04.
Schmuki, Larsson und Berger gewinnen SSL-Final
In den beiden Finalspielen in Schweden setzt sich jeweils der Titelverteidiger knapp durch. Storvreta mit Pascal Schmuki bezwingt Noël Seilers Falun mit 3:2, bei Team Thorengruppen feiern Doris Berger und Linn Larsson nach dem 4:2 gegen Kalmarsund den Gewinn der Goldmedaille.
Am Samstagmittag bestritten Team Thorengruppen und Kalmarsund den SSL-Final der Frauen. Dabei gelang dem Titelverteidiger kein besonders guter Start, Kalmarsund hatte im ersten Drittel die besseren Chancen. So gelang in der 10. Minute die verdiente Führung durch Karolina Klubalova. Während die Linie der Kauppi-Zwillinge nur wenig gute Aktionen hatte, spielte Thorengruppens zweiter Block (mit Verteidigerin Linn Larsson) etwas besser - allen voran Emelie Wibron. Mit zwei Treffern brachte Wibron Thorengruppe bis zur 17. Minute in Führung, wenn auch etwas entgegen dem Spielverlauf. Klubalova glich für Kalmarsund noch vor der Pause wieder zum 2:2 aus.
Larsson mit Assist beim Game-Winner
Das Mitteldrittel blieb torlos, wobei Kalmarsund weiterhin leicht überlegen war und sich Thorengruppen mit Lovisa Hedin auf eine Torhüterin in absoluter Topform verlassen konnte. So waren bereits 48 Minuten gespielt, als Linn Larsson mit einem schönen Zuspiel Emelie Wibron bediente und diese das 3:2 erzielen konnte. Kalmarsund gelang es trotz grossem Einsatz nicht mehr, Goalie Hedin zu bezwingen und Thorengruppen konnte in der 52. Minute mit dem 4:2 das letzte Tor der Partie erzielen. Linn Larsson und Doris Berger holten sich somit die Goldmedaille und Thorengruppen ist seit 2021 bereits zum 6. Mal in Serie Meister.
Bei den Männern kam es im Final zum Klassiker, dem Giganten-Duell zwischen Strovreta und Falun. Beide Teams begannen mit drei Linien, stellten jedoch im Verlauf der Partie immer wieder auf zwei Formationen um, sodass Pascal Schmuki bei Storvreta eher wenig Spielzeit erhielt. Noël Seiler, der als Center des dritten Blocks ins Spiel ging, spielte bei Falun hingegen auch in den Phasen mit nur zwei Linien weiter und zeigte eine ansprenchende Leistung. Storvreta erspielte sich im Startdrittel ein Chancenplus und konnte durch Sakarias Ulriksson in Führung gehen, der auf Pass von Gabriel Kohonen traf - das aktuell beste Duo der Welt zeigte auch in diesem Final eine sehr starke Darbietung.
Deutlich überlegen, knapp gewonnen
Im Mitteldrittel hätte der Titelverteidiger genug Chancen gehabt, um die Führung zu einem beruhigenden Polster auszubauen. Nach dem 2:0 durch Otto Weidman nutzte Falun jedoch zwei seiner wenigen Chancen zum 2:2-Zwischenstand. Beim Ausgleich in der 32. Minute war es Noël Seiler, der den Ball hinter dem gegnerischen Tor erobern konnte und zum Tor von Lukas Rosenklint den Assist notieren konnte. Obwohl das Schussverhältnis nach 40 Minuten 17:8 für Storvreta lautete, ging es mit dem 2:2-Unentschieden in die zweite Pause.
Im dritten Drittel entwickelte sich eine enge und hart umkämpfte Partie, die mehr von vielen Zweikämpfen und der Spannung als von guten Offensivaktionen lebte. Wenn es gefährlich wurde, dann aber meistens vor Falun-Torhüter Karl Bending-Sörling, der eine Weltklasse-Leistung zeigte. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit war aber auch er matchlos, als Filip Langer im Slot angespielt wurde und zum 3:2 einschieben konnte. Danach sorgte eine streng gepfiffene Strafe gegen Falun für grosse Aufregung. Storvreta konnte den Grossteil der Schlussphase mit einem Spieler mehr bestreiten und konnte die knappe Führung verteidigen. Es ist der vierte Titel in Folge für das Team aus Uppsala, das Schweizer Duell ging somit an Pascal Schmuki, der seine erste SSL-Saison mit dem Gewinn der Meisterschaft krönt.
Resultate und Statistiken SSL Frauen (Playoffs unter "Slutspel")
Resultate und Statistiken SSL Männer (Playoffs unter "Slutspel")
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