09.
11.
2002
NLA Männer | Autor: Schweizerischer Unihockeyverband

Klare Niederlage gegen starke Schwedinnen

Nach dem guten Spiel gegen Finnland musste die Schweiz im zweiten Spiel am Founders Cup 50 Minuten lang bös untendurch. Die Schweizerinnen wurden vom hohen Tempo der Schwedinnen regelrecht überfahren. Der Druck des Gegners war so gross, dass man phasenweise nicht einmal aus der eigenen Defensivzone kam.

Schweden spielte abgeklärt und äusserst effizient. "Der Unterschied zwischen den beiden Teams war deutlich zu sehen", sagte Trainer Thomas Rieben nach der Partie. "Wenn wir gegen Schweden gewinnen wollen müssen wir wirklich einen absoluten Top-Tag haben. Wir haben Schweden ins Spiel kommen lassen und das ist ein grosser Fehler. Einige Spielerinnen sind auf diesem Niveau regelrecht überfordert. Nicht vom Können aber vor allem im mentalen Bereich. Es liegt nun an uns Trainern dies zu ändern. Ich will aber auch bemerken, dass Schweden für mich einiges stärker spielt, als noch an der WM 2001 in Riga", analysierte
Rieben.

Schweden liess der Schweiz kaum Raum und gewann praktisch alle Zweikämpfe. "Sie sind technisch wie auch taktisch ein bis zwei Nummern grösser", bemerkt die Schweizer Balrog-Söldnerin Marisa Mazzarelli. " Uns hat heute einfach der Mut zum Exploit gefehlt. Wir spielen mit zuviel Respekt gegen Schweden. "Erst beim Stande von 0:8 schalteten die Schwedinnen einen Gang zurück, griffen nicht mehr so aggressiv an und öffneten den Schweizerinnen etwas die Räume. Mirca Anderegg zweimal und Martina Mätzener verkürzten wenigstens auf 3:8. Doch es war lediglich Resultatkosmetik. "Ich denke, dass Schweden für uns ein sehr schwer zu bezwingbarer Gegner ist", meint Nationaltrainer Thomas Rieben. "Alles muss stimmen, um ein solches Top-Team zu bezwingen. Wenn nur das kleinste Detail vernachlässigt wird, verlieren wir die Begegnung. Wir müssen weiter auf unseren ersten Sieg gegen sie warten."

Positives trotz zwei Niederlagen
Die Schweizer Unihockey beenden den Founders Cup 2002 auf dem 3. und damit letzten Platz. Auf dem ersten Blick ein doch enttäuschendes Resultat. "Das würde ich so nicht werten", sagte Trainer Thomas Rieben. " Es waren zwei total verschiedene Spiele. Klar, mit dem Schweden-Spiel kann und darf man nicht zufrieden sein. Aber wie gesagt, wir sind nun gefordert das Team auch mental auf solche Gegner vorzubereiten. Das 1:6 vom April in Lund gegen Schweden war nicht wie angenommen ein Ausrutscher. Schweden ist ein starkes Team und für uns im Moment einfach zu stark. Anders sieht es aus was Finnland betrifft. Da haben wir bewiesen, dass der Unterschied nicht mehr gross ist. Wir haben sicherlich die Chance die Finninnen an der WM zu schlagen. Und das müssen wir ja wohl auch, wollen wir den Final erreichen. Diese Tatsache gibt uns Mut. Das 2:3 gegen Finnland war ein falsches Resultat. Wir hatten durchaus die Chancen zu gewinnen. Deshalb denke ich, dass man auch Positives von diesem Founders Cup mit nach Hause nehmen darf. Der Fahrplan stimmt. Noch fehlen 6 Monate bis zur WM in der Schweiz. Ich bin überzeugt, dass wir uns bis dann weiter steigern werden", meinte Thomas Rieben. Die Schweiz hat den Founders Cup heuer auf dem letzten Platz beendet. Vor zwei Jahren im eigenen Land, konnte man ihn noch gewinnen. Bleibt also zu hoffen, dass die Schweiz vor eigenem Publikum tatsächlich gegen diese Gegner über sich hinauswächst.


Schweiz - Schweden 3:8 (0:3, 0:3, 3:2)
Arena Kokon Halli, Porvoo (FIN) - 180 Zuschauer
SR: Kärkkäinen/Flinkman (FIN)
Schweiz: Forster; Breitenstein, Trachsel; Wegmann, Berner; Arpagaus, Kocher; Siegenthaler; Mazzarelli, Kundert, Stadelmann; Ryser, Mätzener, Anderegg; Enzler, Kathriner, Schmidlin
Schweden: Hinders (35. Pettersson); Holmgren, Rhöös; Bergström, Wretman; K. Tuominen, Klasson; Lundström, Holmqvist, Heponiemi; Widar, S. Tuominen, Ekelund; Söderström, Lindström, Ekström.
Tore: 6. Ekström (Söderström) 0:1. 15. Ekström 0:2. 17. Lundström 0:3. 26. Söderström (K. Tuominen) 0:4. 34. Bergström (S. Tuominen) 0:5. 39. Eksträm 0:6. 43. H. Lindberg (Ekström) 0:7. 51. Holmgren (Holmqvist) 0:8. 52. Anderegg (Berner) 1:8. 56. Mätzener (Anderegg/Ausschluss Widar) 2:8. 58. Anderegg (Ryser) 3:8
Strafen: 2 x 2 Minuten für die Schweiz: 3 x 2 Minuten für Schweden
Bemerkungen: 35:08. Schwedens Keeper Hinders verletzt ausgeschieden.

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05:04:05
30. 09. 2012
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