05.
02.
2022
Schweden | Autor: Güngerich Etienne

Wijk hat genug

Mit Anna Wijk hat in dieser Woche die wohl erfolgreichste Unihockeyspielerin ihren definitiven Rücktritt erklärt. Nach einer längeren Baby-Pause wird die Schwedin nicht mehr aufs Spielfeld zurückkehren. Wijk erzielte in der SSL fast 1000 Skorerpunkte, holte mit KAIS Mora SSL-Gold und wurde mit dem Nationalteam sechsmal Weltmeisterin.

Wijk hat genug Anna Wijk gilt als die erfolgreichste Unihockeyspielerin aller Zeiten. (Bild: Dieter Meierhans)

Schon nach dem Weltmeistertitel 2019 in Neuenburg verdichteten sich die ersten Anzeichen, dass Anna Wijk bald ihre Karriere beenden wird. Auf die Saison 2020/2021 liess die Weltklassespielerin mit einem spektakulären Transfer zum Allsvenskan-Team Storvreta aufhorchen, ehe sie im November noch einmal für vier Spiele zu KAIS Mora zurückkehrte. Nun ist klar, dass es die letzten Spiele ihrer Karriere waren. Nach einer Baby-Pause hat die Centerin am Montag ihren definitiven Rücktritt erklärt.

«Ich hatte schon länger das Gefühl, dass meine letzte Partie bereits hinter mir liegt. Wenn ich in dieser Saison noch Spiele hätte absolvieren wollen, hätte ich mich jetzt dazu entscheiden müssen», erklärt Wijk gegenüber «innbebandymagazinet». Für sie habe mit der Geburt ihres ersten Kindes ein neuer Lebensabschnitt begonnen, auf den sie sich nun voll und ganz konzentrieren möchte. «Die neue Aufgabe nimmt viel Zeit in Anspruch. Daher kann ich nicht mehr die ganze Motivation für den Unihockeysport aufbringen.» Ihrem Sport ganzlich den Rücken kehren, möchte sie allerdings nicht. Die 30-Jährige kann sich eine Zukunft als Trainerin vorstellen.

Die aus Sandviken stammende Wijk debütierte in der Saison 2008/2009 für IKSU in der SSL. Danach folgte der Wechsel zu KAIS Mora, wo sie zehn Saisons absolvierte und 2015 nach einigen verlorenen Finalspielen Gold gewann. Mit 933 Skorerpunkten hält sie in der SSL den Rekord. Diesen hält sie auch in der Nationalmannschaft (196 Punkte in 106 Spielen) sowie länderübergreifend an Weltmeisterschaften (88). Als 18-jährige Jungspundin gewann sie mit Schweden in Västeras den ersten WM-Titel und liess danach sechs weitere folgen, was sie zur erfolgreichsten Unihockeyspielerin aller Zeiten macht. Persönlich nennt Wijk den ersten und letzten WM-Titel (in Neuenburg) sowie das SSL-Gold mit Mora als ihre Highlights.

 

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In der Frauen SSL kommt es zu einem Leaderwechsel, für die positiven Schlagzeilen aus Schweizer Sicht sorgen Ronja Niederbgerger, Martina Cerny und die überragende Seraina... Fünf Punkte für Fitzi, Thorengruppen nicht mehr Leader
In der Männer SSL nimmt Storvreta Kalmarsund drei Punkte und somit auch die Tabellenführung ab, auch Falun und Växjö gewinnen. Auffällig ist bei den Männern genau wie... Vier Schweizer Tore bei vier Niederlagen
Kalmarsund bleibt Leader in der Männer SSL, während der Klassiker zwischen Falun und Storvreta erst nach 18 Penaltys entscheiden wird. In der Frauen SSL gab es nur wenige... Durchzogene Schweizer SSL-Bilanz
Viele Schweizerinnen und Schweizer sind in den nordischen Ligen weiterhin sehr gut unterwegs, Anja Wyss ist aktuell gar Ligatopskorerin und führt mit ihren Nati-Kolleginnen... Endre und Kalmarsund übernehmen Tabellenführung

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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