12.
11.
2014
Schweden | Autor: Voneschen Reto

Schweizer Derby in Warberg

Heute Abend stehen sich in Warberg die beiden Schweizer Söldner Sandro Dominioni (Warberg) und Pascal Meier (Växjö) im Direktduell gegenüber. Natigoalie Meier erlebte am letzten Wochenende ein höchst turbulentes Spiel.

Schweizer Derby in Warberg AIK wieder da: Sie Sorgenkinder der Liga schlagen den Meister (Bild AIK Innebandy)

Dem schwedischen Innebandy wird ja nicht unbedingt ein Hang zu offensivem Wahnsinn nachgesagt. Am Sonntag legten die Växjö Vipers und Sirius Uppsala aber die Fesseln ab und stürmten munter drauf los. 9:8 gewann Sirius schliesslich in der Verlängerung dank eines Tores des ehemaligen Baslers Dan Johansson. Zuvor standen die Torhüter Pascal Meier (Växjö) und Petter Nilsson (Sirius) oft im Mittelpunkt: 54 Torschüsse zählten die Statistiker im ganzen Spiel, 32 davon auf Meiers Tor. Bitter für Växjö: Sirius war in der Verlängerung erstmals in Führung, zuvor gelang es den Vipers aber nicht den Vorsprung auf mehr als zwei Tore auszubauen.

Heute darf sich Meier auf den Ausflug an die Westküste zu Warberg freuen. Dieses liegt nach dem 3:2 gegen Mullsjö auf dem 2. Rang, Växjö sieben Ränge dahinter. Vor allem einer dürfte heiss sein: Sandro Dominioni kam - im Gegensatz zum letzte Woche temporär zurückgekehrten Teamkollegen Paolo Riedi - zwar immer wieder zum Einsatz. Ein Tor oder Assist wollte dem Bündner aber nicht gelingen. Die Premiere ausgerechnet gegen Natihüter Meier wäre dann ja eine ganz besondere Geschichte. Anpfiff ist um 19 Uhr, eine Webübertragung gibt's hier für 59 Kronen (ca. 7.50 Franken) .

Leichte Aufwärtstendenz zeigt Mora, das nach dem ersten Sieg in der Vorwoche (7:4 gegen Mitaufsteiger Höllviken) gegen Helsingborg beim 6:7 nach Verlängerung zumindest noch einen Punkt gesichert hat. Bitter dabei: Mora verspielte im Schlussdrittel einen Zwei-Tore-Vorsprung. Florian Bolliger schoss - mit einer sehenswerten Direktabnahme - das zwischenzeitliche 1:1. Die grosse Überraschung der Runde war aber das 11:3 des Tabellenvorletzten AIK gegen Titelverteidiger Falun. Vier Spieler von AIK erhielten nachher vom Innebandy-Magazinet die Benotung 4 (Maximalnote 5), während bei Falun gleich sieben Akteure - darunter auch Rasmus Enström und Tero Tiitu - mit einer 1 abgestraft wurden.

Resultate und Tabellen

Highlights von Växjö - Sirius

Highlights Mora - Helsingborg

Highlights AIK - Falun

In der Frauen SSL kommt es zu einem Leaderwechsel, für die positiven Schlagzeilen aus Schweizer Sicht sorgen Ronja Niederbgerger, Martina Cerny und die überragende Seraina... Fünf Punkte für Fitzi, Thorengruppen nicht mehr Leader
In der Männer SSL nimmt Storvreta Kalmarsund drei Punkte und somit auch die Tabellenführung ab, auch Falun und Växjö gewinnen. Auffällig ist bei den Männern genau wie... Vier Schweizer Tore bei vier Niederlagen
Kalmarsund bleibt Leader in der Männer SSL, während der Klassiker zwischen Falun und Storvreta erst nach 18 Penaltys entscheiden wird. In der Frauen SSL gab es nur wenige... Durchzogene Schweizer SSL-Bilanz
Viele Schweizerinnen und Schweizer sind in den nordischen Ligen weiterhin sehr gut unterwegs, Anja Wyss ist aktuell gar Ligatopskorerin und führt mit ihren Nati-Kolleginnen... Endre und Kalmarsund übernehmen Tabellenführung

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks