HC Rychenberg Winterthur - Floorball Thurgau 2:4 (0:1; 1:3; 1:0)
Pilatus Arena Kriens - 4060 Zuschauer - SR: Colacicco/Roth
Tore: 12:55 Aaro Helin (Florin Fehr) 0:1, 24:09 Ben Bötschi (Mika Hänni) 0:2, 24:47 Markus Sipronen (Aaro Helin) 0:3, 30:23 Levin Conrad (Nico Mutter) 1:3, 33:20 Pablo Mariotti (Mika Hänni) 1:4, 55:52 Claudio Mutter (Manuel Maurer) 2:4
Strafen: 04:57 Almiro Stüdeli 2', 08:50 Oliver Wiedmer 2', 17:24 Johan Larsson 2', 19:24 Johan Larsson 2'
HC Rychenberg Winterthur: Eric Kunz; Johan Larsson, Tim Aeschimann; Almiro Stüdeli, Michel Wöcke; Niklas Rutz, Damian Hocevar; Oskar Weissbach, Claudio Mutter, Dani Jaaranen; Levin Conrad, Manuel Maurer, Nico Mutter; Kimo Oesch, Noah Püntener, Tobias Studer; Julian Egli, Loïc Ammann
Floorball Thurgau: Oskari Fälden; Ben Bötschi
| Nach Spielende | Wir bedanken uns herzlich für das Interesse und verabschieden uns aus Kriens. Hat Spass gemacht - die Schweizer Cupfinals haben eine grössere und modernere Plattform erhalten. |
| 60' | Mutter und Aeschimann mit letzten Abschlüssen, dann ist die Sache vorbei. Floorball Thurgau gewinnt verdient mit 4:2 und holt sich den ersten grossen Titel der Vereinsgeschichte. Die violette Kurve ist in Ekstase und feiert, in der gelben Kurve herrscht Tristesse. |
| 59' | Der HCR zeigt Geduld, Thurgau steht gut in einer engen Box. Die Sekunden ticken herunter. |
| 58' | Kunz wird zum Waffenläufer und verlässt das Tor bei jeder sich bietenden Gelegenheit. |
| 57' | Was braucht es noch? Einen Weissbach-Geniestreich? Ein Aeschimann-Tor? Aeschimann schiesst, Fälden hält dicht. |
| Tor HCR | Da fällt das 4:2. Maurer auf Claudio Mutter. Hat zwei T im Namen. Vielleicht hat es darum geklappt. |
| 56' | Noch 5 Minuten zu spielen, Kunz verlässt bereits seinen Kasten. Reisst der HCR mit 6-5 noch etwas? Thurgaus Fans sind schon in Feierlaune. |
| 54' | Wenn man Thurgau etwas vorwerfen will: Die Spieler fallen etwas gar schnell und bleiben dann auch auf Wirkung hoffend liegend. Inklusive sofortiger Wunderheilung. Das kennt man eigentlich eher aus dem Fussball und müsste nicht sein. |
| 52' | Oesch wieder an die Latte, wenn wir das richtig gesehen haben. Das wäre dann der dritte Schuss ans Gehäuse in diesem Drittel. |
| 52' | 4060 Zuschauer werden vermeldet - ausverkauft und so viele wie noch nie bei einem Schweizer Cupfinal. |
| 51' | Wenn hier noch etwas passiert, wird sich Thurgau vorwerfen lassen müssen, zu passiv geworden zu sein. Aber noch bringt der HCR keine Tore zustande. |
| 50' | Sekunden nach dem Timout Claudio mutterseelenallein vor Fälden, er schiesst aber direkt auf den Weltmeister. |
| 50' | Gelb bleiben nur noch zehn Minuten für drei Tore. Das will der Staff offenbar auch seinem Team mitteilen und nimmt ein Timeout. |
| 48' | Weissbach luchst Hellin den Ball ab und zieht los, trifft aber nur - mit dem Ball - den Pfosten und - mit der Hüfte - Fälden, der den Helm verliert und liegen bleibt. |
| 46' | Thurgau hat schon in den Verwaltungsmodus umgestellt, der fünfte Treffer wird nicht mit aller Macht gesucht. |
| 44' | Loïc Ammann und U19-Lettlanddebakelretter Julian Egli kommen - frisches Blut im HCR-Sturm. |
| 42' | Eyer wird geblockt. Solche Bälle müssten aufs Tor, zumal man weiss, dass Fälden fast nichts passieren lässt. |
| 41' | Der Ball rollt wieder. Das letzte Drittel dieses ersten Cupfinaltags in Kriens. Es beginnt mit einem Lattenschuss von Kimo Oesch. |
| Drittelspause | Almiro Stüdeli hat die Bank an Krücken verlassen. Nachdem Kimmo Reich eh schon verletzt ausfiel - und damit nach der U19-WM schon das zweite Medaillenspiel verpasst - wird die HCR-Defensive weiter ausgedünnt. Aber in der nächsten halben Stunde ist sowieso die Offensive mehr gefragt, wenn hier die Spannung zurückkehren soll. |
