23.
12.
2021
Schweden | Autor: Streiter Constantin

Linköping, Växjö und Pixbos Frauen im Hoch

Manuel Maurer trägt wesentlich zum Sieg gegen Storvreta bei, Nicola Bischofberger ist SSL-Leader und die Schweizerinnen in Schweden und Finnland gewinnen fast alle ihre Spiele. Es gibt viel Positives zu berichten vor den Festtagen, nur Sirius kommt weiter nicht richtig auf Touren.

Linköping, Växjö und Pixbos Frauen im Hoch Manuel Maurer skort in der SSL munter weiter. (Bild: Dieter Meierhans)

In der SSL der Männer wurden zwischen der WM und Weihnachten insgesamt sieben Spiele mit Schweizer Beteiligung ausgetragen. Den Anfang machten Manuel Maurer und Timon Stäubli. Beim 8:5-Auswärtssieg von Växjö bei Hagunda gelangen dem Berner Stürmer ein Tor und zwei Assists, Stäubli hingegen ging leer aus. Beide konnten sich wenige Tage später steigern: Maurer gewann mit Växjö gegen Storvreta überraschend und erst noch sehr deutlich. Mit 8:2 setzten sich die Vipers vor eigenem Anhang durch, Maurer schoss zwei Tore und buchte einen Assist. Hagunda gewann derweil "auswärts" gegen Sirius mit 3:2, Timon Stäubli konnte sich einen Assist gutschreiben lassen. Die Niederlage im Stadtderby und das 4:10 gegen Falun vom Mittwochabend bringen Sirius mit Luca Graf und Claudio Mutter (beide in beiden Spielen ohne Skorerpunkte) in echte Schwierigkeiten. Der Vorsprung von Hagunda auf dem 12. Rang beträgt nämlich schon neun Punkte, Sirius droht damit der direkte Abstieg Ende Saison. Gegen Falun lag Sirius nach einer Viertelstunde bereits mit 0:6 zurück.

Bürki spektakulär, Bischofberger Leader
Wieder zum Siegen zurückgefunden hat derweil Kalmarsund. Dabei gelang auswärts gegen Jönköping eine spektakuläre Wende: Im Mitteldrittel lag das Team von Jan Bürki noch mit 1:4 zurück, sechs Minuten vor Spielende in einem tor- und strafenreichen Schlussabschnitt gar mit 3:7. Mit insgesamt drei Assists half der Nationalverteidiger mit, dass sich Kalmarsund in die Verlängerung rettete, wo Filip Langer dann das entscheidende Tor erzielte. Nicht nur einen Sieg, sondern auch die Eroberung der Tabellenführung konnte Nicola Bischofberger mit Linköping feiern. Dank dem 8:3 auswärts gegen Helsingborg und der Schützenhilfe von Växjö gegen Storvreta ist Linköping also Leader, ehe in der Altjahreswoche Duelle mit Dalen und Storvreta anstehen. Bischofberger kam auf einen Assist und kassierte eine kleine Strafe. Als Verlierer vom Platz musste Michel Wöcke mit Dalen. Im Duell zweier Teams, die knapp vor den Playoff-Rängen liegen, setzte sich Thorengruppen mit 7:5 durch, der Schweizer Stürmer blieb ohne Skorerpunkte.

Heini und Marti lauern auf den Meister
Bei den Frauen wurde bereits die zweite Runde seit der WM gespielt. Dabei trafen sich vier Schweizer Nationalspielerinnen in der IFU wieder. Nacka IBK mit Nadia Catteneo und insgesamt nur gerade 12 Feldspielerinnen setzte sich überraschend mit 5:3 gegen Sirius durch. Cattaneo blieb genau wie ihre Landsfrauen Michelle Wiki, Chiara Gredig und Tanja Stella jedoch ohne Skorerpunkt. Sirius und Nacka liegen auf den letzten beiden Plätzen - für Sirius eher eine Enttäuschung, für Nacka eine sehr erfreuliche Klassierung. Beim 8:5-Auswärtssieg von Endre gegen Karlstad fehlte Isabelle Gerig aufgrund einer starken Erkältung.

