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Nati Frauen U19 | Autor: Streiter Constantin

Haldemann-Hattrick bringt die Wende

Das U19-Nationalteam der Frauen bezwingt im letzten Gruppenspiel am Polish Cup die Slowakei nach zweimaligem Rückstand mit 4:2. Dank zwei Siegen aus drei Spielen kommt die Schweiz auf den zweiten Rang in ihrer Gruppe und spielt am Sonntag gegen Finnland um den dritten Platz des Turniers.

Haldemann-Hattrick bringt die Wende Die Schweizerinnen brachten den Vorsprung über die Zeit. (Bild: Cesky Florbal/Archiv)

Im dritten und letzten Gruppenspiel des Polish Cups trafen mit der Schweiz und der Slowakei die Nummern 4 und 5 der aktuellen Weltrangliste der U19-Frauen aufeinander. Zumindest resultatmässig war es über 60 Minuten ein ebenbürtiges Duell. Die Schweizerinnen starteten mit mehr Ballbesitz, die Slowakei verteidigte allerdings kompakt und diszipliniert und die Schweizer Abschlüsse waren noch zu wenig präzise. So waren es die Osteuropäerinnen, die in der 11. Minute eine ihrer wenigen Chancen nutzten, als die Schweizer Verteidigung den Ball nicht schnell genug aus dem Slot klärte. In bester Abschlussposition vergaben noch vor der Pause Corin Haldemann und Norina Reusser, damit war der 0:1-Rückstand beim ersten Seitenwechsel Tatsache.

Drei Tore in zehn Minuten
Ins Mitteldrittel starteten die Schweizerinnen entschlossen und nun klappte es auch mit der Verwertung der Torchancen. Nach knapp 22 Minuten stand es 1:1, doch die Slowakinnen legten kurze Zeit später wieder vor. In der 27. Minute gelang der erneute Schweizer Ausgleich, als Mirjam Wyss schnell reagierte und den Ball aus spitzem Winkel ins Netz beförderte. Kurz nach Spielhälfte führten die Schweizerinnen erstmals, nach einem Querpass von der linken Seite war Haldemann mit ihrem zweiten persönlichen Treffer zur Stelle.

Das Team von Cheftrainer Amos Coppe blieb auch in der zweiten Hälfte des Spiels mehrheitlich in Ballbesitz, die Slowakinnen machten ihre Sache aber ebenfalls gut und schlossen die Reihen in der Verteidigung nach den drei Gegentreffern innerhalb von zehn Minuten nun wieder etwas konsequenter. Besonders im Schlussdrittel gab es zahlreiche sehr gute Chancen zum entscheidenden 4:2 und die Schweizerinnen hätten sich beim gegnerischen Ausgleichstreffer auch ein wenig selber bei der Nase nehmen müssen.

Entscheidung ins leere Tor
Sieben Minuten wurde die erste Strafe des Spiels gegen Jana von Rotz ausgesprochen. Es wäre die ideale Möglichkeit zum Ausgleich für die Slowakei gewesen, doch nun konnte sich auch Torhüterin Ania Schneider auszeichnen und das Boxplay wurde gut überstanden. Die definitive Entscheidung fiel schliesslich bei sechs gegen fünf Feldspielerinnen. Die Slowakinnen rannten nach ihrem Timeout bei Ballbesitz ohne Torhüterin an, bei einem Schweizer Konter wurde Norina Reusser regelwidrig bedrängt und Corin Haldemann traf bei angezeigter Strafe zum 4:2 ins leere Tor.

Die Schweizerinnen feierten einen verdienten, wenn auch knappen Sieg im letzten Gruppenspiel des Polish Cups. Am Sonntag treffen sie im Spiel um den dritten Platz des Turniers um 12:00 Uhr mittags auf Finnland, das mit den polnischen Gastgeberinnen grosse Mühe hatte und knapp mit 5:4 gewinnen konnte.

 

 


 

Polish Cup Frauen U19

Slowakei - Schweiz 2:4 (1:0, 1:3, 0:1)
Gimnazjum Nowy Tomyśl (POL), 200 Zuschauende, SR Henrik Snellman, Mona Vänskä (FIN)
Tore: 11. Mzarova (Sabolova) 1:0. 22. Haldemann (Pleisch) 1:1. 25. Szocs (Dobisova) 2:1. 27. Wyss (Siegenthaler) 2:2. 32. Haldemann (Moser) 2:3. 59. Haldemann (Reusser) 2:4 (ins leere Tor, Strafe angezeigt). 
Strafen: 1x2 Minuten gegen die Schweiz. 
Slowakei: Velekova; Cervena, Hrabovska; Vendzurova, Varosova; Dobisova, Holeksova; Mzarova, Tvrda, Sabolova; Konecna, Drabekova, Chupekova; Szocs, Petrikova, Kulova; Bosa, Kypusova, Vargova.
Schweiz: Schneider; Bertini, Rüdisühli; von Rotz, Moser; L. Müller, Gross; Kurz, von Arx, Reusser; Haldemann, Gattiker, Pleisch; Schöni, Siegenthaler, Wyss; Misteli, Morf, S. Müller.
Bemerkungen: 57. Timeout Slowakei, danach bei Ballbesitz ohne Torhüterin. Lenka Cervana (Slowakei) und Sina Rüdisühli (Schweiz) als beste Spielerinnen ausgezeichnet.

 

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