12.
2013
6. Tagesbericht 1. Liga KF Gr. 2
Alle Teams der 1. Liga Gruppe 2 fanden an diesem sonnigen Sonntag den Weg nach Bäretswil ZH, wo bereits die sechste Runde der laufenden Meisterschaft auf dem Programm stand. Einige Teams mussten sich vielleicht einmal mehr mit dem „roten Ball auf gelbem Grund" anfreunden, doch während den jeweiligen Einschiessritualen war dafür Zeit genug.
Die meisten Partien des Tages waren hart umkämpft und meist auch resultatmässig spannend bis zum Schlusspfiff.
Dem Schlusslicht Eintracht Beromünster gelang es trotz einer soliden Defensivleistung in den frühen Morgenstunden nicht, dem UHC Zuzwil-Wuppenau ein Bein zu stellen. Die bunten Wuppenauer wehrten sich erfolgreich und verwehrten den Luzernern einen weiteren Punkt und gewannen die Partie am Ende mit 4:2.
In der folgenden Partie ging es dann richtig zur Sache! Die Wild Goose Wil-Gansingen und der UHC KTV Muotathal lieferten sich einen richtigen Fight. Meist legte Muotathal vor, konnten aber die Wild Goose nie entscheidend distanzieren. Im Endspurt der hektischen Partie waren die Gänse dann doch etwas effizienter vor dem Tor und gewannen äusserst knapp mit 7:6. Eine Punkteteilung wäre hier auch in Ordnung gewesen.
Die bis anhin souverän gebliebenen Gossauer (noch keinen Punkt abgegeben) erkämpften sich in einer vom Defensivspiel und von Goalieparaden geprägten Partie einen 5:3 Sieg gegen den UHC Zuzwil-Wuppenau, welcher danach bereits wieder die Heimreise antreten durfte.
In der Begegnung zwischen Beromünster und Gansingen, waren es eher die Luzerner, die Federn lassen mussten. Mit dem höchsten Sieg der Runde von 4:12 sicherten sich am Ende die Gansinger den zwischenzeitlichen dritten Tabellenrang in der Meisterschaft.
Muotathal wollte auf dem gelben Boden von Bäretswil einfach nicht richtig glücklich werden und musste nach einer wiederum knappen Niederlage von 7:9 gegen die Dübendorfer ohne einen Punkt aus dem Zürcher Oberland abreisen.
Dann erreichte die Runde ihren Höhepunkt was die Zuschauerzahl betraf. Denn mit Bäretswil gegen Gossau stand das Oberländer Derby auf dem Plan, was durch die lokale Nähe doch noch einige Anhänger und Familienmitglieder auf die Ränge lockte. Die Zuschauer brauchten einiges an Geduld bis der erste Treffer fiel und Gossau konnte dann doch mit einer 2:1 Führung und einem verwandelten Penalty in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte ging Bäretswil zwar mit einem Tor in Führung, kassierte aber am Ende dann doch noch den Ausgleich, entriss aber dem Leader immerhin noch den ersten Punkt in der laufenden Saison.
Blau-Gelb Cazis und die Whitehorses aus Lengnau lieferten sich danach ein richtiges Kampfspiel in dem sich keine der Mannschaft auch nur einen Zentimeter Platz auf dem Feld schenkten. Auch vor den Toren gab es keinen Platz und es fehlte beiden Teams an Abschlussglück, wobei auch beide Torhüter sich ein Fernduell lieferten, indem sie immer wieder gegnerische Grosschancen im letzten Moment zunichtemachten. So trennte man sich nach viel Kampf und Schweiss mit 1:1, was wohl aber keine der beiden Mannschaften richtig glücklich machen wollte.
In der Zwischenzeit hatte sich auch die Truppe von Baden-Birmenstorf eingefunden und forderte den UHC Jump Dübendorf. In einer emotionalen Partie mit vielen Hochs und Tiefs behielten die Badener das bessere Ende für sich und sicherten sich mit dem knappen 6:5 Sieg weitere zwei Punkte.
Das Heimteam aus Bäretswil wehrte sich gegen die aufsässigen und effizienten Lengnauer gut, musste aber die Aargauer dann doch bis zur Pause auf 4:2 wegziehen lassen. Nach weiteren zwanzig Minuten und einem verpassten Rückpass, der dann unglücklich im verlassenen Tor landete, aber doch mit 5:6 geschlagen geben.
Als Schlusspunkt kämpften Cazis und Birmensdorf um die letzten zwei Zähler die es an diesem Sonntag noch zu vergeben gab. In der ersten Hälfte hatte der Aufsteiger aus Baden klar die Nase vorn und führte verdient mit 5:2. Nach der Pause kamen die Blau-Gelben aber gestärkt zurück und drehten die Partie auch dank eines starken Überzahlspiels. So siegte Cazis knapp mit 7:6 und bleibt auf Tuchfühlung mit den Playoff Plätzen.