06.
03.
2017
1. Liga Männer | Autor: Unihockey Fribourg

Unihockey Fribourg steht im Playoff-Final

Die Saanestädter haben am Samstag ein hart umkämpftes Spiel mit 7:4 gewonnen. Fribourg konnte an die starke Leistung von vergangenem Wochenende anknüpfen und steht zum zweiten Mal in Folge im Playoff Final.

Das Spiel begann nicht nach Wunsch. Bereits nach 12 Sekunden (!) entschieden die Schiedsrichter auf Penalty gegen UH Fribourg. Die Wynentaler konnten keinen Nutzen daraus ziehen und auch das anschliessende Powerplay war nicht gefährlich. In der dritten Minute musste bereits wieder ein Freiburger auf die Strafbank. Die Blockarbeit der Fribourger in Unterzahl war an diesem Abend wieder sensationell. Fribourg überstand auch diese 2 Minutenstrafe schadlos. In der 7. Minute schoss ausgerechnet Basil Aerschmann (er sass von den ersten 5 Minuten 4 Minuten auf der Strafbank) die Saanestädter mit einem Weitschuss in Front. Fribourg war nun endlich im Spiel angekommen und erspielte sich Torchancen. Doch auch die Reinacher waren mit Kontersituationen gefährlich. In der 12. Minute konnten die Hausherren zum dritten Male in Überzahl agieren, das Boxplay war sehr stark und die Reinacher waren wie vor Wochenfrist etwas ideenlos im Powerplay. In der 17. Minute haute ein Reinacher einfach mal auf den Ball und der Ball zappelte im Netz.

Ab der 22. Minute durften die Üechtländer zum ersten Mal im Powerplay agieren. In der 23. Minute ging es etwas zu schnell für die Hausherren. Zwei direkt gespielte Querpässe und Oliver Müller schob ein zur 2:1-Führung. In der 30. Minute mussten die Freiburger wieder im Boxplay agieren und wieder überstanden sie diese heikle Situation schadlos. In der 34. Minute überlief Daniel Kaeser seinen Gegenspieler, passte auf den völlig freistehenden Olivier Müller und dieser schoss das 3:1. Eine Minute später sprachen die Schiedsrichter erneut einen Penalty für die Hausherren aus. Dieses Mal nutzten die Wynentaler die Gelegenheit und verkürzten auf 2:3. In der 37. Minute traf Michele Weibel nach einem schönen Doppelpass mit Matthias Zürcher zum 4:2. 55 Sekunden vor Drittelsende konnten die Üechtländer zum zweiten Mal im Powerplay agieren. Doch statt dem 5:2, kassierten die Freiburger das 3:4 in Überzahl. Es war das der erste Shorthander in dieser Saison und das im 26. Spiel.

Die Freiburger wollten unbedingt die Überzahlsituation ausnutzen. Daniel Kaeser erwischte im Powerplay den Torhüter an der nahen Ecke zum 5:3. Alle guten Dinge sind drei. Die Schiedsrichter sprachen in der 46. Minute erneut einen Penalty gegen die Saanestädter aus. Die Reinacher zeigten sich nicht kaltblütig im Penalty und konnten erneut keinen Profit daraus ziehen. Sie nützten jedoch die folgende 2 Minuten Strafe und verkürzten in Überzahl zum 4:5 (47.). Der starkaufspielende Daniel Kaeser stellte 5 Minuten vor Schluss den 2 Tore Vorsprung wieder her. Reinach setzte nun alles auf eine Karte und ersetzte 2 Minuten vor Schluss den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Olivier Müller schoss 35 Sekunden vor Schluss mit einem Empty Netter den viel umjubelten siebten Treffer.

Fribourg steht wie vor einem Jahr im Final. Gegner ist Unihockey Luzern, welche sich hochdramatisch im Entscheidungsspiel nach Penaltyschiessen gegen den überlegenen Qualifikationssieger UHT Eggiwil durchsetzen konnten. Die Saanestädter haben gute Erinnerungen an die Luzerner, konnten sie doch die letzten 6 Partien allesamt für sich entscheiden. Spiel 1 findet am Samstag 11.3.17 um 17:00 Uhr in der St. Croix Halle statt.


UHC Lok Reinach - Unihockey Fribourg 4:7 (1:1, 2:3, 1:3)
Pfrundmatt, Reinach AG. 215 Zuschauer. SR Bleisch/Häusler.
Tore: 7. B. Aerschmann 0:1. 17. Ma. Gürber 1:1. 23. O. Müller (E. Aerschmann) 1:2. 34. O. Müller (D. Kaeser) 1:3. 35. T. Wullschleger 2:3. 37. M. Weibel (M. Zürcher) 2:4. 40. Ar. Frey (An. Frey) 3:4. 42. D. Kaeser (A. Jungo) 3:5. 47. Ar. Frey (An. Frey) 4:5. 55. D. Kaeser (O. Müller) 4:6. 60. O. Müller 4:7.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC Lok Reinach. 5mal 2 Minuten gegen Unihockey Fribourg.

 

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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