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Rückschläge für Falun, Schweizerinnen alle siegreich
In der SSL verliert Falun völlig überraschend gegen das Schlusslicht und liegt nun bereits sieben Punkte hinter dem Leader Storvreta. Die Schweizer Frauen im Ausland sind alle siegreich, auch dank Toren von Linn Larsson und Ronja Niederberger.
Am kommenden Freitag ist es wieder einmal soweit: Pixbo empfängt Thorengruppen zum Klassiker. In der Tabelle liegen die beiden Teams derzeit aber weiter auseinander als üblich. Pixbo liegt auf Rang 5, vier Punkte hinter dem zweitplatzierten Täby und acht Punkte hinter Leader Thorengruppen. Das Direktduell vom Freitag ist ein Nachholspiel und Pixbo könnte mit drei Punkten zwei Plätze gutmachen. Zuletzt gewannen die Göteborgerinnen viermal in Serie, am Samstag gab es auswärts zwei Punkte gegen Täby. Einziger Wermutstropfen: Pixbo führte nach elf Minuten bereits 3:0, verspielte diese Führung aber und lag nach zwei Dritteln 3:4 hinten. Dann legte Pixbo wieder vor, kassierte den 5:5-Ausgleich und gewann am Ende dank eines Treffers von Moa Andersson nach zwei Minuten Overtime. Lara Heini bestritt das Spiel im Tor, Céline Stettler blieb ohne Skorerpunkte.
Je drei Punkte konnten sich die anderen drei Teams mit Schweizer Spielerinnen sichern. Thorengruppen gewann auswärts deutlich mit 10:3 gegen Växjö, wobei Linn Larsson in der 18. Minute bereits zum 4:0 traf. Es war das fünfte Saisontor der Schweizer Nationalverteidigerin, insgesamt hat sie nach 19 Ligaspielen 18 Skorerpunkte gesammelt. Doris Berger spielte im dritten Block und konnte sich keine Punkte notieren lassen.
Niederberger trifft bei wichtigem Sieg
Weiterhin in bester Skorerlaune befindet sich Ronja Niederberger. Die Rechtsauslegerin steuerte zum 7:5-Sieg von Storvreta auswärts gegen Warberg zwei Tore und einen Assist bei. Sie steht nun bereits bei 23 Saisontreffern in 20 Spielen. Storvreta führte im ersten Drittel 3:0, geriet danach aber zwischenzeitlich in Rücklage und drehte die Partie mit drei Toren in den letzten sechs Minuten. Dank diesem Sieg wächst der Vorsprung von Storvreta (Rang 8) auf das neuntplatzierte Karlstad auf sechs Punkte, bei einer Niederlage wäre Warberg bis auf zwei Punkte herangerückt.
Ein knappes 4:2 gab es für Endre gegen Dalen, wobei bis zur zweiten Pause beide Teams genau einmal trafen. Im Schlussdrittel entschied Endre die Partie mit drei Toren, wobei Chiara Gredig beim 4:2 ins leere Tor in der 59. Minute den Assist gab. Ihre beiden Landsfrauen Anja Wyss und Seraina Fitzi fallen aktuell beide verletzt aus.
In der F-Liiga gelang den Northern Stars auswärts gegen EräViikingit keine Überraschung. Zwar stand es nach 20 Minuten 2:2, danach zog "Erä" aber mit fünf Toren im Mitteldrittel davon und gewann am Ende 10:5. Anstelle von Jana Pleisch stand diesmal Anna Ruskokivi im Tor der Northern Stars. Auch die andere Schweizer Torhüterin, Flavia Niemelä, wurde in dieser Runde nicht eingesetzt. Ihr Team SSRA bezwang mit Aino-Kaisa Lyttinen im Tor das Schlusslicht AIF souverän mit 6:1.
Falun sensationell bezwungen
Bei den Männern befindet sich Falun trotz guter Tabellenlage weiterhin nicht in Form. Gegen Mullsjö führte das Team von Noël Seiler zwar mit 2:0 und 4:2, musste sich am Ende aber mit zwei Punkten begnügen. Das entscheidende Tor erzielte Malte Lundmark nach zwei Minuten in der Verlängerung. Gegen das Schlusslicht Hovslätts setzte es dann einen echten Dämpfer ab: 46 Minuten lang fielen überhaupt keine Tore, ehe Falun mit 1:0 in Führung ging. Danach traf der Aussenseiter aber noch dreimal und setzte sich so mit 3:1 durch. Noël Seiler spielte beide Partien als Center im 3. Block und blieb ohne Punkte.
Gegen Hovslätts hatte sich zuvor schon Storvreta schwergetan. Zwar führte das Team von Pascal Schmuki nach 37 Minuten auswärts 7:3, danach wurde es aber noch einmal spannend und Storvreta rettete einen 7:6-Sieg über die Ziellinie. Viel klarer war die Angelegenheit dann gegen Jönköping. Nach zwei Dritteln führte Storvreta 7:1 und bei Jönköping wurde der Schweizer Goalie Alessio Mura eingewechselt. Dieser musste sich im Schlussdrittel aber ebenfalls noch sieben Mal bezwingen lassen. Pascal Schmuki bestritt die Partie im dritten Verteidigungspaar und blieb wie schon gegen Hovslätts ohne Skorerpunkte.
Einmal mehr mit dem Team und persönlich sehr erfolgreich war Stefan Hutzli unterwegs. Beim 7:4-Auswärtssieg von Kalmarsund gegen Visby erzielte Hutzli zwei wichtige Tore. In der 32. Minute glich er zum 2:2 aus, anderthalb Minuten vor Schluss sicherte er Kalmarsund den Sieg mit dem Treffer zum 6:4, nachdem Visby auf den Ausgleich gedrängt hatte. Hutzli hat nun in 21 SSL-Spielen schon 17 Tore erzielt.
Resultate und Statistiken SSL Frauen
Resultate und Statistiken SSL Männer
Resultate und Statistiken F-Liiga Frauen
Resultate und Statistiken F-Liiga Männer
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