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Schweizer Skorerpunkte und überraschende Resultate
Kalmarsund und Storvreta bei den Männern sowie Pixbo bei den Frauen müssen gegen schlechter klassierte Teams überraschende Niederlagen hinnehmen, dafür überraschen Storvretas Frauen gegen Västeras und Noël Seiler kann sein erstes Saisontor bejubeln. Er reiht sich unter zahlreiche weitere, treffsichere Landsleute ein.
Eine Woche nach Pascal Schmuki konnte auch Noël Seiler seinen ersten Saisontreffer bejubeln. Auswärts gegen Visby lag Falun überraschend 1:2 zurück, ehe der Schweizer Nationalspieler mit dem Ausgleich in der 33. Minute die Wende einläutete. Mit je vier Toren im Mitteldrittel und im letzten Abschnitt kam Falun doch noch zum erwarteten Sieg und setzte sich 9:2 durch.
Pascal Schmuki hingegen musste mit Storvreta gegen AIK völlig unerwartet als Verlierer vom Feld. Im Duell des Vorletzten gegen den Ersten der Tabelle stand es nach einem Drittel 2:0 für AIK, doch Storvreta schien mit fünf Toren im Mitteldrittel und einer 5:3-Führung alles in die gewohnten Bahnen zu lenken. AIK glich jedoch wieder aus und schoss in der Verlängerung nach zwei Minuten in doppelter Überzahl den Siegtreffer zum 6:5. Pascal Schmuki blieb in dieser Partie ohne Skorerpunkte.
Ebenfalls überraschend kam der Sieg von Schlusslicht Hovslätts gegen Kalmarsund mit Stefan Hutzli. Dabei gelangen dem Schweizer Internationalen ein Tor und ein Assist: Im ersten Drittel schoss er das 1:1 für Kalmarsund, das danach immer wieder in Rücklage geriet. Beim Anschlusstreffer zum 5:6 aus Sicht Kalmarsunds in der 45. Minute gab Hutzli den Assist, danach fielen jedoch keine weiteren Tore mehr und die Gäste reisten ohne Punkte wieder ab.
Gemischte Bilanz auch bei den Frauen
Bei den Frauen standen die meisten Teams zweimal im Einsatz. Im Spiel zwischen Warberg und Pixbo musste sich Lara Heini nach sieben Minuten von Laila Ediz zum 1:0 bezwingen lassen. Im Mitteldrittel glichen die Göteborgerinnen zweimal aus, auf das 4:3 für Warberg fanden sie aber keine Antwort mehr und blieben überraschend ohne Punkte. Gegen Växjö konnte mit einem klaren 11:0-Sieg dann die Wiedergutmachung gefeiert werden. Dabei gab Céline Stettler nach 27 Sekunden den Pass zum 1:0 und schoss nach 32 Minuten das 6:0. Lara Heini konnte sich mit dem Assist zum 4:0 neben ihrem Shutout ebenfalls einen Skorerpunkt notieren lassen. Rebecca Oertle blieb in den beiden Spielen Pixbos ohne Skorerpunkte. Laila Ediz wiederum konnte sich mit einem weiteren Sieg aus der SSL verabschieden. Sie kehrt nun zu den Kloten-Dietlikon Jets zurück. Auswärts beim 7:2 gegen FBC Partille war sie zu Beginn allerdings auf der Ersatzbank.
Zwei Tore für Niederberger, drei Assists für Larsson
Je einen Sieg und eine Niederlage gab es auch für die Frauen von Storvreta. Gegen Västeras stand es nach einem Drittel 0:1, ehe Ronja Niederberger im Mitteldrittel das Skore für ihr Team eröffnete. Es kam sogar noch besser für Storvreta, das mit dem 5:2 gegen das zweitplatzierte Västeras ein Ausrufezeichen setzt. Diesen Schwung konnte Storvreta allerdings nicht mitnehmen, gegen Kalmarsund folgte eine 4:6-Niederlage, obwohl Storvreta viermal in Führung ging. Beim Gegner war Ellen Bäckstedt die überragende Figur mit vier Toren zwischen der 40. und der 60. Minute. Ronja Niederberger traf auch in dieser Partie, sie schoss das 4:3 für Storvreta in der 44. Minute und kassierte eine 2-Minuten-Strafe wegen übertriebener Härte, die jedoch zu keinem Gegentor führte.
Eine Doppelrunde bestritt am Wochenende Team Thorengruppen. Der amtierende Meister und Leader der Frauen SSL gab sich dabei keine Blösse und gewann mit 11:1 gegen IBK Lund und mit 9:0 gegen Malmö. Beim Sieg gegen Lund verbuchte Linn Larsson gleich drei Assists, gegen Malmö blieb sie ohne Skorerpunkte, genau wie Doris Berger in beiden Partien. Endre trat gegen den Tabellenzweiten Västeras Rönnby an und musste sich zuhause knapp mit 3:5 geschlagen geben. Nach einem Drittel stand es dabei schon 0:3, im zweiten Abschnitt war Anja Wyss die einzige Torschützin. Nach einer Aufholjagd reichte es Endre knapp nicht zu Punkten. Chiara Gredig blieb ohne Skorerpunkte, Seraina Fitzi stand nicht im Einsatz.
In Finnland stand Flavia Niemelä für SSRA gegen Koovee erstmals im neuen Jahr zwischen den Pfosten. SSRA führte nach einem Drittel bereits mit 4:1, wobei das erste Gegentor ein Eigentor war, und entschied die Partie am Ende mit 7:3 für sich. Niemelä parierte 17 Schüsse, ihr Gegenüber 22. Deutlich überlegen war Classic im Spiel gegen die Northern Stars mit Goalie Jana Pleisch. Die Schweizerin konnte somit die 2:13-Niederlage ihres Teams auch nicht verhindern. Das erste Drittel ging schon mit 0:7 verloren.
Resultate und Statistiken SSL Frauen
Resultate und Statistiken SSL Männer
Resultate und Statistiken F-Liiga Frauen
Resultate und Statistiken F-Liiga Männer
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