Nach dem spannenden Cupfinal der Frauen haben wir uns mit zwei Beteiligten unterhalten. Lesen Sie hier, was Marco Moser und Marion Rittmeyer zur Partie zu sagen haben.
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Marco Moser
Trainer UHC Dietlikon |
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Nach 27 Spiele in Folge hattet Ihr nicht mehr verloren. Warum gerade heute?
Irgendwann musste ja mal die nächste Niederlage kommen. Wir hatten heute Mängel in der Offensive. Es schien irgendwie als wollten wir gar nicht richtig. Wir haben zwar das Spiel gemacht, aber durch dumme Fehler Tore gekriegt.
Warum hast du in diesem Spiel auf Sarah Schwendener gesetzt?
Wir haben zwei sehr gute Torhüterinnen. Natürlich haben wir mit Laura Tomatis die wohl beste Torhüterin der Welt. Aber ich will auch Sarah die Möglichkeit geben sich zu beweisen. Sie ist jetzt drei Jahre bei uns und soll sich weiterentwickeln. An ihr hat es sicher nicht gelegen.
Wie geht es nun nach der Niederlage weiter - steckt Ihr die einfach weg und tröstet euch mit dem Meistertitel?
Das tönt so einfach. Aber wir stecken das sicher weg. Wir nehmen weiter Spiel für Spiel. Das wir wieder mal verloren haben macht es sogar ein wenig einfacher für mich. Manchmal hatte ich Mühe den Spielerinnen zu erklären, was sie noch besser machen müssen bei den dauernden Siegen. Es war einfach das falsche Spiel für die Niederlage. |
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Marion Rittmeyer
Zug United |
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Was ging dir durch den Kopf, als Yolanda Rothenfluh 50 Sekunden vor Schluss das leere Tor verfehlt hat? Begann da das grosse Zittern? Ich habe nicht gezittert. Ich habe gewusst, dass wir dieses Spiel nach Hause bringen würden.
Denkst du euer Cupsieg ist gut für das Damenunihockey? Es ist sicher gut fürs Damenunihockey, dass wir Dietlikon bezwingen konnten. Am meisten davon profitieren natürlich wir selber. Das gibt uns nochmals einen zusätzlichen Schub für die Playoffs.
Von der Tribüne hatte man ab dem letzten Drittel das Gefühl, dass Dietlikon nicht mehr wirklich an den Sieg glaubt. Ab wann hast du gespürt, dass heute etwas drin liegt?
Ziemlich früh. Ich hatte schon noch den ersten beiden Einsätzen ein gutes Gefühl. Aber Dietlikon war bis zum Schluss immer gefährlich und hatte seine Chancen. |