03.
Matchball für UBN, Pattsituation im Westen
Die Jona-Uznach Flames müssen sich Bassersdorf Nürensdorf zweimal geschlagen geben, in der Serie zwischen Lok Reinach und Unihockey Emme gewinnt jeweils das Heimteam. In die Abstiegsspiele gegen Zweitligisten müssen Hünenberg, Züri Süd, Glattal und die Hornets.
Lok Reinach gelang ein optimaler Start in die Finalserie gegen Emme. Nach kurzem Abtasten konnten die Aargauer sich im ersten Drittel vor heimischem Anhang ein 3:0-Polster erspielen. Das Mitteldrittel verlief ausgeglichen und beide Teams konnten einen Treffer bejubeln, in den letzten 20 Minuten machte Emme viel Druck, Lok konterte und konnte sich auf einen starken Goalie verlassen. Am Ende setzte sich Reinach mit 6:1 deutlich durch. Einen Tag später waren es die Emmentaler, die in einem ruppigen Spiel mit dem gewonnenen Startdrittel die Basis zum Sieg legten. Nach 40 Minuten stand es 4:1, in der 52. Minute fiel das 5:1, doch Lok konnte dank drei Überzahltreffern noch einmal auf das Break hoffen. Erst acht Sekunden vor Spielende stand der Sieg von Emme nach dem 6:4 fest.
Mit einem soliden Auftritt und nur vier Gegentoren in zwei Spielen konnte sich UBN in der Finalserie gegen die Flames einen 2:0-Vorsprung und somit bereits den ersten Matchball in Spiel 3 verdienen. Im ersten Drittel des ersten Spiels nutzten die Bassersdorfer die Fehler in der Uznacher Defensive aus und gingen mit 3:1 in Führung. Die Flames erhöhten den Druck, doch UBN spielte clever und erhöhte durch einen Konter auf 4:1. In den letzten 20 Minuten rannten die Gäste vergeblich an und agierten zu wenig präzise, um die Partie zu drehen. Im Heimspiel am Sonntag gerieten die Flames erneut in Rückstand, konnten im Mitteldrittel dann aber nacheinander zum 1:1 und 2:2 ausgleichen. Das intensive und emotionsgeladene Schlussdrittel hätte auf beide Seiten kippen können, die Flames konnten jedoch einmal mehr ein Powerplay nicht nützen. So fiel in der 55. Minute das 2:3 aus spitzem Winkel und nach einem Empty-Netter stand die 2:4-Niederlage fest.
In den Playouts fielen die letzten beiden Entscheidungen erst im 5. Spiel. Zwischen Aarau und den Hornets gab es erneut einen Heimsieg. Die Hornets glichen auswärts bis zur 48. Minute dreimal aus, kassierten 33 Sekunden nach dem 3:3 aber schon wieder ein Tor. Aarau erhöhte in der Schlussphase auf 6:3 und feierte den Ligaerhalt. Die Serie zwischen Glattal und den Zuger Highlands war ausgeglichen und wogte stets hin und her. Nach dem Startsieg der Zuger gewann erst zweimal Glattal, die Highlands konnten Spiel 4 und 5 dann aber für sich entscheiden, wobei der Ligaerhalt erst in der Overtime des letzten Spiels sichergestellt wurde. Loris D'Oto traf für die Highlands nach 99 Sekunden in der Verlängerung zum Sieg.
1. Liga Männer, Playoff-Final 1 (best-of-5)
| Lok Reinach | - | Unihockey Emme | 6:1 (1:0) | |||
| Bassersdorf Nürensdorf | - | Jona-Uznach Flames | 6:2 (1:0) |
In Klammern: Stand in der Serie
1. Liga Männer, Playoff-Final 2 (best-of-5)
| Unihockey Emme | - | Lok Reinach | 6:4 (1:1) | |||
| Jona-Uznach Flames | - | Bassersdorf Nürensdorf | 2:4 (0:2) |
In Klammern: Stand in der Serie
1. Liga Männer, Playout 5 (best-of-5)
| Team Aarau | - | Hornets Moosseedorf | 6:3 (3:2) | |||
| Glattal Falcons | - | Zuger Highlands | 5:6 n.V. (2:3) |
In Klammern: Stand in der Serie
Auf-/Abstiegsspiele 2./1. Liga (best-of-5, ab 04.04.2026)
White Indians Inwil-Baar - Glattal Falcons
Vipers InnerSchwyz - Einhorn Hünenberg
Black Creek Schwarzenbach - Hornets Moosseedorf
Zulgtal Eagles - Züri Süd