09.
10.
2014
Schweden | Autor: Voneschen Reto

Östholm drei Spiele gesperrt

Der «Fall Östholm» gab und gibt zu reden im Innebandy-Schweden. Gestern wurde Pixbos Nationalverteidiger für drei Spiele gesperrt. Daneben verlor Växjö in der Verlängerung.

Östholm drei Spiele gesperrt Kurze Pause: Martin Östholm darf zwischen dem 12. und 19. Oktober nicht spielen (Bild Per Wiklund)

Letzte Woche berichteten wir über David Gilleks lange Sperre und das drohende Verfahren gegen Martin Östholm. Dieser hatte anfangs Saisons seinen Gegenspieler Filip Mbanza mit einem Crosscheck niedergestreckt. Wir fragten uns damals, ob die Liga einen ihrer wichtigsten Nationalspieler auch so lange wie Gillek (sechs Spiele) aus dem Verkehr zieht. Gestern kam nun die Antwort vom schwedischen Verband. Sie lautet: Jein.

Drei Spiele muss Östholm aussetzen, beginnend am nächsten Sonntag. «Ich bin enttäuscht», sagte Östholm nach der Urteilsverkündung, in Berufung gehen Pixbo und er aber nicht. Er müsse das Urteil akzeptieren und das Beste draus machen, Auswirkungen auf den WM-Kader sollte seine Sperre nicht haben, war Östholm überzeugt. Dem Verbandsgericht gab er an, dass Mbanza ihn mit den Worten «was machst du, du verdammter Idiot» provoziert habe.

In der Urteilsbegründung ist aber zu lesen, dass Östholm genügend Zeit gehabt hätte, sich zu beruhigen und mit dem Crosscheck Mbanza in eine erhöhte Verletzungsgefahr gebracht hätte. Neben Östholm wurde auch sein Teamkollege Emil Julkunen für zwei Spiele gesperrt. Dies nachdem er am 27. September gegen Falun eine rote Karte wegen eines Magenstosses gesehen hatte. Ein Spiel hat Julkunen bereits abgesessen.

Wie bei uns ruhte daneben der Spielbetrieb in der höchsten Liga wegen des Champions Cups in Zürich. Nur ein Spiel wurde ausgetragen. Pascal Meiers Växjö Vipers verloren dabei mit 2:3 nach Verlängerung gegen Linköping.

Hier die Highlights der Partie

In der Frauen SSL kommt es zu einem Leaderwechsel, für die positiven Schlagzeilen aus Schweizer Sicht sorgen Ronja Niederbgerger, Martina Cerny und die überragende Seraina... Fünf Punkte für Fitzi, Thorengruppen nicht mehr Leader
In der Männer SSL nimmt Storvreta Kalmarsund drei Punkte und somit auch die Tabellenführung ab, auch Falun und Växjö gewinnen. Auffällig ist bei den Männern genau wie... Vier Schweizer Tore bei vier Niederlagen
Kalmarsund bleibt Leader in der Männer SSL, während der Klassiker zwischen Falun und Storvreta erst nach 18 Penaltys entscheiden wird. In der Frauen SSL gab es nur wenige... Durchzogene Schweizer SSL-Bilanz
Viele Schweizerinnen und Schweizer sind in den nordischen Ligen weiterhin sehr gut unterwegs, Anja Wyss ist aktuell gar Ligatopskorerin und führt mit ihren Nati-Kolleginnen... Endre und Kalmarsund übernehmen Tabellenführung

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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