29.
04.
Finnland | Autor: Güngerich Etienne

Stettler ist finnische Meisterin!

Porvoo SS gewinnt eine Krimi-Finalserie mit 4:3 und ist zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte finnischer Meister. Das alles entscheidende siebte Spiel wurde erst im Penaltyschiessen entschieden. Céline Stettler ist die erste Schweizerin, die sich in Finnland zur Meisterin krönt.

Stettler ist finnische Meisterin! PSS kann sich für die Finalniederlage von 2019 an SB-Pro revanchieren. (Bild: F-Liiga)

Nach fünf Spielen in der best-of-7-Finalserie lag PSS gegen Titelverteidiger SB-Pro mit 3:2 in Führung und hatte sich damit zwei Matchbälle erspielt. Den ersten vergab das Team von Celine Stettler zu Hause noch. Die 3:4-Niederlage konnte auch durch den dritten Final-Treffer der Schweizerin nicht abgewendet werden. So kam es am Donnerstagabend in Nurmijärvi zum alles entscheidenden siebten Spiel.

Spannender und enger hätte diese Final-Serie gar nicht mehr ausgehen können. Die beiden Teams waren von Anfang an darauf bedacht, ja keinen Fehler zu begehen. Dementsprechend gab es wenig Tore zu bestaunen. Zwar brachte die ehemalige Churerin Elina Kujala SB-Pro nach nur 79 Sekunden in Führung, danach neutralisierten sich die beiden Equipen aber weitgehend. Erst in der 48. Minute gelang Fanny Holmberg für PSS den Ausgleich. Weil danach inklusive Verlängerung rund 32 Minuten keine Treffer mehr fielen, wurde dem Final-Krimi mit dem Penaltyschiessen das Sahnehäubchen aufgesetzt.

In diesem sorgte Ella Sudnström mit dem siebten Penalty ihres Teams für die Entscheidung und bescherte PSS damit den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. 2019 und 2008 scheiterte der Klub zweimal im Finale. Celine Stettler hat sich als erste Schweizerin, die in Finnland Meisterin wird, ebenfalls einen Eintrag in den Geschichtsbüchern gesichert. Zuvor schafften es Simone Ryser und Mirca Anderegg nur bis in den Final.


F-Liga Frauen

Playoff-Final (best-of-7):

SB-Pro - PSS 6:2 (Stettler mit Tor zum 1:2)
PSS - SB-Pro 4:2 (Stettler mit Tor zum 2:2)
SB Pro - PSS 4:3 n.V.
PSS - SB-Pro 3:1
SB-Pro - PSS 2:5 (Stettler mit Assist zum 1:2)
PSS - SB-Pro 3:4 (Stettler mit Tor zum 2:2)
SB-Pro - PSS 2:1 n.P.

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Emotionaler Ausbruch bei Celine Stettler nach dem Meistertitel. (Bild: F-Liiga)

 

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1.Grasshopper Club Zürich+4331.000
2.Floorball Köniz+3132.000
3.SV Wiler-Ersigen+2426.000
4.UHC Alligator Malans+2924.000
5.Zug United-318.000
6.HC Rychenberg Winterthur-915.000
7.UHC Uster-318.000
8.Chur Unihockey+916.000
9.Waldkirch-St. Gallen-1213.000
10.Tigers Langnau-1210.000
11.Ad Astra Sarnen-307.000
12.UHC Thun-673.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+3227.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+2824.000
3.piranha chur+1815.000
4.Red Ants Winterthur-712.000
5.Wizards Bern Burgdorf+1413.000
6.Unihockey Berner Oberland+412.000
7.FB Riders DBR-1510.000
8.Zug United-59.000
9.UHC Laupen ZH-137.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-560.000
1.Floorball Thurgau+6334.000
2.Unihockey Basel Regio+4133.000
3.Ticino Unihockey+323.000
4.UHC Sarganserland-823.000
5.UHC Grünenmatt+1322.000
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7.Kloten-Dietlikon Jets+821.000
8.UHT Eggiwil-1719.000
9.I. M. Davos-Klosters-1715.000
10.Floorball Fribourg-1910.000
11.RD March-Höfe Altendorf-336.000
12.Unihockey Langenthal Aarwangen-336.000
1.Waldkirch-St. Gallen+4334.000
2.UH Appenzell+2028.000
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+1925.000
4.UH Lejon Zäziwil+1823.000
5.Nesslau Sharks+018.000
6.Aergera Giffers-217.000
7.Unihockey Basel Regio-915.000
8.UC Yverdon-309.000
9.Floorball Uri-178.000
10.Visper Lions-423.000

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