| Drittelspause | Die Skorps lagen nach zwei Drittel auch mit drei Toren zurück, brachten aber mit zwei schnellen Treffern das Feuer zurück. Etwas ähnliches muss auch dem HCR gelingen, sonst holt sich hier Thurgau seinen ersten grossen Unihockeytitel. |
| Drittelspause | Zwei Drittel sind gespielt, Thurgau liegt 4:1 vorne. Bis zum 3:0 wirkte alles sehr souverän, nur nach dem 3:1 durch Conrad zitterte Violett kurz. Mariotti beruhigte die Lage mit seinem Solo aber gleich wieder. |
| 37' | Ein schnell ausgeführter HCR-Freischlag geht fast in die Hose. Mariotti kann losziehen, lupft den Ball aber über das Gehäuse. |
| 35' | Wöcke vergeigt den zweiten HCR-Treffer. Wöcke ist als Jonschwiler halt auch aus dem Kanton St. Gallen, zudem deutscher Nationalspieler. Nix mit T wie Thurgau. |
| 34' | Apropos Halle: Es gibt vereinzelt freie Sitze, aber das dürfte wohl als ausverkauft gemeldet werden. Heisst: Die meisten Kleinfeld-Ticketkäufer sind offenbar den ganzen Tag über geblieben. Wobei die blauen Ökingen-Fans nicht mehr zu sehen sind. Wurden diese Tickets doppelt verkauft? Jedenfalls eine schöne Kulisse. |
| 34' | Doch nicht nervös. Pablo Mariotti beweist, dass Kombinationen oft überbewertet sind. Er zieht aus der eigenen Hälfte mit einem satten Sprint los und bezwingt Kunz in der langen Ecke. 4:1 durch den Tessiner. T wie Thurgau funktioniert offenbar auch. Mika Hänni lässt sich einen zweiten Assist gutschreiben, der aber viele in der Halle auch noch hingebracht hätten. Das war Mariotti ganz alleine. |
| 33' | Wird Thurgau jetzt plötzlich nervös? Nico Mutter wird der Ball pfannenfertig serviert, der St. Galler verzieht aber. |
| Tor HCR | Levin Conrad hat eine Idee. Er verwertet ein Zuspiel Nico Mutters zum Anschlusstreffer. Irgendwie typisch: Conrad ist Thurgauer. |
| 30' | Halbzeit. Thurgau ist aktiver, ballsicherer, kombiniert besser, kommt gezielter zu Chancen und liegt mit drei Toren vorne. Was kann hier noch schief gehen aus violetter Sicht? |
| 29' | Weissbach mit seiner bisher grössten Torchance, aber Fäldens Fanghand - im Eishockey wäre es das - ist schon da, als der Schuss kommt. |
| 26' | Janis Ribler lässt sich für einen Block feiern. Thurgau hat gerade Oberwasser, dem HCR fällt nicht viel Schlaues ein. |
| Tor Thurgau | Jetzt treffen auch die grossen Namen. Helin auf den langen Pfosten, dort netzt Sipronen ein. 3:0 für Thurgau. |
| Tor Thurgau | Ben Bötschi kann Piroutte. 2:0 für Violett. |
| 23' | HCR ist wieder komplett. Jaaranen versucht es mit Piroutten, aber Fälden bleibt unbezwungen. |
| 21' | Es geht weiter. Thurgau noch anderthalb Minuten mit einem Mann mehr. Mariotti schiesst zum x-ten Mal in diesem Spiel, aber meist zu unpräzise. |
| Pause | So ist es. 1:0 für Floorball Thurgau. Zwei starke Torhüter, knackige Zweikämpfe und viel Hektik, noch nicht die ganz grosse spielerische Linie, die dem Tempo zum Opfer fällt. |
| 20' | Weissbach als Alleinunterhalter im Boxplay, dreimal wird der Schwede gefoult und holt einen Freischlag heraus. Gleich ist das erste Drittel vorbei. |
| 19' | Wieder fliegt ein Thurgaur über die Bande, diesmal nach einem Kontakt mit Tobias Studer. Viel Flugraum bietet die Pilatus Arena nicht. |
| 18' | Larsson muss raus, Fitzi schreitet nach einem Schluck aus der Flasche zum Powerplay. Für den Schweden gibt es gar 2+2 Minuten. |
| 18' | Larsson trifft Yannic Fitzi am Kopf, der Nati-Crack bleibt liegen. Im Football würden sie jetzt das blaue Zelt aufstellen. |
| 15' | Jaaranen stochert vor Fälden im Duell der Riesen. Weiter kein Tor für den HCR. |
| Tor Thurgau | Der Druck zeigt Wirkung. Florin Fehr findet Aaro Helin im Slot, der trocken abschliesst. 1:0 für Violett. |
| 13' | Helin sucht Zenger, aber da ist im Slot noch ein Stock dazwischen. Kurz darauf scheppert es nach Zengers Schuss an Kunz's linkem Pfosten. |
