 legte Floorball Köniz eine hervorragende Qualifikation hin. 57 Punkte holte das Team von René Berliat und musste sich in 22 Spielen nur zweimal geschlagen geben. Kurz vor dem Start der Playoffs stand für die Berner Vorstädter der Cupfinal in der Berner Wankdorfhalle gegen die Grasshoppers an. Und auch diese Angelegenheit wurde zu einer klaren Sache. Nach zehn Minuten führte Köniz nach Toren von Kaspar Schmocker, Jan Zaugg und Jonas Ledergerber bereits (vorentscheidend) mit 3:0.

Misinis Erfolgsbilanz
GC biss sich danach an der FBK-Defensive die Zähne aus und kam trotz Superstar Kim Nilsson kaum zur Entfaltung. Spätestens als Maurer kurz nach Aufnahme des letzten Drittels das 7:1 erzielte, war die Sache gegessen. Für die Berner war es der dritte Cuptitel: 2008 besiegten sie das übermächtige Wiler-Ersigen und 1999 schafften sie in der Saalsporthalle als B-Ligist die Sensation. Bei Köniz im Kader stand damals Luan Misini, der heute als GC-Trainer fungiert und die Hoppers nach dieser Spielzeit verlassen wird. Die Erfolgsbilanz des Seeländers in seiner zehnjährigen Amtszeit ist beeindruckend: Neben zwei Meistertiteln (2016, 2022) führte er die Blau-Weissen sechsmal in einen Cupfinal und holte dabei den Kübel dreimal. Zuletzt vor rund zwölf Monaten, als dem HCR beim 9:3-Sieg nicht viel übriggelassen wurde.

Nun kommt es also nach sechs Jahren wieder zum Aufeinandertreffen zwischen Köniz und GC. Es ist gleichzeitig auch das Duell zwischen den beiden besten Teams der kürzlich abgelaufenen Qualifikation. Ganz so unbeirrt wie auch schon marschierten die beiden Kontrahenten allerdings nicht durch die 22 Spiele. Während Köniz nach gutem Saisonstart zum Jahreswechsel eine Baisse einzog und sich zuletzt wieder fangen konnte, hatte auch GC zeitweise zu kämpfen - was wohl auf den gedrängten Spielplan mit WM und Champions Cup zurückzuführen ist. Die Batterien scheinen aber rechtzeitig für die entscheidende Saisonphase wieder aufgeladen zu sein, womit es gut möglich ist, dass Köniz und GC vielleicht auch wieder in zwei Monaten im Superfinal aufeinandertreffen. Dieses Szenario spielte sich schon 2016 ab. Damals konnten sich die Hoppers für den Cupfinal revanchieren und holten sich mit einem spektakulären 10:8-Sieg den Meistertitel.


Cupfinal Männer

Grasshopper Club Zürich - Floorball Köniz
19.30 Uhr - Wankdorfhalle, Bern

 

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3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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