01.
11.
2021
1. Liga Männer | Autor: Pfannenstiel Egg

Pfanni gelingt im Derby ein Stängeli

Der UHC Pfannenstiel lässt im Derby zu Hause gegen den UHC Laupen nichts anbrennen und gewinnt klipp und klar mit 10:4. Der Sieg geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung, Pfannenstiel machte sich aber teilweise durch seine nonchalante Spielweise das Leben selber schwer.

Pfanni gelingt im Derby ein Stängeli Im Zürcher-Oberländer-Derby liess Pfannenstiel Egg Laupen keine Chance. (Bild: Pfannenstiel Egg)

Das Heimteam startete hervorragen ins gut besuchte Duell mit dem UHC Laupen. Bereits nach 96 Sekunden lässt Hottinger mit einem Traumtor seine Farben jubeln. Der Captain zog von kurz nach der Mittellinie ab und traf wunderschön in die linke obere Torecke. Nur 95 Sekunden später, musste Kistler im Laupener Tor, den Ball erneut aus dem Netz holen. Nideröst traf mit einem satten Schuss aus der rechten Halbposition. Nur 51 Sekunden später scheiterte Suter alleine vor Kistler. Nach dem Startfurioso hielt bei Pfanni aber ein wenig der «Schlendrian» Einzug. Alles wurde nicht mehr so konsequent gemacht und das baute Laupen auf. In der 9. Spielminute musste Mangia im Pfanni-Tor einige Paraden auspacken um das Gegentor zu verhindern. In der 14. Minute hatte Forrer dann die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen, doch sein Ball prallte von der Latte ins aus. Nach diesem Abschluss sah sich Pfanni-Trainer Werner gezwungen bereits früh sein Time-Out einzuziehen und seine Mannen darauf hinzuweisen wieder konzentriert und diszipliniert zu spielen. Die Ansprache verpuffte aber vorerst.

Dennoch führte Pfanni nach dem ersten Drittel mit 2:0. In der Kabine wurden dann nochmals ausdrücklich auf den Gameplan hingewiesen. Die Botschaft schien nun angekommen zu sein. Pfanni startete erneut gut und konnte in der 22. Minute durch Bartenstein auf 3:0 erhöhen. Kurze Zeit später war Nideröst für das 4:0 besorgt, indem er einen sehenswerten Querpass von Hafner im Laupener Gehäuse unterbrachte. In der 29. Minute war es dann Kyburz, der die hervorragende Vorarbeit von Kellermüller mit einem sehenswerten Abschluss zum 5:0 abschloss. Als Luchsinger kurz vor Spielmitte nach einem Steal den gegnerischen Hüter Kistler eiskalt aussteigen liess und zum 6:0 traf, schien das Spiel gelaufen. Pfanni konnte in dieser Spielphase schalten und walten wie es wollte und hatte gefühlte 95%-Ballbesitz. Kurz vor der zweiten Drittelpause war es dann Bartenstein, der mit seinem zweiten persönlichen Tor das Resultat auf 7:0 stellte. Doch die Null auf Pfanni-Seite sollte nicht bis zur Pause bestand haben. 18 Sekunden vor Drittelspause nutzte Ushiu einen Pfanni-Ballverlust zum ersten Gäste-Treffer aus. Mit 7:1 ging es also in den letzten Spielabschnitt.

Dieses Mal startete jedoch Laupen besser. Zwischen der 45. und der 47. Spielminute zog Pfanni eine kollektive Auszeit ein und Laupen nutzte diese zu 3 Toren innert 167 Sekunden. Zuerst traf Luginbühl im Powerplay aus spitzem Winkel in die nahe obere Torecke, dann würgte Egli einen Abpraller über die Linie und beim 7:4 war es Treichler der mit einem schönen Distanzschuss traf. Musste man nun Angst um das Heimteam haben? Die Antwort lautet nein. Pfanni fing sich wieder und konnte durch Luchsinger das 8:4 markieren. Die Schlussphase gehörte dann wieder komplett dem Heimteam und Hottinger mittels schönem Distanzschuss und Carigiet nach feiner Vorlage von Kyburz konnten noch zum Schlussstand von 10:4 erhöhen. Das in den letzten Spielminuten keine weiteren Tore mehr fielen, war primär dem Unvermögen im Abschluss geschuldet.

So konnte Pfanni einen souveränen Derby-Sieg einfahren und bleibt auf dem 2. Tabellenrang hinter dem nach wie vor äusserst souveränen Bülach Floorball. Die Spieler liessen sich vom Heimpublikum feiern und Kyburz erhielt von allen in der Halle noch einen Sonderapplaus für 300 Spiele im Pfanni-Fanionteam. «Stängeli-Torschütze» Carigiet nach dem Spiel: «Nach einem abgeklärten Start konnten wir den Unterschied im Mitteldrittel bewerkstelligen und einen ungefährdeten Sieg einfahren. Jetzt haben wir eine Woche zweit an unserer Effizienz zu arbeiten, dass wir dann bereits sind für das wichtige Spiel gegen die Gators».

