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Auftakt voller Überraschungen
Nach der ersten Doppelrunde der Playoffs in der 1. Liga der Männer liegen gleich vier Teams trotz Heimvorteil in ihrer Serie mit 0:2 zurück. Ebenfalls überraschend ist, dass es nur in einer einzigen Serie 1:1 steht.
Erstmals werden in dieser Saison die Viertelfinal- und Halbfinalserien der 1. Liga im Modus best-of-5 ausgetragen. Bisher war dies erst im Final der Fall, während die ersten beiden Serien im Modus best-of-3 absolviert wurden. Die beiden Qualisieger, Bülach und Reinach, gaben sich zum Auftakt keine Blösse und legten mit zwei Siegen vor. Zwischen Reinach und Aigle stand es im ersten Spiel nach 40 Minuten unentschieden 3:3, ehe sich der Favorit entscheidend absetzen konnte. Bülach sorgte im Auswärtsspiel am Sonntag mit dem 5:1 gewonnenen Startdrittel früh für klare Verhältnisse. Aigle und Herisau müssen nun also auswärts gewinnen, wenn ihre Saison nicht schon am 14. Februar enden soll.
Zweimaliges Gators-Comeback
Als einziges der anderen Teams mit Heimvorteil liegen die Rheintal Gators im Viertelfinal der Ost-Gruppe mit 2:0 vorne. Zuhause im ersten Spiel lagen die Widnauer nach 38 Minuten 0:2 hinten, drehten die Partie aber noch und gewannen knapp mit 4:3. Am Sonntag folgte das Break mit einem 7:3 auswärts bei UBN, wobei den Gators auch in diesem Spiel die Wende gelang - nach zwei Dritteln lagen sie 1:2 zurück. Eine Wende gab es auch in den beiden Spielen zwischen Emme und Lausanne in der West-Gruppe. Die Waadtländer führten auswärts nach 20 Minuten mit 2:0, mussten sich dann aber klar mit 3:9 geschlagen geben. Die Emmentaler verspielten am Sonntag ihrerseits die in den ersten 16 Minuten erspielte 3:1-Führung und verloren 5:7. Somit ist dieses die einzige von acht Serien, die nach zwei Spielen 1:1 steht.
Lions, Caps und Flames führen mit Break
Gleich vier Teams, die sich für ihren Viertelfinal das Heimrecht sichern konnten, liegen im dritten Spiel bereits unter Zugzwang. Die Bern Capitals gewannen zum Playoff-Auftakt in Luzern, wobei David Johansson in der 57. Minute der Ausgleich und nach zehn Sekunden Overtime der Siegtreffer gelang. In Gümligen stand es in der 10. Minute bereits 4:0 für die Caps, die danach aber den Ausgleich zum 4:4 (37.) und 5:5 (53.) hinnehmen mussten. Zweieinhalb Minuten vor Schluss erzielte Miro Schwarz den Siegtreffer, der das Break vom Samstag bestätigte. Jeweils von einem guten Start konnten die Jona-Uznach Flames gegen Uri profitieren. Auswärts führten die St. Galler nach einem Drittel mit 3:0 und konnten die Drei-Tore-Führung bis zum Schlussresultat von 7:4 verteidigen, zuhause führten die Flames nach 40 Minuten 4:1 und gewannen 5:3. Somit dorht Uri am Samstag das Saisonende.
Ein Break und ein Heimsieg gelang auch den beiden Lions der 1. Liga, nämlich jenen aus Frauenfeld und aus Konolfingen. Die Emmentaler fertigten Corcelles, das bereits gegen Ende der Qualifikation durch unkonstante Leistungen auffiel, auswärts gleich mit 9:2 ab. Die Partie vom Sonntag war da schon ausgeglichener, wobei Konolfingen mit dem 3:0 gewonnenen Mitteldrittel für die Differenz sorgte. Aufsteiger Frauenfeld setzte mit dem 7:2 gegen March-Höfe wohl das grösste Ausrufezeichen der ersten Playoffrunde. Dabei führten die Devils nach 13 Minuten mit 2:0. Die Geschichte wiederholte sich am Sonntag, als die Märchler nach einem Drittel gar mit 3:0 vorne lagen. Frauenfeld drehte auch die Partie, die Devils konnten nach 59:48 aber den Ausgleich zum 5:5 bejubeln und retteten sich mit letzter Kraft in die Verlängerung. Dort fiel in der 70. Minute durch Fabian Egli das Siegtor für die Thurgauer.
1. Liga Männer, Playoff-Viertelfinal (best-of-5)
| Bülach Floorball | - | UHC Herisau | 2:0 (8:2, 8:5) | |||
| Lok Reinach | - | Eagles Agile | 2:0 (9:5, 7:3) | |||
| Floorball Uri | - | Jona-Uznach Flames | 0:2 (4:7, 3:5) | |||
| Unihockey Emme | - | Lausanne Epalinges | 1:1 (9:3, 5:7) | |||
| Red Devils March-Höfe | - | Red Lions Frauenfeld | 0:2 (2:7, 5:6 n.V.) | |||
| Unihockey Luzern | - | Bern Capitals | 0:2 (3:4 n.V., 5:6) | |||
| Rheintal Gators | - | Bassersdorf Nürensdorf | 2:0 (4:3, 7:3) | |||
| Corcelles-Cormondrèche | - | Lions Konolfingen | 0:2 (2:9, 4:6) |