26.
11.
2012
Meisterschaft | Autor: swiss unihockey

Kein Swiss Unihockey Masters mehr

Das Swiss Unihockey Masters wird in Zukunft nicht mehr durchgeführt. Anlässlich ihrer letzten Konferenz haben sich die Präsidenten der Nationalligavereine gegen eine weitere Austragung ausgesprochen. Der Anlass wird ersatzlos gestrichen.

Kein Swiss Unihockey Masters mehr Piranha Chur (links) geht als zweimaliger Masters-Sieger in die Geschichte ein (Bild J.L. Dubois)

Der personelle und finanzielle Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum Ertrag in Sachen Zuschauerinteresse, öffentlicher Akzeptanz und Sponsoringeinnahmen, so das Fazit an der letzten Konferenz sämtlicher Vereinspräsidenten der Nationalliga-Klubs. Dies auch nachdem bei der zweiten Durchführung in diesem Jahr diverse, attraktivitätssteigernde Neuerungen, wie ein Unihockeyforum und ein Unihockey-Village, nicht den gewünschten Effekt erzielen konnten. Deshalb wurde der Anlass von den Verantwortlichen der Nationalligavereine ersatzlos gestrichen.

Das Swiss Unihockey Masters wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Die Idee war es, nach Meisterschaft und Cup, einen dritten Titel von nationaler Bedeutung zu vergeben. Die Spitzenteams der vergangenen Saison sollten sich jeweils kurz vor Meisterschaftsstart einem echten sportlichen Formtest unterziehen. Ausserdem sollte der Anlass eine attraktive Plattform für Zuschauer und Sponsoren darstellen. Nach zwei Austragungen in der Sporthalle Hardau in Zürich, konstatierten die Verantwortlichen der Nationalligavereine, dass das Masters die hoch gesteckten Ziele nicht erreicht hat und es, aufgrund der Budgetvorgaben und des Termins, auch schwierig werden dürfte, diese in Zukunft noch zu realisieren. Deshalb sprach sich eine grosse Mehrheit dafür aus, das Swiss Unihockey Masters in Zukunft nicht mehr durchzuführen.

Bei den Männern heissen die Masters-Sieger GC (2011) und SV Wiler-Ersigen (2012). Piranha Chur gewann bei den Frauen beide Male.

Höchste Liga heisst wieder „NLA"
An der gleichen Präsidentenkonferenz wurde informiert, dass ab nächster Saison 2013/14 sowohl die oberste Liga der Frauen als auch der Männern nicht mehr Swiss Mobiliar League, sondern wieder „NLA" heissen wird.

 

Voneschen Reto

Voneschen Reto

15:15:46
27. 11. 2012
Wir haben derzeit auch nicht mehr Informationen. Nächste Woche steht uns Swiss-Unihockey-Geschäftsführer Daniel Bollinger Red und Antwort. Wir bitten um ein wenig Geduld.

trini 178.194.108.142

22:14:04
26. 11. 2012
Ja was ist mit der Mobiliar ?? Sponsoren sie nicht mehr oder wie ?

coban 91.138.30.98

21:10:33
26. 11. 2012
es wäre interessant weiteres zur unscheinbaren nebenbemerkung bezüglich des namenwechsels von sml in nla zu erfahren. fallen die finanziellen zuschüsse/sponsoring der mobiliar ganz oder teilweise weg?
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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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