Am 29. Dezember wird es zum absoluten Top-Spiel zwischen Pixbo und Thorengruppen kommen. Das Team der Schweizerinnen Lara Heini (60 Minuten im Tor) und Flurina Marti (1 Assist) bewies dabei gegen das drittplatzierte Västeras Rönnby mit einem deutlichen 13:4-Sieg seine starke Form. Pixbo hat noch ein Spiel weniger ausgetragen als Thorengruppen und liegt in der Tabelle vier Punkte zurück - zumindest nach Verlustpunkten wären die beiden Schweizerinnen also Leader, sofern sie in der regulären Spielzeit gewinnen.

Fitzi mit Sieg gegen Stettler und Zurbriggen
In der F-Liiga holten sich TPS und PSS je einen Sieg, ehe sie im Spitzenkampf direkt aufeinander trafen. Beim 4:2 von PSS gegen EräViikingit erzielte Jelena Zurbriggen das erste Tor der Partie. Céline Stettler blieb ohne Tore und ohne Strafen, genau wie Seraina Fitzi beim 7:4-Sieg von TPS gegen Classic. Im Duell der beiden Topteams mit insgesamt drei beteiligten Schweizerinnen gab es eine kleine Überraschung. Vor einer turbulenten Schlussphase mit insgesamt sechs Toren führte TPS auswärts gegen den amtierenden Meister mit 2:1, dann musste Céline Stettler auf die Strafbank und sah zu, wie ihr Team das dritte Gegentor kassierte. PSS rannte weiter an und verkürzte erst auf 2:3 und dann auf 3:4, doch in der 60. Minute fiel die Entscheidung mit zwei Empty-Nettern. So holte sich das Team aus Turku drei Punkte beim Meister.

 

Resultate und Statistiken SSL Frauen

Resultate und Statistiken SSL Männer

Resultate und Statistiken F-Liiga Frauen

 

Seraina Fitzi holt sich in der F-Liiga mit TPS Turku den Sieg im alles entscheidenden 7. Finalspiel gegen Titelverteidiger PSS. Céline Stettler und Jelena Zurbriggen gehen... Einmal Gold und fünfmal Silber
Die Frauen von Pixbo Wallenstam ziehen in den SSL-Final ein und treffen dort auf den Titelverteidiger, das Team Thorengruppen. Bei den Männern endet das 7. und entscheidende... Heini, Marti und Bürki im SSL-Final!
Växjö führt im Halbfinal der SSL Männer gegen Kalmarsund mit 2:1 Siegen, während Falun gegen Storvreta die ersten drei Spiele gewinnen konnte. Bei den Frauen stossen die... Nur Maurer und Fitzi in Führung
Die Schweizer Nationalspielerin Chiara Gredig wechselt innerhalb der schwedischen Liga: Für die Saison 2022/23 hat die Verteidigerin einen Vertrag bei Endre IF unterschrieben. Chiara Gredig wechselt von Sirius zu Endre

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich+7154.000
2.Floorball Köniz+4047.000
3.SV Wiler-Ersigen+3847.000
4.Zug United+1238.000
5.HC Rychenberg Winterthur+834.000
6.UHC Alligator Malans+2132.000
7.UHC Uster-1031.000
8.Waldkirch-St. Gallen-1130.000
9.Chur Unihockey+529.000
10.Tigers Langnau-1028.000
11.Ad Astra Sarnen-6711.000
12.UHC Thun-979.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+9448.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+9248.000
3.piranha chur+5744.000
4.Red Ants Winterthur-1027.000
5.Wizards Bern Burgdorf+723.000
6.Unihockey Berner Oberland-522.000
7.Zug United-1822.000
8.UHC Laupen ZH-2320.000
9.FB Riders DBR-7313.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-1213.000
1.Floorball Thurgau+10056.000
2.Unihockey Basel Regio+4944.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+2641.000
4.Regazzi Verbano UH Gordola+036.000
5.Ticino Unihockey-337.000
6.UHC Grünenmatt+331.000
7.UHT Eggiwil-1931.000
8.UHC Sarganserland-2330.000
9.Floorball Fribourg-1328.000
10.I. M. Davos-Klosters-3223.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-3423.000
12.RD March-Höfe Altendorf-5410.000
1.Waldkirch-St. Gallen+6352.000
2.UH Appenzell+3541.000
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+2839.000
4.Aergera Giffers+2232.000
5.UH Lejon Zäziwil+726.000
6.Nesslau Sharks-1323.000
7.Unihockey Basel Regio-1422.000
8.UC Yverdon-2917.000
9.Floorball Uri-3610.000
10.Visper Lions-638.000

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