Pfannenstiel reist am kommenden Sonntag, 7. November 2021 Richtung Osten, wo es auf den Tabellendritten die Rheintal Gators Widnau trifft. Ein veritables Spitzenspiel also.


 

UHC Pfannenstiel - UHC Laupen 10:4 (2:0, 5:1, 3:3)
3-fach Kirchwies, Egg - 137 Zuschauer - SR: Müller / Roth
Tore: 2. Hottinger (Suter) 1:0. 4. Nideröst (Forrer) 2:0. 22. Bartenstein (Luchsinger) 3:0. 24. Nideröst (Hafner) 4:0. 29. Kyburz (Kellermüller) 5:0. 30. Luchsinger 6:0. 40. Bartenstein (Schellenberg) 7:0. 40. Ushiu (Umbricht) 7:1. 45. Luginbühl (Egli) 7:2. 47. Egli (Beutler) 7:3. 47. M.Treichler (Senn) 7:4. 48. Luchsinger (Hottinger) 8:4. 54. Hottinger (Schellenberg) 9:4. 56. Carigiet (Kyburz) 10:4.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen UHC Pfannenstiel, 0-mal 2 Minuten gegen UHC Laupen
UHC Pfannenstiel: Mangia; P.Weber (Ersatz); Heierli, Scharfenberger, Nideröst, Hafner, Forrer; Schellenberg, Hottinger, Bartenstein, Suter, Luchsinger; Scheuner, R.Weber, Kyburz, Kellermüller, Carigiet; Gallati.
UHC Laupen: Kistler (Tor); Vogel, Umbricht, Schaufelberger, Sigrist, Ushiu, Müller, Keller, Köberl, Wegmann, Luginbühl, Beutler, Keller, Senn, Egli, M.Treichler, R.Treichler.
Bemerkung: UHC Pfannenstiel ohne Studer, Bier, Lopez, Murk, Spälti, Zumkehr, Moser und Feldmann. 13:25 Lattenschuss UHC Pfannenstiel. 13:25 Time-Out UHC Pfannenstiel. Kyburz für sein 300. Spiel im Fanionteam geehrt. Best Player: Nideröst (UHC Pfannenstiel) und Ushiu (UHC Laupen).

 

Der UHC Pfannenstiel kann mit Gabor Büsser, Pascal Luginbühl und Aden Ushiu weitere Verstärkungen im Hinblick auf die kommende Saison vermelden. Micha Lopez hingegen tritt... Drei Zuzüge und ein Abgang für Pfanni
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Transfer-Coup im Kanton Baselland: Manuel Mucha wechselt von Eggiwil zum Erstligisten und spielt dort ab sofort wieder mit seinem Zwillingsbruder Dominic zusammen. Mucha-Zwillinge wieder vereint
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1.Grasshopper Club Zürich+7154.000
2.Floorball Köniz+4047.000
3.SV Wiler-Ersigen+3847.000
4.Zug United+1238.000
5.HC Rychenberg Winterthur+834.000
6.UHC Alligator Malans+2132.000
7.UHC Uster-1031.000
8.Waldkirch-St. Gallen-1130.000
9.Chur Unihockey+529.000
10.Tigers Langnau-1028.000
11.Ad Astra Sarnen-6711.000
12.UHC Thun-979.000
1.Kloten-Dietlikon Jets+9448.000
2.Skorpion Emmental Zollbrück+9248.000
3.piranha chur+5744.000
4.Red Ants Winterthur-1027.000
5.Wizards Bern Burgdorf+723.000
6.Unihockey Berner Oberland-522.000
7.Zug United-1822.000
8.UHC Laupen ZH-2320.000
9.FB Riders DBR-7313.000
10.UH Red Lions Frauenfeld-1213.000
1.Floorball Thurgau+10056.000
2.Unihockey Basel Regio+4944.000
3.Kloten-Dietlikon Jets+2641.000
4.Regazzi Verbano UH Gordola+036.000
5.Ticino Unihockey-337.000
6.UHC Grünenmatt+331.000
7.UHT Eggiwil-1931.000
8.UHC Sarganserland-2330.000
9.Floorball Fribourg-1328.000
10.I. M. Davos-Klosters-3223.000
11.Unihockey Langenthal Aarwangen-3423.000
12.RD March-Höfe Altendorf-5410.000
1.Waldkirch-St. Gallen+6352.000
2.UH Appenzell+3541.000
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf+2839.000
4.Aergera Giffers+2232.000
5.UH Lejon Zäziwil+726.000
6.Nesslau Sharks-1323.000
7.Unihockey Basel Regio-1422.000
8.UC Yverdon-2917.000
9.Floorball Uri-3610.000
10.Visper Lions-638.000

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