01.
10.
2014
Champions Cup | Autor: Schmutz Andrea, ladystrike.com

Für Piranha und Zug geht's auch los

Heute geht der Champions Cup in Zürich los. Mit dabei nicht nur der Frauen-Schweizer Meister Piranha Chur, sondern auch der letztjährige Cupsieger Zug United. Die Vorzeichen der beiden Teams vor dem Turnier könnten unterschiedlicher nicht sein, wie das Frauen-Unihockey-Portal ladystrike.com in seiner Vorschau herausgefunden hat.

Für Piranha und Zug geht's auch los Abenteuer Champions Cup: Zug United begibt sich auf Neuland (Bild Michael Peter)

Wir geben es zu: der Meistertitel von Chur im letzten Jahr kam eher überraschend. Doch verdient war er. Vor allem auch deshalb, weil die Churerinnen den Weg der Nachwuchsförderung, des Einbaus von eigenen Talenten sowie der gezielten Verstärkung mit aus- und inländischen Verstärkungen gekonnt und konsequent gehen. Lara Heini, die vermutete nächste Nati-Hüterin, Flurina Marti und Seraina Ulber sind nur drei Beispiele von regionaler Qualitätsware auf dem Spielfeld. Die verschworene Truppe konnte zusammen gehalten werden und die Trainerin Nati Stadelmann hat mit Mirca Anderegg auf der Trainerbank kompetente Verstärkung erhalten. Diese Attribute machen aus den Churerinnen am Champions Cup den ersten Favoriten auf den zweiten Schlussrang.

Um dieses Ziel, sprich das Finale des Champions Cups, zu erreichen, muss gerade beim ersten Auftritt gegen den finnischen Meister SB-Pro eine konzentrierte Leistung gezeigt werden. Denn eine Niederlage wäre gleichbedeutend mit einem Halbfinale gegen Djurgarden. Und dies gilt es zu vermeiden.

Beim Spiel gegen die Finninen kommt es zu einem Wiedersehen mit den alten Fischen Tiltu Siltanen sowie den Kujala-Schwestern. Ein besonderes Augenmerk sollte man auch auf die Schwedin Marie Häggström sowie die junge My Kippila richten.

Im zweiten Spiel gegen den russischen Meister Nauka müsste ein Sieg ohne Probleme eingefahren werden können. Mit nur gerade 12 Feldspielerinnen und 1 Torhüterin reisen die Russinnen an. Für Chur müsste es sich hier um eine Pflichtaufgabe handeln.

Zug United: Fragezeichen nach Exodus
Mit den Abgängen von Zug United auf diese Saison hin könnte man wohl ein kompetitives NLA-Team stellen. Doch weg ist weg und was geblieben ist, ist jung, unerfahren aber wohl hungrig auf Einsätze und Erfolge. Doch reicht Hunger allein aus um auf internationalem Parkett zu brillieren? Obwohl wir hier ein grosses Fragezeichen setzen, hoffen wir natürlich, dass Zug United die Schweizer Farben würdig vertreten wird. Mit Franziska Kuhlmann, dem Captain der deutschen Nati, Brigitte Mischler und Laura Bürgi sind Spielerinnen im Kader, die wissen, was Spiele auf internationalem Niveau bedeuten. Und auch Head Coach Renato Wyss war bereits als Nati-Trainer von Deutschland mit internationalen Spielen beschäftigt. Hoffen wir auf die grosse Überraschung!

In Spiel 1 wird es auch für Zug bereits um Alles oder Nichts gehen. Kein Warmlaufen und kein Umschauen sondern das wichtigste Spiel des Turniers für die Kolinstädterinnen. Vitkovice, der tschechische Meister, hat kein Team mit grossen Namen. Und trotzdem weiss dieses Team, wie man ebensolche Teams schlägt. Gewinnt Zug hier, dann ist das Halbfinale Tatsache. Eine Niederlage würde schon fast das Turnierende bedeuten.

Denn in Spiel 2 wartet der grosse Turnierfavorit auf Zug. Bei Namen wie Emelie Frisk, Therese Andersson, Jenny Gustafsson und allen voran Emelie Lindström schlägt das Herz des Unihockeykenners um einiges höher. Lindström gilt sogar als die beste Spielerin der Welt. Diese mit Stars gespickte Truppe wird nicht schlagbar sein für Zug. Hier gilt es wohl eher Schadensbekämpfung zu betreiben.

Quelle: ladystrike.com

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1.Floorball Fribourg+4053.000
2.Ad Astra Obwalden+2950.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+6548.000
4.UHC Thun+6247.000
5.Unihockey Limmattal-434.000
6.Ticino Unihockey-1430.000
7.UHC Lok Reinach-1630.000
8.I. M. Davos-Klosters-529.000
9.Regazzi Verbano UH Gordola-2723.000
10.UHC Grünenmatt-3919.000
11.UHT Eggiwil-4617.000
12.UHC Sarganserland-4516.000
1.Waldkirch-St. Gallen+6146.000
2.Unihockey Basel Regio+2338.000
3.UH Lejon Zäziwil+3137.000
4.Nesslau Sharks+734.000
5.UH Appenzell+2229.000
6.Chilis Rümlang-Regensdorf+829.000
7.Floorball Uri+1628.000
8.Visper Lions-5312.000
9.UH Red Lions Frauenfeld-339.000
10.UH Zulgtal Eagles-828.000

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