02.
2014
9. Tagesbericht 1. Liga KF Gruppe 2
Schon vor Beginn der letzten Meisterschaftsrunde in der regular Season stand der UHCevi Gossau als unangefochtener Gruppensieger fest. Ebenso fest stand schon seit geraumer Zeit der Abstieg von Liganeuling Beromünster, der keinen einzigen Sieg und nur zwei magere Pünktlein erzielen konnte. Mit Blau-Gelb Cazis und White Horse Lengnau standen neben Gossau noch zwei weitere Playoff-Teilnehmer statt. Die letzte Meisterschaftsrunde in Uster brachte musste noch drei Fragen beantworten:
1.Wie heisst der vierte Playoffteilnehmer (Gansingen, Baden-Birmenstorf oder Bäretswil)
2.Wer begleitet Beromünster in die zweite Liga (Jump, Muotathal oder ZuWU?)und
3.Wer wird Gruppenzweiter und hat damit Heimrecht im Playoff-Viertelfinal (Cazis, Lengnau?)
Lengnau – Baden-Birmenstorf 6:1
Mit einem nie gefährdeten Sieg im Aargauer Duell wurde Liganeuling Baden-Birmenstorf aus seinen Playoffträumen gerissen und der Meister von 2012 legte im Fernduell mit Cazis um den zweiten Platz vor.
Blau-Gelb Cazis – Wild Goose Gansingen 8:4
Für Gansingen war die Ausgangslage vor dieser Runde klar, mit einem Sieg könnten sie sich den letzten Playoffplatz sichern. Cazis wollte mit einem Sieg einen weiteren Schritt in Richung Heimrecht (Lengnau hatte vorgelegt) machen. In der ersten Halbzeit war Wild Goose klar die bessere, aktivere Mannschaft, und Cazis konnte nur durch zwei glückliche Treffer mit den Gänsen mithalten. Das Pausenresultat von 2:3 aus Sicht von Cazis schmeichelte vor allem die Bündner. In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Cazner von ihrer Sonnenseite und kamen durch ihre effiziente Spielweise doch noch zu einem Sieg.
Baden Birmenstorf II – DT Bäretswil 7:3
Die Ausgangslage in diesem Spiel war dieselbe wie im ersten Spiel des Tages. Die Playoffambitionen der Zürcher Oberländer wurden von den Aargauern (welche im ersten Spiel die Playoff-Träume begraben mussten) zerstört. Baden feierte einen nie gefährdeten 7:3 Sieg.
Lengnau – Wild Goose Wil-Gansingen 8:2
Nach den Niederlagen von Bäretswil und Baden-Birmenstorf war Gansingen ohne zu spielen bereits Playoff-Teilnehmer. War das der Grund, dass sie ein wenig inspiriertes Spiel ablieferten und sich von Lengnau, das ohne seinen Captain Valentin Müller antrat, derart dominieren liessen? Wie dem auch sei, die Weissen Pferde warfen bezüglich Platz zwei erneut den Feder Handschuh Richtung Cazis.
Blau-Gelb Cazis – UHCevi Gossau 7:4
Die Aufgabe der Steinböcke gegen den Meister war ungleich schwieriger als zuvor gegen Bäretswil. Cazis musste gewinnen, um sich das Heimrecht für die Playoffs zu sichern, Gossau andrerseits hatte nichts zu verlieren und betrachtete das Spiel als wettkampfmässiges Training für den bevorstehenden Cupfinal. Die Titelverteidiger starteten sehr selbstbewusst ins Spiel, hatten alle unter Kontrolle und gingen folgerichtig auch in Führung, die im Powerplay etwas später auf 2:0 ausgebaut werden konnte. Kurz vor Halbzeit trafen die Cazner zum Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit dauerte es nur wenige Sekunden bis zum Ausgleich und zur erstmaligen Bündner-Führung, die kontinuierlich bis zum 7:2 ausgebaut wurde, bevor dann auch die Zürcher Oberländer mit zwei Toren das Resultat zum 7:4 noch etwas verschönerten. Cazis hat die Herausforderung von LEngnau angenommen und sich das Heimrecht erspielt.
Muotathal – Bäretswil 6:4
Die Thaler waren noch in Abstiegsgefahr, da sie verglichen mit Jump Dübendorf das negativere Torverhältnis aufwiesen. Mit einem Sieg gegen Bäretswil, das im ersten Spiel seine Playoff-Aspirationen bereits begraben musste hielten sich die «Wetterschmöcker» schadlos und sicherten sich den Ligaerhalt.
Die schlechtesten Karten in der Abstiegsentscheidung hatten die Dübendorfer und nur mit zwei Siegen hätten sie den Kopf aus der Schlinge ziehen können. Dübendorf trat heute sogar mit einem Trainer an und setzten alles daran den Ligaerhalt zu sichern. Dieses Vorhaben misslang aber gegen Zuzwil-Wuppenau, das seinerseits auch noch nicht in Sicherheit war, gründlich. Bis zum Stand von 3:6 schien alles noch offen und Dübendorf hatte gute Chancen zurück ins Spiel zukommen. Ein Konter von Wuppenau zum 3:7 war dann aber zuviel. Dübendorf musste alles riskieren und bekam nochmals drei Treffer zum Schlussstand von 3:10. Damit blieb der Schwarze Peter bei den Glatttalern und ZuWu sicherte sich den Ligaerhalt.
UHCevi Gossau – UHC Mümliswil