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Nati Männer A | Autor: Güngerich Etienne

"Die Medaille ist sehr wichtig"

Otto Lehkosuo hatte Finnland am Samstag beinahe in den Final geschossen. Seine vergebenen Chancen plagten ihn noch im Schlaf. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille darf der Köniz-Verteidiger nun fast eine Woche Ferien in seiner Heimat verbringen.

Otto Lehkosuo hat mit Finnland bereits eine Silber- und Bronzemedaille gewonnen. (Bild: Dieter Meierhans)

Was hat heute den Ausschlag für den Sieg gegen die Schweiz gegeben?
Der Start ins Spiel. Wir haben sehr viel Ballbesitz generiert und drei Tore vorgelegt. Im zweiten Drittel weiss ich nicht, was los war. Wir warteten nur, bis wir den Ball bekamen und konnten uns bei Oskari (Fälden, Anm.d.Red.) bedanken, dass wir nicht mehr Tore kassierten. Im dritten Abschnitt ging es nur noch darum zu kämpfen und den Vorsprung irgendwie über die Zeit zu bringen.

Wie konntet ihr euch nach der bitteren Halbfinalniederlage im Penaltyschiessen wieder aufraffen?
Uff, das war wirklich hart. Gestern hatte ich überhaupt keine Lust, heute wieder zu spielen. Aber am Morgen haben wir miteinander gesprochen und uns war klar, dass wir unbedingt Bronze gewinnen müssen - Finnland hat schliesslich noch nie eine WM ohne Medaille beendet.

Für dich muss die Verarbeitung besonders schwierig gewesen sein. Zuerst erzieltest du vier Minuten vor Schluss das 3:3, dann hattest du in der Verlängerung zwei grosse Chancen, Finnland in den Final zu schiessen.
Ja, diese zwei Szenen haben mich in meinem Schlaf noch lange verfolgt - sie kamen immer wieder auf.

Es war eine schwierige WM für Finnland, Bronze ist nicht das, mit dem man sich in deiner Heimat normalerweise zufriedengibt.
Wir kamen mit dem klaren Ziel, hier Gold zu holen. In der Gruppenphase zeigten wir ein sehr schlechtes Spiel gegen die Schweiz. Wir steigerten uns aber und haben gestern eine gute Leistung gezeigt. Es lief noch vieles nicht so, wie es sein könnte. Aber wir hatten nach der letzten WM auch einen grossen Umbruch hinter uns - vor allem in der Verteidigung. Es kommen jedoch gute junge Spieler, weshalb ich der Zukunft positiv entgegenblicke.

Was steht nun für euch auf dem Programm?
Wir werden nun zurück nach Helsinki reisen und dort noch eine gewisse Zeit zusammen verbringen.

Heisst das, du hast von Köniz-Trainer Jyri Korsman eine freie Woche bekommen?
(lacht) Ja, tatsächlich. Ich denke, es ist sehr wichtig, noch ein bisschen Abstand zu gewinnen. Ich habe Jyri gesagt, dass ich letztes Jahr enorme Mühe hatte, so schnell ins Klubtraining zurückzukehren. Aber keine Sorge, am Donnerstag werde ich bei Köniz wieder im Training und am Samstag für das Meisterschaftsspiel bereit sein.

 

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