19.
10.
2019
Nati Frauen U19 | Autor: swiss unihockey

U19 unterliegt auch Schweden

2:7 verliert die Schweizer Frauen U19-Nati ihre zweite Partie an der Euro Floorball Tour (EFT) in Prag gegen Schweden. Nach einem Steigerungslauf konnten die Schweizerinnen erst im letzten Drittel ihr Spiel durchziehen.

U19 unterliegt auch Schweden Den Schweizerinnen gelang erst im letzten Drittel der erste Torerfolg. (Bild: Cesky Florbal)

«Wir hatten zu Beginn Mühe in das Spiel zu finden. Die Nervosität war spürbar und wir spielten nicht unser System», sagt Best Player Nina Gerber nach der Partie. Die Schweizerinnen hatten zwar mehrheitlich den Ball, doch fanden sich nicht wirklich ein Rezept gegen die schwedische Defensive. In der 8. Minute missriet dann ein Pass, den die Schwedinnen gnadenlos zur Führung ausnutzen. Die Schweizerinnen liessen sich davon nicht beirren und spielten sich nun immer öfters gute Torchancen heraus. Doch entweder verschossen sie oder hielt die schwedische Torhüterin. Die Schwedinnen waren da effizienter: Sie nutzten einen Konter zum 0:2.

Schweiz vergibt Penalty
Der Start ins zweite Drittel missglückte dann völlig: Nach 16 Sekunden trafen die Schwedinnen zum 0:3. Die Schwedinnen traten nun stärker auf und setzten die Schweizerinnen vermehrt unter Druck. In der 29. Minute erhöhten sie auf 0:4. Von da an fanden die Schweizerinnen wieder besser ins Spiel. Da sie aber die Möglichkeiten nicht nutzen konnten und auch Sara Tschudin im Tor der Schweizerinnen kein Goal mehr zuliess, ging es mit dem 0:4 in die zweite Pause. Nach Wiederanpfiff dann die Gelegenheit mit einem Penalty das erste Tor zu schiessen: Captain Gentiana Behluli trifft aber lediglich den Pfosten. 21 Sekunden nach dem verschossenen Penalty erhöhte Schweden auf 0:5 und etwas mehr als eine Minute später auf 0:6. Eine Strafe wegen zu vielen Spielerinnen auf dem Feld überstanden die Schweizerinnen, sie hatten sogar die Chance ein Tor zu erzielen - aber wieder wollte das Tor einfach nicht fallen. Dann endlich in der 50. Minute traf Nina Gerber zum 1:6. Dies gab dem Team von Amos Coppe noch einmal Aufwind und Behluli verkürzte auf 2:6. Eine Strafe stoppte den Aufschwung wieder und die Schwedinnen erzielten Tor Nummer sieben. Es war das letzte Tor der Partie, die 2:7 zu Gunsten der Weltmeisterinnen endete. «Es war ein Steigerungslauf», sagt Captain Behluli nach dem Spiel. «Wir wussten, dass es gegen Schweden schwierig wird. Im Gegensatz zur letzten EFT war unser Auftritt schon viel besser.»

Morgen Sonntag spielt die Schweizer Nati um 11.45 Uhr zum Abschluss der EFT in Prag gegen Tschechien. «Wir müssen von Anfang an bereit sein und unser Spiel durchziehen», so Gerber. «Wir wollen den Sieg unbedingt.»


 

Schweiz U19 - Schweden U19 2:7 (0:2, 0:2, 2:3)
Sparta Arena, Prag (CZE), 184 Zuschauer; SR Juhani Kirves, Henrik Snellman (FIN)
Tore: 8. Vuontisvaara 0:1. 18. Karlsson (Sundström) 0:2. 21. Sälgström (Myrvoll) 0:3. 29. Sälgström (Karlsson) 0:4. 42. Blom (Vistrom) 0:5. 44. Karlsson (Elvin) 0:6. 50. Gerber (Stettler) 1:6. 55. Behluli (Wieland) 2:6. 56. Blom (Öhgren; Ausschluss Stettler) 2:7.
Strafen: 2x2 Minuten gegen die Schweiz, keine Strafe gegen Schweden
Schweiz U19: Tschudin; Bertini, Ritter; Weis, Christen; D. Koch, Schmucki; Stettler; Behluli, Ediz, Wick; Larsson, R. Wyss, Wieland; A. Wyss, Siegenthaler, V. Koch, Gerber, Fitzi
Schweden U19: Elvin; Ekenlinde, Myrvoll; Balzano, Lindell; Othberg, Johansson; Ekström, Karlsson, Sälgström; Vuontisvaara, Waern, Sundström; Viström, Holmsved Thott, Blom; Zachrisson, Lindgren, Öhgren.
Bemerkungen: Nina Gerber (SUI) und Minna Karlsson (SWE) als beste Spielerinnen ausgezeichnet. 42. Minute Penalty für die Schweiz. Die Schweiz ab der 59. Minute zum Teil ohne Torhüter.

 

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich111:692.313
2.UHC Alligator Malans95:622.250
3.Floorball Köniz96:662.000
4.SV Wiler-Ersigen96:701.938
5.Zug United100:921.625
6.HC Rychenberg Winterthur82:901.438
1.Kloten-Dietlikon Jets90:372.462
2.Skorpion Emmental Zollbrück70:482.077
3.piranha chur75:541.833
4.Zug United51:521.667
5.Wizards Bern Burgdorf64:691.538
1.Floorball Thurgau43:243.000
2.Unihockey Basel Regio40:182.800
3.UHT Eggiwil29:242.000
4.RD March-Höfe Altendorf36:301.800
5.I. M. Davos-Klosters32:271.600
6.Ticino Unihockey24:311.600
7.Unihockey Langenthal Aarwangen24:371.200
8.Regazzi Verbano UH Gordola27:341.000
9.Floorball Fribourg28:401.000
10.Kloten-Dietlikon Jets29:420.800
11.UHC Grünenmatt28:300.600
12.UHC Sarganserland38:410.600
1.UH Lejon Zäziwil50:202.857
2.Waldkirch-St. Gallen32:182.286
3.Visper Lions28:242.000
4.UH Appenzell34:321.857
5.Unihockey Basel Regio32:341.571
6.Aergera Giffers30:301.286
7.Floorball Uri28:301.000
8.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf17:310.857
9.Nesslau Sharks18:290.714
10.UC Yverdon18:390.571

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