05.
2023
Diverse Abgänge bei Zug
Nach den Vertragsverlängerungen von Severin Nigg und Tim Mock bestätigt Zug United auch den Abgang von insgesamt sieben Spielern. Drei davon waren schon beim Aufstieg in die NLA 2017 mit dabei und treten nun vom Spitzensport zurück.
Mit Adrian Furger, Marco Laely und Andrea Menon geben drei Spieler von Zug United ihren Rücktritt. Der Tessiner Verteidiger Andrea Menon (27) kam 2016 zum damaligen NLB-Team der Zuger und feierte in seiner ersten Saison gleich den Aufstieg in die NLA. Schon 2013/14 gaben der Bündner Marco Laely und der Schwyzer Adrian Furger ihr Debüt im Fanionteam. Furger erlebte die stärkste Phase Anfang 2020, als er mit dem Schweizer A-Nationalteam an der WM-Qualifikation vier Länderspiele bestreiten durfte und mit der United den Schweizer Cup gewann. Er spielte im Verlauf seiner Karriere erst in der Verteidigung und dann im Sturm. Er hat genau wie Menon Jahrgang 1995 und tritt nun vom Spitzenunihockey zurück. Der Älteste im Bunde ist Marco Laely, der Ende März 29 Jahre alt wurde. Sein Rücktritt wurde aber selben Tag kommuniziert wie der seines Bruders Claudio (GC Unihockey/A-Nationalteam). Der Stürmer kam 2013 nach seiner Zeit im Nachwuchs von Alligator Malans nach Zug.
Bereits bekannt waren die Abgänge von Alexander Hallén nach drei Saisons bei Zug (144 Skorerpunkte!) zu den Växjö Vipers, von Torhüter Leo Hagström nach einer Saison in der Zentralschweiz zurück zu Linköping und von Silvan Maurer zu WaSa. Der Bülacher wechselte im U16-Alter zu GC, schaffte es dort 2019 ins Kader der 1. Mannschaft und wechselte 2020 nach Zug. Noch offen ist die Zukunft von Anton Akerlund, der Zug United nach einer Saison (33 Spiele, 22 Tore) wieder verlässt. Er kam vor einem Jahr vom SSL-Team IBK Dalen, das Mitte März allerdings in die Allsvenskan abgestiegen ist.