11.
08.
2008
NLA Männer | Autor: Keller Damian

Interview mit Lars Jedheim

Nach dem Final am Czech Open hat Sirius-Coach Lars Jedheim der Presse Red und Antwort gestanden. Bemerkenswert: Die Schweden trainieren bereits seit März mit Stock und Ball in der Halle.
Interview mit Lars Jedheim

Lars Jedheim ist bereits seit zwölf Jahren Trainer. Unter anderem war er bei Warberg, Finspang und Dalen engagiert, ehe er in der letzten Saison das 1. Division Spitzenteam Sirius IBK übernahm. Der Sieg am Czech Open gibt ihm Zuversicht, dass es in der kommenden Saison auch mit dem angestrebten Aufstieg in die Super Ligan Schwedens klappt.

Lars, vor drei Jahren hast du mit Dalen das Czech Open bereits einmal gewonnen, jetzt mit Sirius zum zweiten Mal. Welcher Erfolg war schwieriger zu realisieren?
Lars JedheimIn diesem Jahr war es wohl etwas schwieriger. Wir galten vor dem Turnier ja auch als Aussenseiter, was damals mit Dalen anders war.

Der Final gegen Tatran, dieses 1:0, war etwas langweilig, nicht?
Die Zuschauer hätten sich sicher mehr Tore und ein spannenderes Spiel gewünscht. Aber wir spielten gut, unsere Defensive war gar perfekt. Tatran spielte stark, kam aber einfach nicht an unserem Goalie vorbei.

Was hat sich Sirius vor dem Turnier für Chancen ausgerechnet?
Sirius IBKWir kamen nach Prag, um das Turnier zu gewinnen. Das war unser klares Ziel. Klar, Dalen stand im Fokus, uns kannte man weniger und deshalb hatte uns niemand auf der Rechnung. Aber es ist offensichtlich so, dass in Schweden auch in der 1. Division exzellente Teams spielen...

Dann bist du mit der Leistung deines Teams absolut zufrieden?
Nun, zu Beginn des Turniers waren wir sicher noch nicht in bester Verfassung. Wir sind mehr oder weniger direkt vom Flugzeug ins erste Spiel gegen Future gegangen. Aber dann haben wir uns gesteigert und im Halbfinal und Final die beste Leistung gezeigt. So sollte es ja auch sein.

In den Gruppenspielen schienen nie alle Kaderspieler anwesend zu sein...
Richtig. Da brauchten wir unsere ganze Stärke ja auch noch nicht zu zeigen. Also habe ich das Team in zwei Gruppen aufgeteilt und diverse Spieler geschont. Eine Niederlage in den Gruppenspielen eines Turniers stört mich nicht, das kann man sich erlauben.

Sirius hat in der Vergangenheit in Vorbereitungsspielen schon öfters schwedische Topteams geschlagen, hat den Sprung in die höchste Liga bisher aber nicht geschafft. Klappt es in der nächsten Saison?
Der Aufstieg ist natürlich unser erklärtes Ziel, auch wenn es in Uppsala mit Storvreta bereits ein Super Ligan Team gibt. Es wird hart, aber wir verfügen über einige Spieler mit Erfahrung aus der höchsten Liga. Ich bin zuversichtlich.

Wann hat bei Sirius die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen?
Lars JedheimIm März. Nach dem Ende der letzten Saison hatten wir zwei Wochen Pause, dann haben wir wieder losgelegt. Zwei Trainings pro Woche in der Halle, dazu die üblichen Konditions- und Krafttrainings ausserhalb der Halle.

Seit März Training mit Stock und Ball in der Halle?
Genau. Ich halte das für eine gute Sache. Wenn man den Stock zu lange nicht in der Hand hält, verliert man die Technik. Wir spielen Unihockey, also trainieren wir Unihockey.

Wagen wir noch einen Blick voraus. In vier Monaten wird hier in Prag die WM stattfinden. Deine Prognose?
Für die Stimmung wäre es gut, wenn Tschechien in den Final käme. Und wieso nicht, man macht in diesem Land grosse Fortschritte. Aber Finnland ist wohl eher stärker. Und Schweden gewinnt sowieso. Es gibt in meinem Land immer noch die grösste Zahl an exzellenten Spielern, mehr als überall sonst auf der Welt.

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7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
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9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
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4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
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