20.
04.
2010
Nati Männer A | Autor: Schweizerischer Unihockeyverband

Herrenländerspiele in Zürich finden wie geplant statt

Trotz der Luftraumsperrungen über mehreren Ländern Europas wird swiss unihockey sein internationales Unihockey-Herrenvierländeturnier vom Wochenende in Zürich wie geplant im Zürich HB/RailCity durchführen können. Die Teams reisen notfalls auch im Bus an.

Swiss Unihockey feiert am Dienstag, 20. April 2010, sein 25jähriges Bestehen. Als Gastgeber der Herren-Turnierserie „Euro Floorball Tour" vom kommenden Wochenende mit den 4 weltbesten Teams aus Finnland, Schweden, Tschechien und der Schweiz, hat Swiss Unihockey mit dem Zürich HB/RailCity einen speziellen Eventort gewählt.

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz konnte Swiss Unihockey vermelden, dass der Event trotz der Luftramsperrungen wie geplant durchgeführt werden kann. Dies dank der Flexibilität der teilnehmenden Teams.

Während die tschechische Unihockey-Herrennationalmannschaft seit Wochen eine Anreise per Bus bereits organisiert und geplant hatte, haben die Nationalteams von Schweden und Finnland ihre Teilnahme definitiv zugesichert:

  • Das finnische Herrennationalteam reist per Bus über Estland - Polen - Deutschland in die Schweiz. Die Delegation startet nun statt wie geplant am Donnerstag bereits am Mittwoch morgen und nimmt die über 30stündige Anfahrt unter die Räder.
  • Die schwedische Delegation verfügt ebenfalls über eine Abfahrtsvariante morgen Mittwoch im Bus. Die Ankunft wird auch hier am Donnerstag erwartet.

Rüegsegger für Zimmermann
Die Schweizer Herrennationalmannschaft rückt wie geplant am Mittwoch abend zu ihrem Zusammenzug ein. Für den seit mehreren Tagen in der Schweiz weilenden und an der Schulter verletzten Adrian Zimmermann (Classic Tampere/Fin, nächste Saison wieder Wiler-Ersigen) haben die Nationaltrainer René Berliat und Peter Düggeli den Solothurner Cédric Rüegsegger (IBK Dalken/Swe) nachnominiert. Rüegsegger plant wie Emanuel Antener (AIK Stockholm) mit einer Schweizer Reisegruppe per Car von Stockholm aus in die Schweiz zu kommen.

Schiedsrichterwechsel?
Kurzfristig umdisponiert hat der Internationale Unihockeyverband, was die Verpflichtung der Schiedsrichter für das Herren-Vierländerturnier betrifft. Neben dem internationalen Schweizer Schiedsrichterpaar Thomas Erhard/Philippe Renz war ein lettisches Duo für den Event vorgesehen gewesen. Aufgrund der unsicheren Flugmöglichkeiten versucht der IFF ein anderes zweites Schiedsrichterpaar zu organisieren.

2 Nächte Auf- und Abbau
Während für die Schweizer Nationalmannschaft am Mittwoch abend die letzten Vorbereitungen aufs Heimturnier beginnen, starten auch die Organisatoren am Mittwoch abend spät die Aufbauphase. Jeweils 2 Nächte werden die Auf- und Abbauarbeiten in Anspruch nehmen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erfolgt die Montage von Licht und Beschallung, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag erfolgt der Aufbau der Event-Arena mit der Tribüne und dem Verlegen des Unihockeybodens. Am Freitag um 11.30 Uhr eröffnen Schulklassen, die im Rahmen eines Wettbewerbs eine Stunde Training mit Unihockey-Aushängeschildern im Zürich HB/Railcity gewonnen haben, den dreitägigen Event.

Teams freuen sich
Trotz der ungewohnten Eventhalle und dem ungewohnten Transport (von der Unterkunft in den Bahnhof im Zug) freuen sich die Topteams aus Finnland, Schweden und Tschechien sowie die Schweizer Nationalmannschaft auf die Partien. "Anlässlich einer Eishockey-WM in der Schweiz war ich schon einmal im Hauptbahnhof Zürich, als Beachvolleyball gespielt wurde. Damals gingen mir Gedanken durch den Kopf, dass ich doch auch mal Unihockey gerne so sehen würde. Ich finde es super, dass es nun einen solchen Anlass gibt", erklärte der finnische Nationaltrainer, Petteri Nykky, anlässlich der Medienkonferenz von swiss unihockey. Der finnische Internationale Esa Jussila vermutete hinter der Meldung des Durchführungsortes Hauptbahnhof Zürich erst einen 1.-April-Scherz, gab er schmunzelnd zu. "Doch das gibt sicher eine geile Sache." Und der tschechische Nationaltrainer, Tomas Trnavsky, verriet, "dass mir die Spieler erst nicht glaubten, als ich ihnen vom Ort der nächsten Euro Floorball Tour erzählte. Sie waren alle überrascht, aber wir freuen uns."

Für die teilnehmenden Top-4-Nationen der Welt bedeuten die Länderspiele eine wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf die nächsten Weltmeisterschaften von Anfang Dezember in Helsinki (Finnland). Die Schweiz, die an den letzten Titelkämpfen 2008 hinter Finnland und Schweden sowie vor Tschechien WM-Bronze gewonnen hatte, will am Heimturnier eine gute Figur machen. "Neben den Partien auf dem Feld, dem Sport, geht es für uns sicher auch darum, die ganze Atmosphäre und die speziellen Umstände in positive Energie umzuwandeln", erklärte der Schweizer Matthias Hofbauer. Der Captain wird am Freitag sein 102. Länderspiel bestreiten und damit neuer, alleiniger Schweizer Rekordinternationaler.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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