22.
04.
2012
Schweden | Autor: Voneschen Reto

Stimmen zum SM-Finalen

Nach den Finalspielen in Schweden sprachen wir kurz mit der Schweizer Nationalverteidigerin Silvana Nötzli (KAIS Mora) und den beiden ehemaligen Söldnern Mattias Wallgren und Alexander Bodén (IBK Dalen).

Stimmen zum SM-Finalen Silvana Nötzli (rechts) für einmal am Ball (Bild Florian Büchting)

Silvana Nötzli: „Wir sind sehr enttäuscht. Heute ging leider gar nichts, wir haben komplett unter unserem sonstigen Niveau gespielt. Wir wussten wie wir spielen sollten, konnten das aber überhaupt nicht umsetzen. IKSU war dagegen sehr stark und hat unsere Fehler konsequent ausgenutzt. Aber auch nach dem 0:4 haben wir noch daran geglaubt, doch wollte einfach kein Schuss rein. Und wenn man erst in der 56. Minute das erste Mal trifft, dann kann man einfach nicht gewinnen. Einige waren vielleicht von der ungewohnten Atmosphäre abgelenkt, so ein Spiel ist schon sehr speziell. Auf dem Videowürfel musste ich schon ein paar Mal die Wiederholung anschauen. Persönlich hatte ich Mühe zum ins Spiel zu kommen, da das Spiel meist über die andere Seite lief. So war ich zwar oft frei, bekam aber selten den Ball."

Mattias Wallgren: „Ich fühle mich sehr leer, logisch nach so einem Spiel. Wir haben gut begonnen und waren die ersten 30 Minuten das bessere Team. Dann sind wir etwas passiv geworden und Storvretas Forechecking wurde es besser. Ich hatte trotzdem ein gutes Gefühl vor dem dritten Drittel, doch es sollte nicht sein. Im Moment ist es sehr bitter, so knapp zu verlieren. Doch in einer Woche werde ich stolz auf die letzte Saison zurückblicken können."

Alexander Bodén: „Es sch...t mich gewaltig an. Die Silbermedaille ist einfach nicht so toll. Das erste Drittel war unsererseits sehr gut, danach haben wir etwas den Fokus verloren. Der Freistoss zum 2:1 war etwas unglücklich, dieser Treffer liess uns etwas knicken. Aber Storvreta ist ein fantastisches Team, ich gratuliere herzlich zum Titel. Auf unser Spiel bin ich nicht so stolz, aber auf die ganze Saison schon."

In der Frauen SSL kommt es zu einem Leaderwechsel, für die positiven Schlagzeilen aus Schweizer Sicht sorgen Ronja Niederbgerger, Martina Cerny und die überragende Seraina... Fünf Punkte für Fitzi, Thorengruppen nicht mehr Leader
In der Männer SSL nimmt Storvreta Kalmarsund drei Punkte und somit auch die Tabellenführung ab, auch Falun und Växjö gewinnen. Auffällig ist bei den Männern genau wie... Vier Schweizer Tore bei vier Niederlagen
Kalmarsund bleibt Leader in der Männer SSL, während der Klassiker zwischen Falun und Storvreta erst nach 18 Penaltys entscheiden wird. In der Frauen SSL gab es nur wenige... Durchzogene Schweizer SSL-Bilanz
Viele Schweizerinnen und Schweizer sind in den nordischen Ligen weiterhin sehr gut unterwegs, Anja Wyss ist aktuell gar Ligatopskorerin und führt mit ihren Nati-Kolleginnen... Endre und Kalmarsund übernehmen Tabellenführung

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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