01.
03.
2014
Meisterschaft | Autor: Bleisch Dominic

Interviews Liga-Cupfinals

Nach den Liga-Cupfinals haben wir uns mit den Protagonisten der vier Finalteams unterhalten. Freud und Leid waren nahe zusammen.

Interviews Liga-Cupfinals Freude pur bei Gossau: Thomas Hürlimann (ganz rechts) entschied das Penaltyschiessen für die Zürcher Oberländer (Bild Erwin Keller)

Sabrina Gmür (Red Devils March-Höfe Altendorf)

Ihre erste Cupfinalteilnahme haben Sie klar verloren. War Ihre Mannschaft nervös?
Gmür: Nein, denn wir hatten ja nicht die Favoritenrolle inne. Von da her konnten wir befreit aufspielen, auch wenn die Wankdorfhalle mit so vielen Zuschauern für uns Neuland war.

Das erste Drittel ging gehörig in die Hose. War das die vorentscheidende Differenz?
Nein, aus meiner Sicht waren wir auf den Punkt bereit. Man hat aber gesehen, dass bei Oekingen ein grösserer Wille vorhanden war und sie auch physisch härter als wir spielten. Zudem haben wir zu viele wichtige Chancen ausgelassen.

Corinne Jäggi (UHC Oekingen)

Gratulation zum nächsten Titelgewinn, Ihr Team hat die Sache ja ziemlich routiniert heruntergespielt.
Jäggi: Das war heute eine sachstarke Mannschaftsleistung von uns. Gratulation an alle meine Mitspielerinnen. Wir konnten unseren grössten Trumph, die Routine, voll und ganz ausspielen.

Das Startdrittel war vorentscheidend, danach liessen Sie sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
Wir kannten natürlich den Ablauf und sind uns einen solch grossen Zuschaueraufmarsch von den letzten Jahren schon gewohnt. So blieben wir das ganze Spiel durch konzentriert und gaben den Vorsprung nie mehr aus der Hand.


Thomas Hürlimann (Cevi Gossau)

Ihre Mannschaft war im Grunde genommen schon auf der Verliererstrasse, wie hat Ihr Team es geschafft, die die Partie im Penaltyschiessen noch zu drehen?
Hürlimann: Im ersten Drittel spielten wir eigentlich gut, danach haben wir damit begonnen, uns über Schiedsrichterentscheidungen und andere Dinge aufzuregen. Dadurch spielten wir nicht mehr das von uns gewohnte Unihockey. In der Pause sind wir dann nochmals zusammengestanden und haben uns geschworen, dass wir nochmals aufs Feld gehen und unser bestes Unihockey zeigen wollen.

Die Partie hat Ihre Mannschaft am Ende im Penaltyschiessen gewonnen, bist du ein kaltblütiger Schütze?
Nein, normalerweise eigentlich nicht. Nachdem ich den ersten Versuch versenkt hatte, war ich damit einverstanden, dass ich nochmals antrete. Mir war es lieber, dass die Entscheidung gleich und nicht erst nach 20 Minuten Verlängerung im Penaltyschiessen gesucht wurde.

Wie schätzt du die Leistung von Kappelen ein?
Sie spielten sehr stark, hatten gute Einzelspieler und waren heute extrem kaltblütig vor dem Tor. Das Niveau in diesem Cupfinal war sehr hoch.. Am Anfang schauten wir, dass wir bei eigenem Ballbesitz ruhig agierten und saubere Pässe spielten, um gut ins Spiel zu kommen. Als das Spiel physisch härter wurde, konnten wir uns darauf nach ein paar Minuten gut einstellen.

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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