18.
09.
2024
Schweden | Autor: Streiter Constantin

Saisonstart im hohen Norden

In der F-Liiga war der Meisterschaftsstart gleichbedeutend mit der Vergabe des ersten Titels der Saison: Meister und Cupsieger trafen in der ersten Runde aufeinander, TPS und Nokian holten sich die Trophäe. In Schweden wurde eine Cup-Runde absolviert, ehe am kommenden Wochenende die SSL-Saison startet.

Saisonstart im hohen Norden Isabelle Gerig schiesst auch bei Pixbo ein Tor nach dem anderen. (Bild: AC Kårhag/IFF Floorball)

Der Supercup in Finnland wird nicht im Rahmen eines separaten Events ausgetragen, sondern anlässlich der ersten Meisterschaftsrunde. So ging es bei den Partien TPS gegen Classic (Frauen) und Esport Oilers gegen Nokian (Männer) nicht nur um drei Punkte, sondern zusätzlich um den ersten Titel der Saison 2024/25. Bei den Männern führten die Oilers nach einem Drittel mit 2:0, kassierten in den restlichen 40 Minuten aber noch ganze elf Tore und mussten sich dem Cupsieger geschlagen geben. Bei den Frauen war es ein wesentlich engeres Spiel, mit 1:1 ging die Partie in die Verlängerung. Dort traf Meri-Helmi Höynälä für TPS in der 65. Minute im Powerplay zum Sieg. Trotz zahlreicher Kaderveränderungen im Sommer holt sich das Team aus Turku somit den dritten Titel im Jahr 2024.

Aus Schweizer Sicht verlief der Meisterschaftsstart in Finnland mehrheitlich erfolgreich: Torhüterin Flavia Niemelä gewann mit SSRA auswärts gegen SaiPa mit 4:3 und half mit ihren Paraden in einem ausgeglichenen Spiel entscheidend mit. Bei den Männern verlor Stefan Hutzli mit Happee das erste Saisonspiel gegen OLS auswärts mit 5:6 nach Verlängerung und verspielte dabei einen 3:0-Vorsprung. Ebenfalls auswärts, gegen EräViikingit, gelang danach ein diskussionsloser 11:0-Sieg. Hutzli wurde in beiden Spielen als Center des zweiten Blocks eingesetzt und erzielte einen Assist.

Gerig herausragend, Schweizer Bilanz durchzogen
Die SSL startet erst am kommenden Wochende ins Ligageschehen, zuerst stand eine Runde im Cup an. Bei den Männern unterlag Thorengruppen gegen Storvreta mit 3:6, wobei Noël Seiler gleichzeitig wie Storvretas Youngster Sakarias Ulriksson eine 2-Minuten-Strafe kassierte und Lukas Genhart Ersatzgoalie war. Bei den Frauen geriet Thorengruppen auswärts gegen SSL-Aufsteiger Dalen erst in Rückstand, setzte sich dann aber doch noch klar mit 11:1 durch. Linn Larsson stand dabei bei Thorengruppen nicht im Aufgebot. Auch Pixbo wurde seinem Favoritenstatus gerecht und gewann auswärts gegen Lockerud Marienstad mit 11:1. Lara Heini war in diesem Spiel zweite Torhüterin, Céline Stettler und Isabelle Gerig spielten beide im ersten Block. Stürmerin Gerig kam dabei auf beeindruckende drei Tore und zwei Assists.

Für die anderen Schweizerinnen verlief die Cuprunde eher ernüchternd. Endre verlor auswärts mit nur 13 Feldspielerinnen, darunter Chiara Gredig, Anja Wyss und Seraina Fitzi, gegen Telge SIBK (ebenfalls Aufsteiger in die SSL) mit 4:5. Beim Tor zum 2:2 kurz vor der ersten Pause liess sich Gredig mit einem Assist den einzigen Schweizer Skorerpunkt notieren. Falun und Seraina Zwissler unterlagen KAIS Mora auswärts mit 6:10, wobei die Schweizerin im dritten Block verteidigte.

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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