27.
06.
2023
1. Liga Männer | Autor: Red Devils March-Höfe Altendorf

Grosse Fusion in der March

Mit der Gründungsversammlung vom vergangenen Freitag feierten Red Devils March-Höfe Altendorf und der UHC Tuggen-Reichenburg die Geburtsstunde des neuen, gemeinsamen Vereine "Red Devils March-Höfe". Die Stellung des Unihockeysports in der Region soll damit weiter gestärkt werden, der Verein hat beeindruckende 787 Mitglieder.

Grosse Fusion in der March Nach dem Abstieg in die 1. Liga gibt es positive Neuigkeiten von den Red Devils. (Bild: Rico Züger)

Dass die Red Devils March-Höfe Altendorf und der UHC Tuggen-Reichenburg fusionieren, ist schon seit einigen Monaten bekannt. Am letzten Freitag, 16. Juni 2023, fand die Gründungsversammlung des daraus entstandenen Unihockeyverein «Red Devils March-Höfe» statt. Um 20 Uhr begrüsste der designierte Präsident, Philipp Keller, 117 Vereinsmitglieder in der Mehrzweckhalle Altendorf.

Nachdem er rund zweieinhalb Stunden später als gewählter Präsident die Versammlung schloss, traf man sich zum Apéro, um auf die erfolgreiche Gründung anzustossen. Ein längerer Abend wurde es vor allem für die Mitglieder der ehemaligen Red Devils March-Höfe Altendorf. Diese hielten nämlich direkt vor der Gründungsversammlung und an gleicher Stelle die Generalversammlung ab, quasi als Abschluss des Vereinsjahres. Selbiges tat der UHC Tuggen-Reichenburg bereits am 12. Mai.

Neuer Vorstand und eine neue Anstellung
Die Unihockeyregion March-Höfe bündelt also ihre Kräfte - dies hat eine stattliche Anzahl Mitglieder zur Konsequenz. 787 sind es an der Zahl, davon rund 500 Spielerinnen und Spieler im Nachwuchs. Geführt wird der Verein von einem sechs Personen starken Vorstand, der gegen Ende der Versammlung einstimmig gewählt wurde und sich aus bisherigen Vorstandsmitgliedern beider Gründungsvereine zusammensetzt. Die Red Devils sind vertreten durch Präsident Philipp Keller, Sarina Züger (Organisation), Marco Eberhöfer (Herren 1) und Pascal Müller (Marketing), während vom UHC Tuggen-Reichenburg Roman Arheit (Sport) und Nick Diethelm (Finanzen) vertreten sind. Diethelm wird zudem von Manuel Rüttimann, der drei Jahre Erfahrung als Finanzchef der Red Devils mitbringt, unterstützt.

Ein Blick aufs Vereins-Organigramm verrät jedoch, dass sich hinter dem Vorstand ein gewaltiges Konstrukt an Personen in diversen Positionen verbirgt. Vier Personen werden vom Verein als Arbeitnehmende im 20%-Pensum angestellt. Jürg Rauchenstein (Leitung Nachwuchs), Jeannette Kürzi (Geschäftsstelle) und Janne Mälkiä (Cheftrainer Herren 1) waren bereits bei den Red Devils March-Höfe Altendorf angestellt. Neu geschaffen wird hingegen die Stelle von Michael Hubli. Er wird als Trainer der U21 und Co-Trainer der U18 fungieren sowie die Leitung der Nachwuchsabteilung unterstützen.

Eindrückliche Zahlen
Im Vorfeld der Versammlung ging ein von einem Vereinsmitglied gestellter Antrag ein, der das Verhältnis der Mitgliederbeiträge für die Kleinsten im Vergleich zu den älteren Junioren und Aktivmitgliedern in Frage stellte. Die Thematik wurde kontrovers diskutiert und kam schliesslich zur Abstimmung mit dem Ergebnis, dass die vom Vorstand vorgeschlagenen Mitgliederbeiträge für das kommende Vereinsjahr bestehen bleiben. Jedoch machte der Vorstand deutlich, das Thema genauer analysieren zu wollen und schliesst allfällige Änderungsvorschläge auf die kommende GV nicht aus.

In der Folge stellten die Vorstandsmitglieder nacheinander ihr Ressort vor und beantworteten die Fragen der Mitglieder. Dabei wurde im Verlauf des Abends eines immer deutlicher: Es braucht von allen Seiten viel Engagement und Fleiss zahlreicher Personen, um ein Verein in der Grössenordnung der Red Devils March-Höfe zu führen. Ein paar Indizien, welche diese These untermauern: Alleine im Juniorinnen- und Juniorenbereich will der Klub zukünftig rund 30 Teams unterhalten. Das Vereinsbudget liegt im Bereich von etwa 350'000 Franken. Die Spieler der 1. Mannschaft, dem Steckenpferd des Vereins, müssen mit etwa 200 Einsätzen pro Jahr rechnen, Trainings und Spiele zusammengerechnet. Es sind erstaunliche Zahlen, die mitunter deutlich machen, welchen Stellenwert der Unihockeysport in der Region innehat.

 

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