05.
10.
Schweden | Autor: Streiter Constantin

Gerig und Maurer punkten fleissig weiter

Für die Schweizerinnen und Schweizer in den nordischen Ligen gab es in der letzten Woche je etwa gleich viele Siege und Niederlagen. In der SSL stürmen Isabelle Gerig und Manuel Maurer dafür in die Top Ten der Skorerliste.

Gerig und Maurer punkten fleissig weiter Jan Bürki verlor mit Kalmarsund erneut. (Bild: Albin Skur)

In der Frauen SSL wurden in der letzten Woche gleich zwei Runden absolviert. Esther Jeyabalasingam kam dabei mit Malmö zu einem knappen Sieg und einer knappen Niederlage. Die Schweizer Stürmerin blieb dabei ohne Skorerpunkte und kassierte beim 5:4 auswärts gegen IBK Lund eine Zwei-Minuten-Strafe. Gegen Sirius setzte es eine knappe 2:3-Niederlage ab, wobei auch Chiara Gredig und Tanja Stella keine Punkte gelangen. Michelle Wiki fehlte in dieser Partie. Für Sirius war der Sieg eine Wiedergutmachung nach der 4:11-Niederlage (1 Assist für Wiki) am letzten Donnerstag im Spitzenkampf gegen Team Thorengruppen.

Den ersten Saisonsieg konnte hingegen Nadia Cattaneo mit Nacka feiern. Beim 4:3 nach Verlängerung schoss Cattaneo nach knapp drei Minuten das erste Tor ihres Teams. Am Wochenende folgte mit der 2:6-Heimniederlage gegen Västeras Rönnby aber wieder ein Rückschlag, Nacka liegt somit wieder auf einem Abstiegsplatz. Weiterhin von Sieg zu Sieg eilen dafür Pixbo und Endre. Bei Pixbos 13:3-Auswärtssieg spielte Torhüterin Linnea Wall an der Stelle von Stammtorhüterin Lara Heini. Elf Sekunden vor Spielende erzielte Flurina Marti das letzte Tor. Drei Tage später stand Heini dann im Tor und kassierte beim 8:5-Sieg gegen Falun früh eine kleine Strafe. Diese nutzte Falun zur 1:0-Führung, doch Pixbo drehte das Spiel unter anderem auch dank einer starken Flurina Marti, die ein Tor und zwei Assists buchte.

Weiterhin bestens aufgelegt ist schliesslich Isabelle Gerig. Beim 8:2-Sieg von Endre gegen Jönköping erzielte sie ein Tor und drei Assists, zwei Tage später gelangen ihr gegen IBK Lund zwei Tore beim 4:3-Sieg nach Verlängerung, darunter der Siegtreffer nach 62:39 Minuten. Dennoch war der Punktverlust gegen das noch sieglose Lund eine kleine Enttäuschung für Endre, das somit erstmals in dieser Saison nicht die volle Punktzahl holte. Die Finalisten der letzten Saison, Team Thorengruppen und Pixbo, bilden somit nun das Spitzenduo. Gerig ist mit 12 Punkten (acht Tore) aus vier Spielen mittlerweile auf dem 6. Platz der Liga-Skorerliste

Kalmarsund verliert schon wieder
Bei den Männern stehen Falun und Dalen mit dem Punktemaximum aus drei Spielen an der Tabellenspitze. Dalen gewann gegen Helsingborg mit 7:4. Nach einem Drittel stand es bereits 4:0 für das Team von Michel Wöcke, dem diesmal keine Skorerpunkte gelangen. Für das ambitionierte Kalmarsund setzte es im dritten Spiel dafür schon die dritte Niederlage, diesmal mit 3:7 bei Storvreta, wobei die letzten beiden Tore bei sechs gegen fünf Feldspielern fielen. Jan Bürki spielte mit dem tschechischen Center Filip Langer im dritten Block und blieb ohne Skorerpunkte. Eine weitere Niederlage setzte es auch für Timon Stäubli mit Hagunda ab. Auswärts gegen Team Thorengruppen wurde der Zürcher Oberländer im ersten Block eingesetzt und blieb ohne Skorerpunkte, während seinem Linienkollegen Felix Abrahamsson im Mitteldrittel innert 13 Minuten ein lupenreiner Hattrick gelang.

Zu einem weiteren Duell zwischen Schweizer Nationalspielern kam es bei der Partie Sirius gegen Linköping. Luca Graf erzielte dabei einen Assist, dafür ging Nicola Bischofberger als Sieger vom Feld. Dabei fiel der 7:6-Siegtreffer für Linköping gerade mal drei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Manuel Maurer schliesslich trug zwei Tore und zwei Assists zum 9:1 von Växjö gegen Djurgardens bei. Genau wie Isabelle Gerig bei den Frauen ist auch der Könizer derzeit in den Top Ten der SSL-Skorerliste.

Erste Niederlage für Meister PSS
Für Céline Stettler und Jelena Zurbriggen setzte es gegen EräViikingit die erste Saisonniederlage ab. Das Team der beiden Schweizerinnen lag im dritten Drittel lange mit zwei Toren zurück, konnte aber dank zwei Powerplaytreffern zum 4:4 ausgleichen. Céline Stettler erzielte das erste dieser beiden Tore selber und gab beim zweiten des Assist. 57 Sekunden vor Schluss fiel dann aber der Siegtreffer für EräViikingit. Zubriggen blieb ohne Skorerpunkte und kassierte im Mitteldrittel eine kleine Strafe. Die beiden ehemaligen BEO-Spielerinnen spielten gemeinsam in der 2. Linie. Einen knappen 6:5-Sieg gab es für TPS Turku mit Seraina Fitzi. Die Thurgauerin spielte als Centerin im dritten Block und wartet auch nach vier Spielen noch auf ihren ersten Skorerpunkt in der F-Liiga.

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Resultate und Statistiken F-Liiga Frauen

 

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2.Floorball Köniz+1315.000
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5.UHC Alligator Malans+1112.000
6.Zug United+312.000
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8.UHC Uster-39.000
9.Tigers Langnau-67.000
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11.Ad Astra Sarnen-176.000
12.UHC Thun-410.000
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5.R.A. Rychenberg Winterthur+39.000
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1.Unihockey Basel Regio+1720.000
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9.Kloten-Dietlikon Jets-58.000
10.RD March-Höfe Altendorf-156.000
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9.UC Yverdon-213.000
10.Visper Lions-240.000

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