28.
02.
Schweden | Autor: Streiter Constantin

Pixbos bittere Niederlage im Cupfinal

Am Wochenende bestritt Lara Heini mit Pixbo den Schwedischen Cupfinal. Trotz einer zwischenzeitlichen 6:2-Führung setzte es eine Niederlage gegen Thorengruppen ab, am Dienstagabend misslang in der Liga die Revanche. Die anderen Schweizerinnen und Schweizer im Norden konnten dafür mehrheitlich Siege feiern.

Pixbos bittere Niederlage im Cupfinal Lara Heini und ihre Teamkolleginnen mussten sich zweimal geschlagen geben. (Bild: Per Wiklund)

Lange sah es gut aus für die Frauen von Pixbo Wallenstam. Auswärts in der mit 2000 Fans ausverkauften Thoren Arena gingen sie im ersten Drittel 2:0 in Führung. Bis zur 35. Minute konnte diese gar ausgebaut werden, gegen das Starensemble von Thorengruppen stand es 6:2. Dann aber begann die Aufholjagd der Gastgeberinnen: Je ein Treffer kurz vor und kurz nach der zweiten Pause führten zum 4:6 aus Sicht von Thorengruppen, und dann folgte rund acht Minuten vor Schluss ein Doppelschlag - Lara Heini musste sich zwei weitere Male bezwingen lassen und es stand 6:6. Zwar reagierte Pixbo umgehend mit dem Timeout, doch es fiel nur noch ein Treffer in diesem Spiel: Jonna Stenvall traf in der 57. Minute zum 7:6-Siegtreffer. Pixbo hingegen verspielte wie schon im Finalspiel der SSL im vergangenen April eine Führung gegen die Liga-Dominatorinnen. Im Cupfinal der Männer tritt am Mittwochabend Pixbo ebenfalls auswärts an, und zwar bei Falun.

Revanche missglückt
Gleich am Dienstagabend bot sich Pixbo in der Liga die Möglichkeit, sich bei Thorengruppen zu revanchieren. Diesmal ging das Team aus Umea - erneut in der heimischen Arena - im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Für Pixbo spielte in diesem Spiel Torhüterin Linnea Wall und Lara Heini war zweite Torhüterin. Zwar konnte Pixbo im Mitteldrittel 3:2 in Führung gehen, Thorengruppen glich allerdings 30 Sekunden vor der zweiten Pause aus und schoss im dritten Drittel drei weitere Tore zum 6:3-Sieg.

Die drei anderen Schweizerinnen in der SSL kamen am Wochenende mit ihren Teams zu Siegen. Falun gewann gegen Karlstad mit 5:2, wobei Sereina Zwissler im zweiten Block verteidigte und ohne Skorerpunkte blieb. Monika Schmid war beim 5:1-Sieg von Västeras Rönnby gegen Warberg zweite Torhüterin, Emma Frisk bestritt die Partie. Gleich doppelt jubeln konnte Chiara Gredig mit Endre: Gegen IBK Lund gab es einen 7:3-Heimsieg und die Bündner Kapitänin schoss in der 7. Spielminute das Tor zum 2:0 für ihr Team.

Bei den Männern feierte Växjö einen 5:4-Heimsieg nach Penaltyschiessen gegen Kalmarsund. Viermal konnte Kalmarsund in Führung gehen, viermal glich Växjö wieder aus. Manuel Maurer gab dabei in der 52. Minute den Assist zum 4:4, im Penaltyschiessen scheiterte der Schweizer Nationalstürmer allerdings mit seinem Versuch. Der Ex-Zuger André Andersson traf als einziger Spieler und schoss Växjö somit zum Sieg.

Klare Siege für Hutzli und Fitzi
In der F-Liiga musste Torhüterin Flavia Niemelä nach dem Shutout in der Woche diesmal als Verliererin vom Feld. Auswärts gegen das um einen Rang besser klassierte EräViikingit setzte es eine knappe 4:5-Niederlage ab. Niemelä hatte die bessere Abwehrquote als ihr Gegenüber und nach 40 Minuten stand es 2:2, im letzten Drittel musste Niemelä sich allerdings dreimal bezwingen lassen. Stürmerin Annique Meyer blieb ohne Skorerpunkte.

Seraina Fitzi und TPS konnten wie schon letzte Woche einen klaren Sieg feiern. Auswärts gegen Koovee gab es für den amtierenden Meister einen ungefährdeten 10:3-Sieg. In regelmässigen Abständen schraubte TPS das Skore in die Höhe, die Schweizer Nationalspielerin blieb dabei allerdings ohne Skorerpunkte. In der Tabelle liegt TPS auf dem zweiten Rang und hat sieben Punkte Rückstand auf Leader Classic.

Stefan Hutzli konnte mit Happee ebenfalls einen klaren Sieg feiern. Zwar stand es gegen das Schlusslicht FBC Turku nach 20 Minuten erst 1:0, die folgenden Drittel gewann Happee dann aber klar mit 7:2 und 6:2, was in einem 14:4-Sieg resultierte. Hutzli kam als Center im dritten Block zum Einsatz, konnte sich einen Assist notieren und hatte eine Plus-3-Bilanz.

 

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