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Kalmarsund, Storvreta, Endre und SSRA out
Die Playoffs bringen den Schweizerinnen und Schweizern im Norden sehr unterschiedliche Schicksale. Für sechs von ihnen ist die Saison bereits zuende, während die beiden Serienfinalisten in der SSL bisher sehr souverän auftreten.
Im Viertelfinal der Frauen SSL kam es zum Duell der Schweizerinnen Lara Heini, Céline Stettler und Rebecca Oertle mit Pixbo gegen Storvreta und Ronja Niederberger. Die Serie dauerte nur vier Tage und endete mit einem 3:0-Sweep für die Göteborgerinnen. Die beiden ersten Partien verliefen noch äusserst eng (Pixbo gewann zuhause 4:3 und auswärts 5:3), den entscheidenden Sieg zum Halbfinaleinzug holten sich die "Red Foxes" dann deutlich mit 10:3, nach einem Drittel stand es schon 5:0. Ronja Niederberger konnte nicht an ihre starken Leistungen der Qualifikation anknüpfen, sie beendete die Serie ohne Skorerpunkte. Lara Heini stand bei Pixbo standesgemäss in allen drei Partien zwischen den Pfosten, Céline Stettler schoss im dritten Spiel ein Tor und Rebecca Oertle war zu Beginn der ersten beiden Partien zwar auf der Ersatzbank, konnte im dritten Spiel dann aber von Anfang an in der Verteidigung der dritten Linie spielen.
Saisonende auch für Endre
Auf direktem Weg aus dem Viertelfinal geflogen sind auch die Schweizerinnen von Endre IF. Gegen Kalmarsund gingen die beiden ersten Spiele deutlich verloren (5:11 auswärts, 1:5 zuhause), die dritte Partie ging dann bis in die Overtime. Dort fiel dann nach 110 Sekunden der 4:3-Siegtreffer für Kalmarsund. Erfreulich aus Schweizer Sicht war das Comeback von Seraina Fitzi im Verlauf der Serie, im dritten Spiel konnte sie erstmals von Anfang an mittun, blieb aber ohne Playoff-Skorerpunkte, genau wie ihre Nati-Kolleginnen Chiara Gredig und Anja Wyss.
Genau wie Pixbos Frauen noch ohne Niederlage ist Titelverteidiger Thorengruppen mit Doris Berger und Linn Larsson in den Playoffs. In der Serie gegen Malmö steht es nach zwei Spielen 2:0 für die klaren Favoritinnen. Spiel 1 konnte zuhause mit 6:2, Spiel 2 auswärts mit 9:4 gewonnen werden. Dabei gelang Doris Berger nach knapp drei Minuten im ersten Spiel ihr erstes SSL-Tor. Im zweiten Spiel kassierte Linn Larsson, die in den Playoffs noch ohne Skorerpunkte ist, eine 2-Minuten-Strafe. Die Serie könnte bereits am Dienstagabend entschieden werden, wenn Thorengruppen wieder zuhause antritt.
Mit Flavia Niemelä muss auch die einzige in den F-Liiga-Playoffs engagierte Schweizerin früh in die Sommerpause. Das Out von SSRA kommt überraschend, da die Serie gegen EräViikingit ging trotz Heimvorteil mit 0:3 verloren. Das Saisonende kam im dritten Spiel nach beinahe 14 Minuten in der Verlängerung, als "Erä" in Überzahl zum Sieg traf. Spiel 1 hatte SSRA knapp mit 3:5 verloren, Spiel 2 endete mit einer bitteren 3:10-Niederlage, wobei Flavia Niemelä nach 46 Minuten beim Stand von 0:7 ausgewechselt wurde. Die beiden anderen Partien bestritt sie über die volle Dauer.
Schmuki und Seiler jubeln, Hutzli scheidet aus
Bei den Männern zeigt sich aus Schweizer Sicht ein ähnliches Bild wie bei den Frauen - die zwei Favoriten und Serienfinalisten Storvreta und Falun gewinnen, für Kalmarsund ist die Saison hingegen schon vorbei. Stefan Hutzlis Team verlor gegen Växjö alle vier Viertelfinalspiele, wenn auch jeweils nur knapp mit 4:6, 2:5, 4:6 und 2:3. Michal Dudovic erzielte in der 56. Minute des vierten Spiels den entscheidenden Treffer, der für Kalmarsund das Saisonende bedeutete. Stefan Hutzli holte seinen einzigen Skorerpunkt im dritten Spiel, als er sein Team nach 16 Minuten mit 2:1 in Führung schoss.
Keine Blösse gab sich Titelverteidiger Storvreta. Das Team von Pascal Schmuki konnte alle vier Partien gegen Nykvarns für sich entscheiden und liess dabei keine Zweifel über die Stärkeverhältnisse aufkommen. 8:3, 8:2, 5:2 und 13:3 gewann Storvreta die vier Spiele, Schmuki holte sich im 4. Spiel seinen bisher einzigen Skorerpunkt, als er beim 1:1 von Sakarias Ulriksson den Assist gab.
Nach der überraschenden Niederlage zum Playoff-Auftakt gegen Pixbo konnte auch Falun vier Siege aneinander reihen. 3:2, 7:2, 8:4 und 9:5 setzte sich das Team von Noël Seiler durch und gewann die Serie mit 4:1. Die offensive Steigerung Faluns ist dabei augenscheinlich, wobei Seiler in allen fünf Spielen als Center der dritten Linie eingesetzt wurde und im Viertelfinal insgesamt einen Assist und eine kleine Strafe holte. Die nächsten Gegner Storvretas und Faluns stehen noch nicht fest, eines der beiden Teams wird auf Växjö treffen und das andere auf den Sieger des Duells zwischen Linköping (3. in der Qualifikation) gegen Mullsjö (6.).
Resultate und Statistiken SSL Frauen
Resultate und Statistiken SSL Männer
Resultate und Statistiken F-Liiga Frauen
Resultate und Statistiken F-Liiga Männer
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Kobel
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