06.
2013
Täby statt Dietlikon
Géraldine Rossier wird nicht zurück in die Schweiz wechseln. Die Bündnerin bleibt eine weitere Saison bei Täby in der höchsten schwedischen Liga.
Vor einem Jahr verliess Géraldine Rossier als frischgebackene Schweizermeisterin mit Piranha Chur die Schweiz, um bei Täby IS im schwedischen Stockholm neue Erfahrungen zu sammeln. Die gelernte Flügelspielerin biss sich in der Liga des Weltmeisters durch. Seit anfangs Jahr lief sie als Verteidigerin auf. In 26 Spielen in der Superligan erzielte sie vier Tore und einen Assists. Mit Täby erreichte Rossier den 11. Rang.
Lange war die Frage offen, zurück in die Schweiz zu kommen oder ein weiteres Jahr bei Täby anhängen. Ein Wechsel zu Dietlikon war schon angedacht, doch nun hat sich Géraldine Rossier für ein Bleiben in Schweden entschieden. Mitentscheidend war auch die berufliche Situation. Ab August kann Rossier eine Ganztages-Stelle im IT-Bereich antreten. «Mir gefällt es hier ausgezeichnet und ein zweites Jahr in Schweden kann nicht schaden», freut sich die gebürtige Igiserin.
Géraldine Rossier ist neben Silvana Nötzli (KAIS Mora, bisher), Tanja Stella (Endre, bisher), Michelle Wiki (Uppsala, neu), Corin Rüttimann (Endre, neu) und Sarah Altwegg (Endre, neu) die sechste Schweizer Söldnerin in der höchsten schwedischen Liga. Dazu spielt mit Simone Wyss (Mariestad Lockerud, bisher) eine weitere Schweizerin in der zweithöchsten Division.