| 11' | Aeschimann am Tor vorbei, Aeschimann direkt auf Fälden - und schon ist das Powerplay wieder vorbei. Weiter 0:0. |
| 10' | Starkes Break der Thurgauer, Janis Graf verpasst den Shorthander. Auf der anderen Seite ist wieder Fälden besser als Maurer. |
| 9' | Jetzt muss mit Wiedmer auch ein Thurgauer auf die Strafbank. Der HCR bringt Block 1 mit Manuel Maurer anstelle von Jaaranen. |
| 7' | Weissbach taucht alleine vor Fälden auf, der Sieger bleibt. Kurz darauf wird der grosse Finne von Maurer gerammt. Schon wieder fit hält er auch gegen Levin Conrad. |
| 6' | Claudio Mutter in den Rücken gestossen, die Refs taxieren das als korrekt. Sipronen kommt zu einer Chance, wieder ist Kunz zur Stelle. |
| 5' | Die erste Strafe des Spiels. Stüdeli behindert einen Thurgauer bei einem versuchten Konter - er bekommt maximal zwei Minuten Zeit, um auf der Strafbank über sein Verhalten nachzudenken. |
| 4' | Niklas Graf und Aaro Helin mit zwei Grosschancen - beide scheitern an Kunz. Das hätte die Thurgauer Führung sein müssen. |
| 2' | Zwei Minuten sind durch - zu diesem Zeitpunkt sind im Final der Frauen schon drei Tore gefallen. |
| 1' | Claudio Mutter befördert Yannic Fitzi über die Bande, das beendet den ersten Shift. |
| 1' | Der Ball rollt. Thurgau kontrolliert den Ball. Ballbesitz ist gegen die ersten HCR-Linie die beste Verteidigung. |
| Vor dem Spiel | Geht das hier gleich explosiv los wie zuvor bei den Frauen? Beide Teams verfügen über die entsprechende Feuerkraft. Ein Spektakel ist möglich. |
| Vor dem Spiel | Colacicco/Roth leiten diese Partie. Eine Premiere für das Schiri-Duo auf einer solchen Bühne. |
| Vor dem Spiel | Die Nationalhymne wird gespielt, in wenigen Minuten kann es losgehen. Eine lautstarke Kurve in violetter Farbe, eine im Vergleich zum Wankdorf etwas weniger kompakte gelbe Wand auf der anderen Seite. Die Fans sind bereit. |
| Vor dem Spiel | HCR-Präsident Eric Fischer zeigte sich in den Umgängen der Pilatus Arena entsetzt - die VIP-Bändeli am Handgelenk sind Violett. Ob sich heute Violett oder Gelb auf dem Feld durchsetzt, werden wir schon bald erfahren. |
| Vor dem Spiel | Floorball Thurgau beginnt mit Weltmeistergoalie Oskari Fälden. Erste Verteidigung: Silas Fitzi, Janis Ribler. Erster Sturm: Yannic Fitzi, Rovin Thalmann, Levin Peter. Diese Formation soll den HCR-Paradeblock zumindest neutralisieren, bevor dann die Linien mit den Finnen Sipronen und Helin oder die um Pablo Mariotti auflaufen. |
| Vor dem Spiel | Die Aufstellungen sind da. Der HCR mit dem bekannten ersten Block: Eric Kunz im Kasten, davor Tim Aeschimann und Johan Larsson. Im Sturm die beiden Ausländer Oskar Weissbach und Dani Jaaranen mit Claudio Mutter. |
| Vor dem Spiel | Der HCR tritt nach dem letztjährigen Sieg gegen Zug United als Titelverteidiger an, gibt aber die Favoritenrolle gerne an die Thurgauer ab - dies aufgrund der Bilanz in den Direktbegegnungen und der aktuellen Tabellenlage. Thurgaus Coach Jukka Ruotsalainen spielt den Ball aber gleich wieder zurück und meint: "Favoriten gibt es nur für die Fans und Journalisten." |
| Vor dem Spiel | Acht der letzten neun Begegnungen gingen an die Thurgauer. Darunter ein 4:1 in der Playoff-Viertelfinalserie in der vorletzten Saison, die HCR-Trainer Philipp Krebs (nachdem zuvor auch der Cupfinal gegen GC verloren wurde) den Job kostete. Dieser kehrt nun als Assistenztrainer der Thurgauer in den Cupfinal zurück. Was für eine Geschichte. |
| Vor dem Spiel | Willkommen zum ersten Cupfinal in Kriens. In der Pilatus Arena stehen sich der HC Rychenberg und Floorball Thurgau gegenüber. Ein Duell mit jede Menge Vorgeschichte und Zündstoff. |
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H. Babic
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