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Meisterschaft | Autor: Güngerich Etienne

Die etwas andere Liga

Die Florida Vikings dürfen sich seit gut zwei Wochen als erster NAFL-Champion nennen. Die North American Floorball League besteht aus vier amerikanischen Teams und führte die Meisterschaft in einer Zeitspanne von fünf Wochen aus. Der Meister durfte bei seinem Unterfangen auch auf Unterstützung aus der Schweiz zählen.

Die etwas andere Liga Die Florida Vikings waren ihren Gegnern in der NAFL überlegen. (Bild: IFF)

Unihockey steckt in den USA noch in den Kinderschuhen. Aufgrund der grossen Distanzen und den geringen finanziellen Mitteln ist ein geregelter Meisterschaftsbetrieb, wie wir in hierzulande kennen, nur schwer durchführbar. Deshalb wurde die North American Floorball League (NAFL) ins Leben gerufen. Sie umfasst mit den Florida Vikings, den Fort Worth Jaguars, den Utah Raptors und den Fresno Force vier Mannschaften. An vier Wochenenden spielt jedes Team je einmal gegen Jeden, am fünften Wochenende erfolgen die Playoffs.

In diesem Jahr wurden diese am 24. Juli in Texas ausgetragen. Als Sieger gingen schlussendlich die Florida Vikings hervor. Das Team aus Orlando konnte bei seinem Unterfangen auf etliche Verstärkungsspieler aus dem Ausland zählen. Neben fünf Schweden liefen für die Vikings auch vier Tschechen und ein Finne auf. Vor allem Josef Juha - 2019 mit Tschechien U19-Weltmeister und sonst für Sparta Prag aktiv - stach mit 56 Punkten (34+22) in 14 Spielen aus dem starken Ensemble heraus. Zu diesem gehörten überdies auch die beiden Schweizer Joel Meier und Marco Fässler von den Red Devils sowie der seit Jahren in der Schweiz tätige estnische Nationalspieler Roman Pass an.

Durch die Zulassung von verschiedenen starken Spielern aus dem Ausland will die NAFL das Niveau der Liga heben und die Sportart in den Vereinigten Staaten bekannter machen.

 

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Tabellen

1.Ad Astra Obwalden+2431.000
2.UHC Thun+2629.000
3.UHC Sarganserland+924.000
4.UHC Lok Reinach+622.000
5.Ticino Unihockey+122.000
6.Kloten-Dietlikon Jets+1219.000
7.UHT Eggiwil-1420.000
8.UHC Grünenmatt-818.000
9.Floorball Fribourg-917.000
10.RD March-Höfe Altendorf-913.000
11.Regazzi Verbano UH Gordola-1212.000
12.Unihockey Langenthal Aarwangen-264.000
1.UH Appenzell+2127.000
2.Unihockey Basel Regio+1326.000
3.UH Lejon Zäziwil+1322.000
4.Aergera Giffers+1621.000
5.Floorball Uri+618.000
6.Chilis Rümlang-Regensdorf+917.000
7.Nesslau Sharks-317.000
8.UH Red Lions Frauenfeld-146.000
9.Visper Lions-326.000
10.UC Yverdon-295.000

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