23.
02.
2019
Liga Cup Frauen | Autor: swiss unihockey

Erster Titel für die Romandie

Mit einer kämpferischen und konzentrierten Teamleistung holt sich das UHT Semsales mit einem 9:4 den Cupsieg gegen UHCevi Gossau. Somit kann sich erstmals ein Welscher Verein über einen Cuptitel freuen.

Erster Titel für die Romandie Das UHT Semsales liess sich im Ligacupfinal die Butter nicht vom Brot nehmen. (Bild: Fabian Trees)

Gleich bei der ersten Finalteilnahme holen sich die Frauen des UHT Semsales gegen UHCevi Gossau den Cupsieg. Mit einem schnellen Doppelschlag zur Mitte des ersten Drittels ebnete sich Semales bereits den Weg zum Sieg. Die anschliessende Verunsicherung und Ratlosigkeit auf Seiten der Gossauerinnen war bis in die oberen Ränge der Tribüne spürbar. Zu einfach schenkte Cevi dem Gegner durch unnötige Ballverluste gute Torchancen. Ein weitere solche Torchance wurde noch vor der Pause zum 3:0 genutzt. Die Pausenansprache des Gossauer Trainers zeigte nur wenig Wirkung. Immer wieder schlichen sich Eigenfehler in den Spielaufbau ein. Es waren erneut Adeline Vial und Roxanne Desplands, welche sich beide als Doppeltorschützinnen feiern lassen durften und ihr Team bereits mit 5:0 auf die Siegesstrasse führten. Nur langsam fand Gossau ins Spiel zurück und konnte seinerseits einige Chancen verzeichnen. Diese blieben jedoch erst ungenutzt. Nach dem 6:0 ersetzte Cevi bei Gelegenheit ihre Torhüterin durch eine vierte Feldspielerin - dies auch bei einem Freistoss vor dem gegnerischen Tor. Mit einer Spielerin mehr wurde dieser eiskalt ausgenutzt. Wer aber dachte, dieses Tor würde den Gossauerinnen Aufwind geben, wurde enttäuscht. Durch kluges Spiel und sicheren Ballbesitz der welschen Frauen, wurde dieser Aufwind gleich wieder gestoppt.

Gossau gab nicht auf
Im letzten Drittel versuchte Cevi nochmals Alles, dieses Spiel noch zu drehen. Wann immer möglich wurde die Torhüterin durch eine weitere Feldspielerin ersetzt. Die Aufholjagd zeigte anfänglich den gewünschten Erfolg: Bis zehn Minuten vor Spielende lagen sie nur noch mit 7:4 zurück. Der Trainer des UHT Semsales nahm sein Timeout zur richtigen Zeit. Er beruhigte das Geschehen und seine Spielerinnen fanden zur ursprünglichen Cleverness zurück. Sie verteidigten konsequent und nutzten ihrerseits das leerstehende Tor auf der Gegenseite zu einem Treffer. Nur eine Minute später lagen sie dann bereits wieder komfortabel 9:4 vorne. Trotz Gossauer Timeout wollten keine weiteren Tore gelingen. Am Ende durften sich die Frauen aus Semsales von ihren zahlreich angereisten Fans feiern lassen - 878 Zuscher verfolgten das Spiel. Semsales besiegte den Favoriten Cevi Gossau durch eine fantastische Teamleistung und viel Kampfgeist klar und verdient.


UHT Semsales - UHCevi Gossau 9:4 (3:0, 3:1, 3:3)
Sporthalle Wankdorf, Bern. 878 Zuschauer. SR Etzensperger.
Tore: 12. A. Vial 1:0. 12. R. Desplands 2:0. 17. M. Vial (F. Ecoffey) 3:0. 26. R. Desplands 4:0. 27. A. Vial 5:0. 29. F. Ecoffey (A. Vial) 6:0. 36. A. Eglauf (S. Tanner) 6:1. 43. A. Eglauf (S. Tanner) 6:2. 48. C. Bapst (Eigentor) 7:2. 50. N. Marty (N. Brecher) 7:3. 50. A. Eglauf (N. Marty) 7:4. 54. C. Dafflon 8:4. 55. C. Dafflon 9:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHT Semsales. keine Strafen.

 

 

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