02.
2012
1. Liga KF Gruppe 1 Tagesbericht
In Uetendorf wurde die neunte und letzte Runde der Gruppe Ost der 1. Liga KF der Männer durchgeführt. Organisator war der UHC Blumenstein.
Blumenstein - ULA 11:5
Im ersten Spiel des Tages ging es noch um die Play-off-Plätze. ULA hatte noch theoretische Chancen Blumenstein oder die Hurricanes von einem Play-Off-Platz zu verdrängen. Die durch die Fasnacht empfindlich geschwächten Oberaargauer konnten gegen Blumenstein nur zu Beginn des Spiels mithalten - die Berner Oberländer zeigten sich vor allem im Powerplay und bei den zwei Penalties sehr effizient und kaltblütig. Zum auch in dieser Höhe verdienten 11:5-Sieg trug Säne Bieli mit fünf Toren und zwei Vorlagen maßgeblich bei.
Kappel - Kappelen 5:7
Im Duell der Fast-Namens-Vetter trafen die als Absteiger feststehenden Solothurner auf die Seeländer, welche noch um das Heimrecht in der ersten Play-Off-Serie kämpften. Kappelen lag zur Pause scheinbar komfortabel 5:2 in Front; Kappel aber kämpfte sich zurück ins Spiel und unterlag schlussendlich knapp mit 5:7.
ULA - Oensingen 8:6
Nach dem ersten Spiel der Oberaargauer war klar, dass die Playoffs ohne sie stattfinden würden. Bis weit in die zweite Hälfte war Oensingen meist in Front. Beim Stande von 5:5 ersetzte ULA den Torhüter durch einen Feldspieler, ging so in Führung aber kassierte in gleicher Formation postwendend den Ausgleich. Nun versuchte Oensingen sein Glück ohne Torhüter; ULA nutzte dies mit zwei Treffern ins leere Tor und gewann schlussendlich 8:6.
Blumenstein - Kappelen 2:9
Kappelen drückte dem Spiel nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten seinen Stempel auf und führte zur Halbzeit nicht unverdient mit 3:0; das Skore hätte sogar deutlicher ausfallen können, trafen doch die Gäste zweimal nur die Torumrandung. Kappelen distanzierte die Blumensteiner mit zunehmender Spieldauer deutlich und gewann hoch mit 9:2; den Stockentaler blieb als Trost die erstmalige Play-Off-Qualifikation der Vereinsgeschichte!
Kappel - Tafers 3:4
Die lange Zeit tor- und ereignisarme Partie gewann erst am Schluss an Dramatik durch eine Zweiminuten Strafe von Kappel. Erst trafen die Solothurner in Unterzahl zum Ausgleich, mussten aber wenige Sekunden später den Verlusttreffer zum 3:4 Endresultat hinnehmen.
Mümliswil - Oensingen 9:8
Nach nur fünf Minuten stand es 5:0 für Mümliswil - was einer vermeintlichen Vorentscheidung gleichkam. Trotz diesem einseitigen Spielstand entwickelte sich ein schnelles und intensives Spiel im Solothurner Derby bei dem die Oensinger nicht nur kämpferisch mithalten konnte - und dementsprechend Tor um Tor aufholte - zum Sieg oder Unentschieden reichte es trotz unermüdlichem Einsatz nicht mehr.
Hurricanes - Ueberstorf 8:4
Achtung, Fertig, Los! Nach knapp bemessenen 1,5 Sekunden schoss Brotschi bereits zum 1:0 ein! Bully - Goal wie es im Drehbuch steht! Fortan entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei welchem die Canes kurz vor der Pause auf 3:2 erhöhen konnten. Auch nach dem Pausentee blieb das Spiel hart umkämpft. Die Lions hielten entgegen aber die Berner konterten die Freiburger zum schlussendlich resultatmässig klaren 8:4-Sieg aus.
Tafers - Flamatt 1:7
In der ersten Halbzeit eine ausgeglichene, wenn auch nichtsehr attraktive Partie im Freiburger-Derby - die letzte Konsequenz fehlte. Zudem wurde von beiden Seiten sehr hart gespielt. Zur Halbzeit führten die Flamatter mit 3:1. Hüben wie drüben wurden in der zweiten Hälfte mehr Torchancen kreiert. Flamatt gewann das Spiel mit 7:1, weil diese effizienter und kaltblütiger mit ihren Tormöglichkeiten umgingen.
Mümliswil - Ueberstorf 14:1
Das Resultat spricht bereits für sich... Die Guldentaler dominierten das Spiel von Anfang an nach Belieben. Ueberstorf versucht mit allen Mitteln irgendwie dagegen zu halten - ohne großen Erfolg. 8:0 zur Pause, das klare Verdikt. Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Mümliswil spielt souverän. Ueberstorf wird so richtig vorgeführt. Endstand: Ein diskussionsloser 14:1-Sieg.
Hurricanes - Flamatt 7:6
Nach anfänglichem Hin und Her und diversen beidseitig ungenutzten Torchancen eröffneten die Canes nach sieben Minuten das Skore. Bis zum Pausentee bestimmten die Berner das Tempo und dominierten das Spiel. Zwischenstand nach zwanzig Minuten 5:1. Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter. 24. 6:1, 27. 7:1. Wer nun an ein gemütliches „nach-Hause-schaukeln" gedacht hatte, lag völlig falsch. Flamatt spielte aufopfernd und glaubte weiterhin an seine Chancen. Innerhalb von knapp zehn Minuten kämpften sie sich auf 7:6 heran. Die Schlussminuten waren sehr spannend, wobei die Canes den Ball meistens souverän in ihren Reihen halten konnten und den Sieg sowie den damit verbunden 3. Tabellenplatz nach Hause spielten.