25.
03.
NLA Männer | Autor: Güngerich Etienne

Der nächste Versuch

Zug United will sich fünf Jahre nach dem Aufstieg erstmals für den Playoff-Halbfinal qualifizieren. Dafür brauchen die Zentralschweizer einen Sieg im siebten Spiel gegen Alligator Malans. Bei den Frauen kämpfen noch Chur und BEO um das letzte Ticket.

Der nächste Versuch Zug United und Alligator Malans liefern sich ein ausgeglichenes Duell. (Bild: Michael Peter)

In der Saison 2016/17 realisierte Zug United den ersehnten Aufstieg in die höchste Spielklasse. In der Auf-/Abstiegsserie wurde ein überfordertes Grünenmatt mit 4:0-Siegen in die NLB relegiert. Für die offensive Musik sorgten damals das schwedische «enfant terrible» Billy Nilsson sowie das finnische Supertalent Joona Rantala. In der Premieren-Saison im Oberhaus realisierten die Zentralschweizer (mittlerweile ohne Rantala, aber immer noch mit Nilsson) sogleich die Playoff-Qualifikation. Das gleiche Kunststück gelang ihnen in den darauffolgenden vier Saisons - doch eine Serie konnte die United bisher noch nie für sich entscheiden. Zweimal bedeutete Köniz Endstation, einmal Corona und im letzten Jahr Wiler-Ersigen.

Gegen Malans zurückgemeldet
Wie vor zwölf Monaten müssen die Zuger auch diesmal in ein siebtes Spiel. Nach dem Startsieg in die Serie setzte es gegen Alligator Malans drei Niederlagen in Folge ab, wodurch die Büdner schon mit einem Bein im Halbfinal standen. Doch das Team von Antti Ruokonen löste sich aus dem immensen Druck, gewann zu Hause mit 4:2 und auswärts mit 5:4 nach Verlängerung. Das Momentum scheint wieder gekehrt und der Druck wieder bei den Alligatoren, für die ein Viertelfinal-Aus eine herbe Enttäuschung wäre, zu sein. In der letzten Saison stand Zug nahe an der Sensation, brachte Rekordmeister Wiler-Ersigen an den Rand des Ausscheidens. Doch in der letzten Partie fehlte der United die Kraft und verlor deutlich mit 4:9 - dieses Szenario soll diesmal verhindert werden. Heute immer noch mit dabei aus dem Aufstiegsteam von 2017 sind mit Goalie Petter Nilsson, Manuel Staub, Adrian Uhr, Yannick Schelbert, Adrian Furger und Andrea Menon übrigens immer noch sechs Akteure.

Die letzte Entscheidung in den Playoff-Viertelfinals könnte sich an diesem Wochenende auch bei den Frauen ergeben. Unihockey Berner Oberland schlägt sich in der Serie gegen Piranha Chur äussert tapfer und bezwang ihre Kontrahentin zweimal zu Hause. Alle vier Partien verliefen bis jetzt ausgeglichen, die Tordifferenz zwischen den beiden Teams betrug nie mehr als zwei Tore. Es ist auch ein Duell zwischen zweier Top-Linien. Auf der einen Seite die beiden finnischen Nationalspielerinnen Sara Piispa und Hanna Niemelä, auf der anderen Seite die Schweizer Internationalen Corin Rüttimann und Julia Suter mit der Tschechin Martina Repkova. Bis jetzt haben die Finninnen in diesem internen Duell die Nase leicht vorne, Piranha fand in den ersten vier Vergleichen nie ein Rezept, um das Duo wirklich zu kontrollieren. Doch will BEO den Halbfinal-Einzug realisieren, brauchen die Bernerinnen unbedingt einen Erfolg in der Fremde.


NLA Männer, Playoff-Viertelfinal 7

Samstag, 25. März
Zug United - UHC Alligator Malans
16:00 Uhr - Stadthalle Zug, Herti [im SRF-Livestream]


NLA Frauen, Playoff-Viertelfinal 5

Samstag, 26. März
Piranha Chur - Unihockey Berner Oberland
19:00 Uhr - Gewerbliche Berufsschule Chur

Sonntag, 27. März
Unihockey Berner Oberland - Piranha Chur
18:00 Uhr - Raiffeisen Arena Gürbetal, Seftigen

 

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Community Updates

Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich+7154.000
2.Floorball Köniz+4047.000
3.SV Wiler-Ersigen+3847.000
4.Zug United+1238.000
5.HC Rychenberg Winterthur+834.000
6.UHC Alligator Malans+2132.000
7.UHC Uster-1031.000
8.Waldkirch-St. Gallen-1130.000
9.Chur Unihockey+529.000
10.Tigers Langnau-1028.000
11.Ad Astra Sarnen-6711.000
12.UHC Thun-979.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+9448.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+9248.000
3.piranha chur+5744.000
4.Red Ants Winterthur-1027.000
5.Wizards Bern Burgdorf+723.000
6.Unihockey Berner Oberland-522.000
7.Zug United-1822.000
8.UHC Laupen ZH-2320.000
9.FB Riders DBR-7313.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-1213.000
1.Floorball Thurgau+10056.000
2.Unihockey Basel Regio+4944.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+2641.000
4.Regazzi Verbano UH Gordola+036.000
5.Ticino Unihockey-337.000
6.UHC Grünenmatt+331.000
7.UHT Eggiwil-1931.000
8.UHC Sarganserland-2330.000
9.Floorball Fribourg-1328.000
10.I. M. Davos-Klosters-3223.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-3423.000
12.RD March-Höfe Altendorf-5410.000
1.Waldkirch-St. Gallen+6352.000
2.UH Appenzell+3541.000
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+2839.000
4.Aergera Giffers+2232.000
5.UH Lejon Zäziwil+726.000
6.Nesslau Sharks-1323.000
7.Unihockey Basel Regio-1422.000
8.UC Yverdon-2917.000
9.Floorball Uri-3610.000
10.Visper Lions-638.000

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