25.
02.
2014
1. Liga Männer | Autor: zVg

9. Tagesbericht 1. Liga KF Gruppe 1

Es war die wohl spannendste Runde der Kleinfeldgeschichte! Dass vor der letzten Runde noch kein einziges Team für die Playoffs qualifiziert war gab es wohl noch nie seit Einführung der Playoff-Viertelfinals. Und als ob das noch nicht genug wäre, kam es zu zahlreichen Direktduellen um die Playoffplätze und auch um den Abstieg. In der oberen Tabellenhälfte machten der UHC Kappelen, die Berner Hurricanes, der UHC Nuglar United, der UHC Blumenstein und Unihockey Mümliswil die vier zu vergebenden Playoffränge unter sich aus. Im Tabellenkeller kämpften der UHC Flamatt-Sense, der UHC Tafers-Schmitten und der UHC Oekingen um zwei Nicht-Abstiegsplätze. Einzig für den Tabellensechsten Unterkulm und für den Tabelleletzten Langenthal war die Runde bedeutungslos.

Zum Start trennten sich Kappelen und Blumenstein in einem intensiven Spiel mit 6:6 Unentschieden. Blumenstein war lange in Führung und hat es sich selber zuzuschreiben, dass nicht 2 Punkte mitgenommen werden konnten.

Bereits im zweiten Tagesspiel war die Reihe am Heimteam. Der UHC Nuglar United spielte gegen den Angstgegner Berner Hurricanes. Doch von wegen Angst: Das war einmal. Die jüngste Equipe der Gruppe (Durchschnittsalter 22,7 Jahre) zeigte gegen die Altstars ihr bestes Unihockey und spielte die Berner phasenweise schwindlig. Vor allem Anfang der zweiten Halbzeit konnte Nuglar ein 1:2 in ein 5:2 verwandeln und legte so die Basis zum 7:4 Erfolg. Nun war die Reihe wieder an den anderen Teams.

Kappelen bezwang in einem unspektakulären Spiel Tafers-Schmitten mit 7:4. Damit war klar: Kappelen beendet die Gruppe auf Rang 1. Tafers liess eventuell bereits die entscheidenden Punkte um den Klassenerhalt liegen.

Der nächste Kracher wartete: Berner Hurricanes gegen Blumenstein. Bern deklariert Blumenstein als ihren Angstgegner, gegen den sie seit 4 Jahren nicht gewinnen konnten. Dies änderte sich auch heute nicht, obwohl die Hurricanes effizient agierten und stets in Führung lagen. Doch auch ein 6:3 reichte nicht, Blumenstein kam nochmals auf 6:6 heran. Ob Blumenstein die 2 Punkte im Kampf um die ersten vier Ränge reichen würden, durfte angezweifelt werden...

Ein Highlight jagt das Nächste: Weiter gings mit dem Solothurn-Klassiker: Nuglar gegen Mümliswil und das vor imposanter Zuschauerkulisse. Diese bekamen einen offenen Schlagabtausch mit wenig Toren vorgesetzt. Das muntere Spiel endete allerdings etwas unrühmlich, da sich beide Teams entschieden, einen Punkt mitzunehmen und so der Ball die letzten 10 (!) Minuten hinter dem Nuglar-Tor blieb, ohne dass noch gespielt wurde. Für Nuglar war danach aber alles gut, Playoff-Quali geschafft, nun gings nur noch darum, ob es Mümliswil noch schafft, Blumenstein Rang 4 abzujagen.

Und nach den Highlights in der oberen Tabellenhälfte startete sogleich der Abstiegskampf: Tafers konnte sich für die Niederlage im ersten Spiel rehabilitieren und siegte souverän mit 8:2 gegen ein erneut inferiores Unihockey Langenthal. Tafers musste aber Schlimmes befürchten, denn nun hatte der direkte Konkurrent Oekingen gegen Langenthal die Chance, den Klassenerhalt zu sichern.

Nachdem sich Flamatt und Oekingen 4:4 Unentschieden getrennt hatten, griff Mümliswil wieder an. Im Spiel gegen Unterkulm ging es darum, die Playoffs zu erreichen. Und die Solothurner liessen gegen die Aargauer nie Zweifel aufkommen, wer das bessere Team ist. Von Anfang an waren sie dominant Mümliswil siegte mit 5:2. Nun war klar: Blumenstein muss in den sauren Apfel beissen. Die Berner sind wohl der beste Fünftplatzierte, den es je gab. 24 Punkte reichten nicht für die Playoffs, das ist bitter.

Im zweitletzten Spiel konnte Oekingen mit einem 7:4 gegen Langenthal den Klassenerhalt sichern. Damit war klar: Das 1.-Liga-Urgestein UHC Tafers-Schmitten muss absteigen. Ob wir die Fribourger wiedersehen werden ist fraglich. Denn bekanntlich ist Aufsteigen deutlich schwerer als sich in einer Liga zu halten. Wir werden sehen.

Im abschliessenden Spiel siegte Flamatt gegen Unterkulm mit 9:6. Es war ein Spiel ohne jegliche Bedeutung und somit quasi ein Freundschaftsspiel.

Die Playoff-Partien lauten:

UHC Kappelen - Wild Goose Wil-Gansingen

UHC Blau-Gelb Cazis - UHC Nuglar United

UHCevi Gossau - Unihockey Mümliswil

Berner Hurricanes - White Horse Lengnau

 

Autor: Yannick Tanner

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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