01.
2017
SSL Söldner-Check
Michelle Wiki und Corin Rüttimann konnten sich am Wochenende in Schweden in die Torschützenliste eintragen lassen. Die beiden Natioanlspielerinnen fuhren mit ihren Teams - wie auch Helen Bircher mit Rönnby Västeras - klare Siege ein.
Unbeirrt setzt IKSU seinen imposanten Siegeslauf fort. Im 17. Spiel gewann die Mannschaft aus Umea bereits zum 16. Mal. Auch Warberg blieb im IKSU Sportcenter ohne Chance und unterlag dem Leader mit 2:9. Überragende Figur war die 23-jährige Cornelia Fjellstedt mit drei Toren und einem Assist. Auch Corin Rüttimann trug ihren Anteil zum Sieg mit einem Torerfolg bei. Nina Bärtschi, die nach ihrer Rückenverletzung in die Mannschaft zurückgekehrt ist, blieb dagegen ohne Skorerpunkt.
IKSU führt die Tabelle nun mit 47 Punkten und einem beeindruckenden Torverhältnis von 147:54 an. Erster Verfolger - mit sieben Punkten Rückstand - ist Täby FC IBK. Gegen Malmö siegte die Mannschaft von Geraldine Rossier auswärts mit 5:3. Zu einem Kantersieg kam das Viertplatzierte KAIS Mora bei Trollbäcken. Beim 13:1-Sieg steuerte Michelle Wiki einen Treffer bei. Es war im 16. Spiel der 12. Saisontreffer der Zürcherin.
Auf Playoffkurs befindet sich auch Helen Bircher mit Rönnby Västeras. Die 26-jährige Keeperin durfte auch gegen Kalmarsund das Tor hüten. Ihr Team liess dem Tabellenletzten keine Chance und gewann deutlich mit 10:2. Västeras weist nun fünf Punkte Vorsprung auf den Strich auf.
Bei den Männern standen nur zwei Schweizer Söldner im Einsatz. Denn Nico Scalvinoni war bei Dalens Unentschieden gegen Warberg nicht mit von der Partie. Nicola Bischofberger durfte im Gegensatz zu Scalvinoni bei Falun in der zweiten Linie mittun. Der Nesslauer blieb beim 6:5-Sieg über Helsingborg aber ohne Skorerpunkt. 2'163 Zuschauer wollten sich den Auftritt von Altmeister Mika Kohonen nicht entgehen lassen.
Manuel Engels Växjö liess den Rückstand auf Leader Falun wieder grösser werden, weil es gegen Storvreta eine empfindliche 4:5-Niederlage absetzte. Joel Kanebjörk debütierte dabei für seinen neuen, alten Verein. Der Nationalspieler kam in der zweiten Sturmformation neben Albin Sjögren und Christoffer Johansson zum Einsatz. Engel gelangen keine Skorerpunkte - dafür durfte der Emmentaler die Captainbinde tragen.