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Viele Erfolgserlebnisse für die Schweizerinnen
Anja Wyss feiert ihr Comeback mit einem Tor, Rebecca Oertle kann ihren ersten SSL-Skorerpunkt verbuchen. Auch Céline Stettler, Linn Larsson und Ronja Niederberger treffen für ihre Teams. In Finnland führt Jana Pleisch ihr Team zum frühzeitigen Ligaerhalt.
Die drei Schweizer Nationalspieler in der SSL blicken mit gemischten Gefühlen auf die letzte Woche zurück. Stefan Hutzli blieb bei Kalmarsund für einmal ohne Skorerpunkte. In zwei engen Auswärtspartien gab es eine 6:7-Niederlage gegen Växjö und einen 4:3-Sieg gegen Mullsjö. In diesem Spiel kassierte der Könizer kurz vor Schluss eine Strafe.
Falun gewann bei Strängnäs, das mittlerweile als Absteiger feststeht, auswärts 6:1. Danach gab es zuhause eine bittere 5:6-Niederlage nach Verlängerung gegen Linköping: Falun kassierte den Ausgleich erst drei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit, nach exakt einer Minute Overtime stand Linköping als Sieger fest. Noël Seiler bestritt beide Partien als Center der 3. Linie und blieb ohne Skorerpunkte.
Ebenfalls keine Tore und Assists, aber immerhin zwei Siege gab es für Pascal Schmuki mit Storvreta: Zuhause gegen Linköping gewannen sie 4:3, auswärts gegen Warberg mit 9:1. Vor der letzten Runde steht Storvreta als klarer Qualisieger fest. Schmuki bestritt die beiden Partien im 3. Block an der Seite des zukünftigen Könizers Simon Götz.
Pleisch erreicht Saisonziel trotz Niederlage
Sehr erfolgreich agierten in der letzten Woche die Schweizer Frauen. Torhüterin Jana Pleisch führte die Northern Stars in der vorletzten Runde der Qualifikation zum Ligaerhalt. Dies trotz einer 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen AIF. In dem ausgeglichenen Spiel fielen beide Tore erst im Schlussdrittel, das Penaltyschiessen ging mit 2:1 an AIF. Flavia Niemelä und SSRA werden die Playoffs mit Heimrecht im Viertelfinal beginnen. Trotz einer 3:9-Niederlage gegen Classic steht die Top-4-Klassierung fest. Nach 35 Minuten lag SSRA bereits 0:5 zurück, erst das Schlussdrittel gestaltete sich ausgeglichener.
Premiere und wichtiger Sieg
Nationaltorhüterin Lara Heini verfolgte das Spiel von Pixbo gegen Partille von der Ersatzbank aus. Sie wurde unter anderem Zeugin von Rebecca Oertles erstem SSL-Skorerpunkt. Die Thurgauerin bediente in der 37. Minute Emma Stenberg zum 5:3. Nur 40 Sekunden später erzielte Céline Stettler das 6:3. Die Partie endete spektakulär, im Schlussdrittel fielen zehn Tore und Pixbo gewann letztendlich klar und verdient mit 13:6. Vier Tage später gegen Västeras stand Lara Heini wieder im Tor und verhalf ihrem Team zu zwei wichtigen Punkten im Rennen um den 2. Tabellenrang. Pixbo konnte 63 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit ausgleichen. Die Schweizerinnen blieben ohne Skorerpunkt und Céline Stettler scheiterte im Penaltyschiessen mit ihrem Versuch.
Beinahe uneinholbar - aber eben erst beinahe - liegt Thorengruppen weiter auf dem 1. Platz. Gegen Dalen kam das Team von Linn Larsson und Doris Berger zu einem 7:4-Sieg, wobei Larsson zwei Assists gelangen. Darauf folgte eine überraschende 5:10-Niederlage gegen Kalmarsund, wobei Thorengruppen nach einem Drittel bereits 0:3 zurücklag. Den Schweizerinnen gelang in dieser Partie kein Skorerpunkt. Mit dem 17:1-Kantersieg folgte eine deutliche Reaktion, wobei Linn Larsson das 2:0 erzielte und Doris Berger den Assist zum 8:1 gab. Die Kauppi-Zwillinge kamen zusammen auf 17 Skorerpunkte in diesem Spiel.
Gelungenes Comeback für Anja Wyss
Endre und Storvreta, die zwei anderen Teams mit Schweizerinnen im Kader, werden die Qualifikation auf den Rängen 6 und 7 abschliessen - die Frage ist nur noch, in welcher Reihenfolge. Beide Teams konnten in der vergangenen Woche einen Sieg feiern und mussten einmal als Verlierer vom Feld. Anja Wyss stand für Endre beim 3:4 gegen Kalmarsund erstmals seit ihrer Verletzung wieder auf dem Matchblatt.
Bei ihrer Rückkehr in die Startaufstellung gegen Storvreta konnte sich Wyss dann aber gleich ein Tor und einen Assist notieren lassen. Sie spielte im zweiten Block mit Chiara Gredig, die in beiden Endre-Spielen ohne Skorerpunkte blieb. Seraina Fitzi fehlt weiterhin verletzt. Endre gewann mit 5:4, wobei Ronja Niederberger mit dem vierten Tor für Storvreta den Anschlusstreffer und zugleich das letzte Tor der Partie erzielte. Zuvor hatte sie beim 4:3-Sieg auswärts gegen Täby drei Minuten vor Schluss zum Sieg für Storvreta getroffen.
Resultate und Statistiken SSL Frauen
Resultate und Statistiken SSL Männer
Resultate und Statistiken F-Liiga Frauen
Resultate und Statistiken F-Liiga Männer
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